Freiheit kommt nicht von dem, was du hast, sondern von dem, was du loslässt. Es kommt ein Moment, in dem du erwachst und erkennst, dass trotz allem, was du aufgebaut und erreicht hast, ein Teil von dir immer noch an etwas gefesselt ist, das dich nie halten sollte. Manchmal ist das Gefängnis als Komfort, Liebe, Ehe oder sogar Erfolg getarnt, aber deine Seele kennt den Unterschied. Wahre Befreiung wird dir nicht durch Umstände zuteil, sondern ist eine tief in dir geborene Entscheidung. Dies ist der Moment, in dem das Bewusstsein die Gewohnheit durchbricht und du nicht länger so tun kannst, als sähest du nicht, was auf deiner Seele lastet. Es ist die stille Entscheidung, dich von Illusionen zu befreien, Sicherheit nicht länger mit Freiheit zu verwechseln. Wir können unser ganzes Leben lang so tun, als wären wir frei, während wir still unter der Last dessen ersticken, dem wir uns weigern, uns zu stellen.
In Illusionen zu leben, ist der grösste Verrat an uns selbst, ein langsames Vergessen dessen, wer wir wirklich sind. Unehrlichkeit uns selbst gegenüber hält die Ketten intakt, egal wie schön sie auch erscheinen mögen. Manchmal klammert man sich an etwas, von dem man weiss, dass man es besser loslassen sollte, weil Loslassen beängstigender ist als Bleiben. Aber die Wahrheit ist, dass es schwieriger ist, halbherzig an etwas festzuhalten, als es vollständig aufzugeben.
Wahre Freiheit beginnt, wenn man den Mut hat, das loszulassen, was nie ganz einem gehörte. Und wenn man sich schliesslich ganz und gar, mit aller Kraft für sich selbst entscheidet, befreit man nicht nur sein Leben, sondern auch seine Seele. Man hört auf, darauf zu warten, dass das Schicksal die Tür öffnet, und wird selbst zu der Kraft, die sie aufbricht.

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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