Bill Gates weiss, was kommt. Er weiss es so sicher, dass er es bereits 2022 aufgeschrieben hat – mit Seitenangabe, Zeitplan und Personalliste. Und wer beim letzten Mal im Weg stand, die Kritiker, die Aufklärer, die hartnäckig Unbequemen, der soll beim nächsten Mal nicht mehr stören dürfen.
Am 4. Februar 2025 sass der Philanthrop, Impf-Investor und selbsternannte Weltgesundheitsexperte Bill Gates in der US-Talkshow «The View» und verkündete mit der entspannten Selbstsicherheit eines Mannes, der die Antworten kennt, bevor die Fragen gestellt werden: Corona war nicht die letzte Pandemie. Die nächste könnte weit schlimmer werden. Man sollte besser vorbereitet sein. Applaus. Danke, Bill. Sehr erhellend.
Was «besser vorbereitet» bedeutet, hat er bereits 2022 in seinem Buch «Wie wir die nächste Pandemie verhindern» für alle lesbar ausformuliert. Die Agenda ist klar: weltweite Gleichschaltung via WHO, Digitalisierung aller relevanten Infrastrukturen und – man ahnt es – beschleunigte Impfstoff-Entwicklung. Alles drei wird gerade umgesetzt. Pünktlich. Planmässig. Als wäre die Pandemie nicht ein unvorhergesehenes Naturereignis, sondern ein Projekt mit Meilensteinen, Verantwortlichen und Lieferterminen.
Der Tsunami ist angekündigt
2022 liess die damalige wissenschaftliche Leiterin von Moderna, Melissa Moore, in seltener Offenheit die Maske fallen: «Es kommt ein Tsunami an mRNA-Medikamenten.» Kein Konjunktiv, keine Einschränkung, keine Rückversicherung bei der Kommunikationsabteilung. Eine Ankündigung. Und Moderna ist bereit: Die mRNA-Injektion gegen den Hantavirus steht seit 2025 in den Startlöchern. Es fehle lediglich noch die Finanzierung für menschliche Tests sowie ein Zulassungsverfahren. Man beachte die Reihenfolge: Erst das Produkt, dann der Beweis, dass es sicher ist. Das Geschäftsmodell des 21. Jahrhunderts – schlank, effizient und vollständig investorenfreundlich.
Hantavirus, für alle, die sich das nicht gegoogelt haben: Ein durch Nagetier-Ausscheidungen übertragenes Virus mit einer Sterblichkeitsrate, die je nach Subtyp zwischen 5 und 40 Prozent liegt. Kein Massenphänomen. Noch kein globaler Notfall. Aber Moderna hat vorgesorgt. Man ist ja nicht übermorgen früh aufgestanden.
Was dabei niemand laut sagen will: Die WHO führt auf ihrer eigenen VigiAccess-Datenbank – tief vergraben, aber abrufbar – die Hantavirus-Infektion als gemeldete Nebenwirkung der Covid-mRNA-«Impfstoffe». Nicht als Fussnote, nicht als Kuriosität – als erfassten Eintrag in einer offiziellen WHO-Nebenwirkungsdatenbank, gleichrangig mit Hantavirus-Lungeninfektion. Moderna entwickelt also einen mRNA-Impfstoff gegen eine Erkrankung, die laut WHO-eigenen Daten durch einen mRNA-Impfstoff ausgelöst werden kann. Das nennt man in der Pharmaindustrie einen Wachstumsmarkt.
Die Feinde von gestern – die Feinde von morgen
Hier wird es interessant – und zwar auf die Art, die einem den Magen umdreht. Bei der nächsten Pandemie, so die gesammelte Weisheit aus Planungsbüros, Denkfabriken und WHO-Konferenzräumen, sollen Impf-Gegner und Aufklärer «brutal aus dem Verkehr gezogen werden». Die offizielle Begründung: Sie hätten die Corona-Inszenierung kaputtgemacht. In diesem Satz steckt ein Geständnis, falls man die Dreistigkeit besitzt, es auch zu lesen: Es war eine Inszenierung. Und sie ist nicht vollständig aufgegangen, weil zu viele Menschen zu viele Fragen gestellt haben.
Die EU hat inzwischen ihre eigene Terminologie für dieses Problem gefunden: «Infodemie». Kritische Meinungen sind keine Meinungen mehr, sie sind eine Seuche. Eine Gesundheitsgefahr. Nicht die experimentellen Injektionen mit drei Jahren Sicherheitsdaten. Nicht die staatlich verordnete Zensur. Nicht der systematische Ausschluss von Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben. Die Fragen sind das Problem. Die WHO setzt noch einen drauf: «Impf-Gegner sind tödlicher als Terroristen.» Originalton. Keine Satire. Man muss das sacken lassen.
Catastrophic Contagion: Das Planspiel mit dem echten Plan
2022, im selben Jahr, in dem Melissa Moore ihren Tsunami ankündigte, fand das WHO-Planspiel «Catastrophic Contagion» statt. Anwesend: Bill Gates, eine Reihe hochrangiger Gesundheitsfunktionäre und Entscheidungsträger aus aller Welt. Das Ergebnis der Übung, die eine neue Pandemie mit einem Erreger simulierte, der besonders Kinder tötet: Impf-Gegner wurden als Feinde definiert, die bei der nächsten Pandemie rasch beseitigt werden müssten.
«Beseitigt.» Das Wort liegt auf dem Tisch. Niemand hat sich dabei vergaloppiert. Es stand auf dem Papier. Es war Teil der Übung. Die Anwesenden haben es sich angehört, genickt und sind nach Hause geflogen – in Privatjets, versteht sich, weil das Klima sich nur rettet, wenn die richtigen Leute fliegen.
Man stelle sich diese Konstellation einmal vor: Ein Milliardär ohne medizinische Ausbildung, der mehr Geld in die WHO investiert hat als die meisten Mitgliedsstaaten, sitzt in einem Raum und diskutiert, wie man Kritiker seiner Geschäftsmodelle «beseitigt». Kein Journalist findet das merkwürdig. Kein Staatsanwalt. Kein einziger Abgeordneter, der aufsteht und fragt, ob er sich das eben richtig angehört hat.
Die Logik der nächsten Runde
Was sich hier abzeichnet, ist kein Verschwörungsnarrativ mehr, das sich irgendwer zusammengesponnen hat. Es ist ein öffentlich kommunizierter Plan mit Zeitplan, Zielpersonen und fertig ausgearbeiteter Sprachregelung. Der Aufbau der WHO-Macht via Pandemievertrag ist in Gang. Die digitale Überwachungsinfrastruktur wächst. Die mRNA-Pipeline füllt sich. Und die gesellschaftliche Sprache verschiebt sich in eine Richtung, in der Andersdenkende nicht mehr debattiert, sondern «beseitigt» werden müssen.
Wer beim letzten Mal noch mit einem gesperrten Konto oder einer suspendierten Plattformpräsenz davongekommen ist, sollte nicht damit rechnen, dass man dieses Mal so gnädig sein wird. Die Lektion, die man aus Corona gezogen hat, lautet nicht: «Wir waren zu hart.» Sie lautet: «Wir waren zu langsam. Und zu unorganisiert.» Die Infrastruktur für das nächste Mal steht bereits. Und sie steht nicht für die Viren.
Das nächste Mal wird die Maschinerie stehen, bevor der erste Kritiker seinen ersten Satz zu Ende schreiben kann – und man wird es «Pandemieschutz» nennen!







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