Die Internationale Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris fungiert als wichtigste globale Energieaufsichtsbehörde. Obwohl sie keine Regierung ist, sind ihre 31 Mitgliedstaaten – darunter die Vereinigten Staaten, Australien und grosse Teile Europas – durch einen Vertrag von 1974 verpflichtet, ihren Empfehlungen im Krisenfall Folge zu leisten. Als die IEA am 11. März 2026 offiziell einen globalen Energienotstand ausrief, löste sie eine «Kollektive Aktion» aus, die die Mitgliedsländer zur Aktivierung vorgeplanter Massnahmen zur Nachfragedämpfung verpflichtet. Diese Pläne dienen Regierungen im Wesentlichen als Instrumentarium, um Brennstoffknappheit zu bewältigen, indem sie vorschreiben, wie und wann ihre Bürger Energie nutzen dürfen.
Dieser Zehn-Punkte-Plan wird derzeit unter dem Deckmantel des Nahostkonflikts eingeführt, doch die Ähnlichkeiten zu früheren globalen Krisen sind unübersehbar. Offizielle Stellen und Kommentatoren sprechen bereits von «COVID-ähnlichen» Protokollen und verwenden dabei dieselbe Sprache von Notstand und kollektivem Opfer, die die Lockdowns von 2020 prägte. Zu den Massnahmen gehören die Kennzeichenerfassung zur Einschränkung des Strassenverkehrs, Bussgelder für das Fahren an nicht genehmigten Tagen und sogar Vorschriften für «moderne Kochgeräte». Kritiker argumentieren, dass es sich hierbei nicht um temporäre Lösungen für einen Krieg handele, sondern um die nächste Phase eines lange geplanten Wandels hin zum «Great Reset» und zur Agenda 2030. Dabei werde eine reale Energieknappheit genutzt, um ein Kontrollnetz durchzusetzen, das andernfalls abgelehnt worden wäre.
Die zehn konkreten Punkte, die die Regierungen befolgen sollen, lauten:
1. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen um mindestens 10 km/h reduzieren.
2. Arbeiten Sie nach Möglichkeit bis zu drei Tage pro Woche von zu Hause aus.
3. Autofreie Sonntage in Grossstädten.
4. Den öffentlichen Nahverkehr günstiger gestalten und Anreize für das Zufussgehen und Radfahren schaffen.
5. Alternative Zufahrt für Privatfahrzeuge zu Strassen in Grossstädten durch Kennzeichenrotation.
6. Mehr Fahrgemeinschaften bilden und kraftstoffsparende Fahrweisen anwenden.
7. Förderung eines effizienten Fahrstils für Lastwagen und Warenlieferungen.
8. Nutzen Sie nach Möglichkeit Hochgeschwindigkeitszüge und Nachtzüge anstelle von Flugzeugen.
9. Vermeiden Sie unnötige Geschäftsreisen per Flugzeug und nutzen Sie stattdessen virtuelle Meetings.
10. Die Einführung von Elektrofahrzeugen und effizienteren Fahrzeugen fördern.
Die Infrastruktur für diese Kontrolle entsteht direkt vor unseren Augen durch «Smart-City»-Technologien. In Städten wie Melbourne, die einige der längsten Lockdowns weltweit erlebten, wurden experimentelle Modelle entwickelt, um zu untersuchen, wie temporäre Einschränkungen in einen dauerhaften Lebensstil mit reduzierter Bewegungsfreiheit und digitaler Überwachung übergehen können. Dies wird nun mit flächendeckenden Kennzeichenlesegeräten und intelligenten Stromzählern kombiniert, die die Klimaanlage im Haus ferngesteuert abschalten können. Indem die Bevölkerung von unabhängigen Energiequellen wie Holz oder Gas auf ein standardisiertes Stromsystem umgestellt wird, erhalten die Behörden einen «Not-Aus-Schalter» für den Alltag, der deutlich einfacher zu überwachen und zu regulieren ist als herkömmliche Brennstoffe.
Das Drängen auf «moderne Kochlösungen» und industrielle Flexibilität verdeutlicht, wie tiefgreifend diese Kontrolle in das Privatleben reicht. Die IEA fordert konkret den Umstieg von Flüssiggas (LPG) auf elektrisches Kochen und moderne Heizsysteme, wodurch die Energie zentralisiert und in einem besser steuerbaren Netz gebündelt wird. Sie übt zudem Druck auf die Industrie aus, ihre chemischen Rohstoffe von LPG auf andere Quellen umzustellen, um die Versorgung ausschliesslich für «unverzichtbare Zwecke» zu sichern. Das bedeutet, dass nicht mehr der Markt, sondern der Staat entscheidet, welche Unternehmen aufgrund ihrer Energieeffizienz und der Einhaltung der Klimaneutralitätsziele bis 2050 tätig sein dürfen.
In den Vereinigten Staaten sind die Weichen für diese Massnahmen bereits gestellt. Am 12. Januar 2026 verlängerte Präsident Trump offiziell den «Nationalen Energienotstand» (Executive Order 14156). Diese Anordnung räumt dem Präsidenten ausserordentliche Befugnisse ein, um Bedrohungen der Wirtschaft und der nationalen Sicherheit zu begegnen. Obwohl er in der Vergangenheit öffentlich die Idee kürzerer Arbeitswochen als Mittel zur «Neuausrichtung» der Bundesbediensteten und zur Steigerung der Effizienz diskutiert hatte, ist diese Massnahme nun ein zentraler Bestandteil des Notfallplans der IEA. Unabhängig davon, ob ursprünglich die Flexibilität der Arbeitnehmer im Vordergrund stand oder nicht, existiert nun der Mechanismus, um Vier-Tage-Wochen oder Homeoffice als «patriotische» Massnahme zur Energieeinsparung in der aktuellen Krise anzuordnen.
Der Übergang von «empfohlen» zu «verpflichtend» ist keine Theorie mehr, sondern in mehreren Ländern Realität. So haben beispielsweise Sri Lanka im März 2026 landesweit eine Treibstoffrationierung per QR-Code eingeführt und Pakistan hat für Beamte und Angestellte im öffentlichen und privaten Sektor eine Vier-Tage-Woche vorgeschrieben. In den USA beginnt die Phase üblicherweise damit, dass die Regierung strategische Ölreserven freigibt – wie die Rekordfreigabe von 400 Millionen Barrel in diesem Monat – und Unternehmen dringend dazu aufruft, Reisen und Pendelverkehr einzuschränken. Sollte die Energieversorgung jedoch bis zum Sommer 2026 instabil bleiben, hat die Exekutive gemäss dem Verteidigungsproduktionsgesetz und bestehenden Notstandsverordnungen die rechtliche Befugnis, diese Empfehlungen in verbindliches Recht umzuwandeln.
(via Red Pill Conspiracy)



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