Der Körper spricht. Leise, beharrlich, manchmal mit Kopfschmerzen, manchmal mit Müdigkeit, manchmal mit diesem diffusen Gefühl, dass etwas nicht stimmt, obwohl alle Werte angeblich in Ordnung sind. In alten Kulturen hätte man zugehört. Heute übertönt man ihn gern mit Kaffee, Terminen und Erklärungen.

Nahrung ist mehr als Brennstoff. Sie ist Information. Farbe, Form, Bitterkeit, Süsse, Schärfe. Alles davon ist Sprache. Pflanzen wachsen nicht zufällig so, wie sie wachsen. Die Karotte zieht ihr Orange aus der Erde wie ein Versprechen an das Sehen. Die Banane speichert Sonne für erschöpfte Nerven. Samen tragen Geduld, Knollen Erdung, Beeren Erinnerung.

Dieses Wissen ist kein Geheimnis und kein Wunderheilmittel. Es ist eher ein Wiedererinnern. Der Körper kennt seine Verbündeten. Er verlangt nicht nach komplizierten Formeln, sondern nach Resonanz. Nach dem, was fehlt. Nach dem, was ausgleicht.

Wenn du beginnst, Symptome nicht als Feinde, sondern als Hinweise zu lesen, verändert sich etwas. Essen wird zu Dialog. Zu einer stillen Übereinkunft zwischen Erde und Mensch. Nicht alles kann geheilt werden. Aber vieles lässt sich wieder in Ordnung bringen, wenn man zuhört. Symptome sind Botschaften, keine Fehler. Essen als Erinnerung an das, was uns fehlt…

Haarausfall hast: Kürbiskerne
Immer müde bist: Bananen
Gelenkschmerzen hast: Kurkuma
Einen hohen Cholesterinspiegel hast: Hafer
Trockene Haut hast: Avocados
Ein schwaches Immunsystem hast: Knoblauch
Verdauungsprobleme hast: Joghurt
Blähungen hast: Fenchelsamen
Angst oder Stress hast: Dunkle Schokolade
Eisenmangel hast: Spinat
Schlechte Augen hast: Karotten
Muskelkrämpfe hast: Rote Bete
Einen langsamen Stoffwechsel hast: Trink grünen Tee
Verstopfungen hast: Chiasamen
Schwache Knochen hast: Sesamsamen
Gehirnnebel hast: Blaubeeren
Hohen Blutdruck hast: Rote Bete
Zuckergelüste hast: Datteln

Wenn der Körper flüstert und Pflanzen antworten

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draven flag NEU quadrat 300 2«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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