Gender-Wahn, Wokeness, Cancel Culture, Masseneinwanderung, EU-Bürokratie und die Verdrängung christlicher Werte fordern Europa und die Schweiz heraus. ZDF-Legende Peter Hahne spricht über die Krisen und das schwindende Wertefundament Europas und skizziert Lösungen, wie wir uns als einzelne Menschen und als Gesellschaft gegen die Unfreiheit wehren.
Ach, die Freiheit. Früher roch sie nach frischer Bergluft, heute nach EU-konformen Flaschenverschlüssen. Der grosse Freiheitsmoment im Swiss-Jet: Deckel dreht sich ab – bis man erfährt, dass selbst das Walliser Wasser für Brüssel eine Kindersicherung braucht. Dann der Medienblock: Natürlich ist «alles links» – ausser, dass ZDF & Co. von genau jenen Bürgerlichen durchregiert werden, die vor laufender Kamera den Antilinks-Tanz aufführen. Haltung heisst es, Rückgrat meint man – geliefert wird Biegsamkeits-Yoga: Aus Schulden wird «Sondervermögen», aus Pflicht «Solidarität», aus Zensur «Community Standards». Klappt in jeder Talkshow.
Weiter im Programm «Digital zuerst»: E-ID, Wallet, Kartenzwang. Das wird als Komfort verkauft – praktisch, bis der Steuerzugriff in Echtzeit mitbucht, der sechste Flug wegen CO₂-Sozialpunkten scheitert und der digitale Franken «aus Systemgründen» mal kurz Urlaub macht. Bargeld? «Nur für Vollidioten», sagen die Kartenkleriker – bis das Netz wackelt und selbst der Flughafen mit dem Privathandy abfertigt. Aber klar, abschaffen, die letzte analoge Freiheit.
Industrie & Klima: Bosch verdampft Jobs, Lufthansa verdampft Personal – dafür brummt die Moralbilanz. E-Autos stehen wie Denkmalpflege auf Hof; wer’s kritisiert, bekommt ein Abo auf «Zukunftsleugner». Gleichzeitig marschiert die Rüstungslogik ein: Kriegstüchtig soll der Nachwuchs werden; lesetüchtig, lebtüchtig, friedensfähig? Luxusartikel. Neutralität war gestern, heute ist Club der Guten – Eintritt gegen Waffenpaket, Genf als Friedensmarke im Ausverkauf.
EU? 2000 Seiten Verträge, Mitternachtsabstimmung, danach Framing: Wer Brüssel kritisiert, «hasst Europa». Und wenn gar nichts mehr zieht, hilft das bewährte Hitler-Abo in Quote und Kommentarspalten. Dazu Gender-Satzsalat in Lokalblättern, bis vor lauter Schüler:Innen keiner mehr weiss, warum die Schule eigentlich schliesst.
Fazit: Wir segeln auf einem glänzend beleuchteten Dampfer ohne Kompass. Küche top, Bordband spielt, nur der Kurs geht Richtung Klippe. Wer’s nicht mag, schreibt Leserbriefe, zahlt bar, schaltet das Telefon ein – und den Autopilot aus. Die Freiheit beginnt, wenn der Deckel sich dreht – und der Kopf auch!






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








