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Godi Bissig, seines Zeichens CEO eines kleines Start Up Unternehmens der Schweiz, hat auf Sauglattismus eine – meines Erachtens – geniale Rede zur Lage der Nation veröffentlicht, aus der ich nachfolgend zitieren möchte:

Diese Angst, werte Leserinnen und Leser, kotzt mich an. Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise.
Ich habe eine Bitte an Sie, liebe Bewohner dieses Landes. Fragen Sie sich, wann Sie das letzte mal von einem Jugendlichen ausgeraubt wurden. Zählen Sie all die Minarette, die um Sie herum gebaut werden. Erinnern Sie sich an drei sinnvolle Einsätze unserer Armee innerhalb der letzten 30 Jahren? Und die vielen Terroranschläge, die von strammen Beamten aufgrund abgehörter Telefonate verhindert wurden?

Diese unsägliche Angst, meine Damen und Herren, lähmt dieses Land. Was macht der Nachbar da? Er tötet doch nicht meine Kätzchen?

Ich rufe dazu auf, Ihre geschürten Ängste über Bord zu werfen und mit Leben zu beginnen. Laden Sie Ihre Nachbarn zu Käs und Wurst ein. Grüssen Sie die grantige Frau Bissegger aus dem zweiten Stock. Entspannen Sie sich und verharren Sie nicht in Ihrer Angst um die Schweiz und Ihre eigene Existenz.

Die Schweiz, dieses Neutrum von Staat verdient Bewohner, die eine adäquate Gleichgültigkeit ausstrahlen, so hoffe ich würde Sloterdijk es nennen. Seien Sie freundlich, ohne tief im Arsch zu verschwinden, seien Sie engagiert, ohne von Angst geleitet zu sein und seien Sie gleichgültig, diesen Ängsten gegenüber.

Und leben Sie so, als ob die Erde in 50 Monaten verschwinden würde, in den weiten des Alls.

Psst, folge uns unauffällig!

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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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