Gemeinsam tragen wir ein System zu Grabe, das uns die letzten viele Generationen begleitet und bis hierher gebracht hat. Wir sollten dieses System wertschätzend, anerkennend, liebend und dankbar ziehen lassen. Auch, wenn wir manche seiner Facetten verabscheuen. Man spuckt nicht auf jemanden, der stirbt. Man beschimpft ihn auch nicht. Man tritt nicht hin und man kommt vor allem unbewaffnet zum Begräbnis. Bitte, liebe Freigeister da draussen, hört auf «gegen das System» zu kämpfen, es verfällt ohnehin… hört auf zu Schimpfen und zu Streiten. Wenn es eine Herausforderung für uns gibt, dann die, den so genannten ‚Crash‘ aufzufangen… und da sollten wir unbedingt zusammenhelfen. Alle.

Das Rechtssystem ist ja auch immerhin so freundlich gewesen, uns sogar den Ausgang aus sich selbst vorzuschreiben – wie nett! Auch wenn er sehr vernünftig, kreativ und wortgewandt versteckt war. Draussen ist draussen, da brauchen wir auch gar nicht mehr lang herumdiskutieren. Also bitte beruhigt euch und geniesst euer Sein.

Gleichzeitig schicken wir dem sterbenden Unwesen noch ganz viel Liebe und Dankbarkeit mit. Nicht für die menschenverachtende staatlich genehmigte Abzocke zu Gunsten der privaten Bankster. Und auch nicht für die Verpfändung der Arbeit der eigenen Bevölkerung. Auch nicht für die ganzen sozialen Ungerechtigkeiten, die Armut, die Verzweiflung, die Ängste und Nöte der Bürger, die Staatsimulation an sich… nein, das sind ja nur die «schlechten» und «verlogenen» Seiten unseres «Dahinscheidenden». Das tut man auch nicht. Man kramt beim Begräbnis nicht die «schlechten» Anekdoten heraus, sondern die «netten»…

Diese wären zum Beispiel, dass die Kreuzungen ampelgeregelt sind, dass wir einander anrufen können, dass überall Wegweiser hängen, dass der Schnee geräumt wird, dass die Rettung, die Polizei oder/und die Feuerwehr kommt, wenn was passiert, dass wir gemeinsame Sprachen sprechen, dass wir eine gemeinsame Uhrzeit haben, einen gemeinsamen Kalender, Kliniken, Blumengeschäfte und Kaugummiautomaten… Diese Dinge, wir nennen sie einfach einmal «Rosinen» werden wir natürlich weiterhin lieben und pflegen.

Aber, dass wir uns die ganzen «Pflegekosten» für den Begräbling (geiles Wort) auch nach der Leichenfeier noch leisten, das wird ja wohl keiner ernsthaft glauben… Ich denke dabei an so etwas wie Parkgebühren, Strafmandate, Steuern, Staatsschulden, Zinsen, usw…

Das war das System, in dem Alles verboten war, ausser es wurde Dir gestattet. Das war früher.

Wir eröffnen gemeinsam das neue «auferstandene» System der Menschheit: Die Moralität – Das Gute um seiner selbst willen. Ein gewissenhaftes System, in dem Alles erlaubt ist, ausser du tust es nicht. Genannt Gaia. Andere sagen «im Schosse Marias» dazu. Das ist das Prinzip von Vergebung, Respekt, Begeisterung und Liebe.

Also, immer schön freundlich und loca bleiben, Du befindest dich so zu sagen auf einem Begräbnis… wir haben lange genug gewartet, bloss jetzt nicht mehr ausflippen. Danke!

Gemeinsam tragen wir ein System zu Grabe


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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