So war die Schweiz einst stolz auf sich und die ganze Welt wunderte sich, wie ein solch «buntes» Volk in Frieden miteinander lebt. Grossbritannien hat nach wie vor Stunk zwischen Engländern und Schotten. Die Türkei steht in Konflikt mit ihren Kurden. Spanien lässt die Katalanen nicht ziehen, obwohl die Sachlage völkerrechtlich klar ist und Carles Puigdemont wird verfolgt.
Das Geheimnis der Schweiz lag darin, dass die Rechte der Minderheiten gewahrt wurden. Subsidiarität = Entscheidung auf der kleinstmöglichen Ebene. Dieses Prinzip wurde mit dem Stromgesetz weiter unterminiert. Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen wurden geschätzt. Die Uhr der Welschen (les romands) läuft anders, als die des Deutschschweizers und die Ostschweiz wird in der französischen Schweiz als «Suisse orientale» bezeichnet.
Nun hat sich auch in der Schweiz die Demokratie-Dampfwalze durchgesetzt. Die Mehrheit macht die Minderheit platt! Nur war das Prinzip «Ein Land der Minderheiten» zu sein auch der Garant für den inneren Frieden. Wie lange kann es gut gehen, wenn Minderheiten immer überfahren werden? Wie lange funktioniert dies, wenn dies in existentiellen Belangen geschieht?


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