Gunnar Kaiser spricht mit dem freischaffenden Philosoph Bertrand Stern über die Ideologie der Schule – ein System, welches mit Angst, Abrichtung, Abwertung und Entwürdigung arbeitet und somit gebrochene, traumatisierte Menschen hervorbringt.

Herr Stern erklärt welch perfiden Annahmen dem Begriff «Kind» zugrunde liegen. So ist die Kindheit eine künstliche, unnatürliche Vorstellung junger Menschen, die mangelhaft sind und deswegen segregiert und einer Massnahme unterzogen werden müssen, die sich staatlich verordnete Erziehung nennt. Braucht es ein anderes, neues Schulsystem, ein besseres oder lediglich die Ablegung des Anwesenheitszwangs? Oder muss gar der Begriff «Schule» an sich hinter sich gelassen werden? Eines ist sicher, so Stern. Die Beschulungsideologie ist bankrott. Die Schule wiederum ist lediglich ein Symptom eines grösseren, sich im Zusammenbruch befindenden Systems. Ein Zusammenbruch, der nötig ist, um den Wandel zu freier Bildung geschehen zu lassen.

Bertrand Stern ist freischaffender Philosoph und Autor, der sich mit den grundlegenden Fragen von Bildung und Schulkritik, also mit kinderrechtlichen und pädagogikkritischen Positionen, befasst. Geleitet vom Glauben an die Würde des selbstbestimmten Subjektes, möchte er mit seinem Schaffen zur Selbstbefreiung des Menschen von zivilisatorischen Institutionen und Ideologien beitragen. Geführt und aufgezeichnet wurde dieses Gespräch am 09. September 2021 in Köln.

"Dieses Schulsystem ist bankrott" – Bertrand Stern im Gespräch
"Dieses Schulsystem ist bankrott" – Bertrand Stern im Gespräch

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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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