Das bestätigte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa nach einem Besuch in Grossbritannien: «Die BRICS-Staaten werden sich im nächsten Jahr zu einem Gipfel unter dem Vorsitz Südafrikas treffen. Und die Angelegenheit wird in Betracht gezogen werden.» Vor kurzem hatte Algerien, ein grosser Gaslieferant, ebenfalls den Wunsch geäussert, den BRICS (China, Russland, Brasilien, Indien, Südafrika) beizutreten.
Hintergrund: Die OPEC-Staaten, angeführt durch Saudi Arabien, hatten kürzlich beschlossen, die Ölförderung um 2 Mio. Barrel zurückzufahren, «um die Preise zu stabilisieren». Das hatte Washinton erzürnt und Biden liess verlaute, jetzt müssen man «die Beziehungen zu Saudi Arabien wohl neu bewerten». Das mehr oder weniger klare Ultimatum Washingtons an Saudi Arabien lautete danach: Nehmt diese Entscheidung zurück oder es wird für mindestens ein Jahr keine Waffenlieferungen mehr geben. Solche Drohungen kamen in Saudi Arabien gar nicht gut an: «Beim Öl geht es ums Geschäft und die Geschäftsbedingungen werden von den Verkäufern formuliert.»
Stinkefinger Richtung Washington – und den USA bricht ein Zacken mehr aus der Krone. Ihre «regelbasierte unipolare Welt» zerbröselt zusehends. Seitdem Russland gezeigt hat, dass man sich von der «einzigen Supermacht» nicht alles bieten lassen muss, trauen sich nicht nur in Afrika immer mehr Länder aus der Deckung. Der Beitritt von Saudi Arabien zu den BRICS Ländern ist ein schwerer Schlag unter die Gürtellinie Washingtons. Man darf auf die Reaktionen dort gespannt sein. Aber: Wer hat das Öl? Der Wertewesten mag sehr laut sein und die USA viele Waffen haben. Doch letztlich spielen nur Energie-Lieferländer die Musik.
Währenddessen in unseren Breiten: Die EU stellt sich inzwischen gegen einen Grossteil der Welt. Die Konfrontation mit Russland ist bekannt, die Konfrontation mit China wird verstärkt und auch mit anderen Ländern verschlechtert die EU ihre Beziehungen. Eine besondere Rolle spielt derzeit der Iran, wo die westlichen Medien mal wieder Unruhen anfeuern, denn der Iran hat sich nach dem Betrug des Westens bei dem iranischen Atomabkommen eindeutig Russland und China zugewandt.
Anfang dieses Jahr sagte ich einmal, NATO und EU gibt es Ende Jahr, spätestens 2023, nicht mehr (so wie wir diese damals gekannt haben) – und wenn ich mir die aktuellen Entwicklungen ansehe, wird es genau so kommen…

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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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