So war die Schweiz einst stolz auf sich und die ganze Welt wunderte sich, wie ein solch «buntes» Volk in Frieden miteinander lebt. Grossbritannien hat nach wie vor Stunk zwischen Engländern und Schotten. Die Türkei steht in Konflikt mit ihren Kurden. Spanien lässt die Katalanen nicht ziehen, obwohl die Sachlage völkerrechtlich klar ist und Carles Puigdemont wird verfolgt.

Das Geheimnis der Schweiz lag darin, dass die Rechte der Minderheiten gewahrt wurden. Subsidiarität = Entscheidung auf der kleinstmöglichen Ebene. Dieses Prinzip wurde mit dem Stromgesetz weiter unterminiert. Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen wurden geschätzt. Die Uhr der Welschen (les romands) läuft anders, als die des Deutschschweizers und die Ostschweiz wird in der französischen Schweiz als «Suisse orientale» bezeichnet.

Nun hat sich auch in der Schweiz die Demokratie-Dampfwalze durchgesetzt. Die Mehrheit macht die Minderheit platt! Nur war das Prinzip «Ein Land der Minderheiten» zu sein auch der Garant für den inneren Frieden. Wie lange kann es gut gehen, wenn Minderheiten immer überfahren werden? Wie lange funktioniert dies, wenn dies in existentiellen Belangen geschieht?

Ein Land der Minderheiten


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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