Epstein sagte, er möchte, dass jeder auf der Welt seine DNA bekommt, und er wollte die mRNA-Plattform als Auslieferungssystem nutzen, um das zu erreichen.
Es gibt Visionäre. Es gibt Milliardäre. Und dann gibt es Jeffrey Epstein, der offenbar beides war – ein Mann mit einer Mission: Seine DNA in die gesamte Menschheit zu pflanzen. Nicht metaphorisch. Nicht philosophisch. Nein, ganz praktisch. Mit der Effizienz moderner mRNA-Technologie. Andere hinterlassen ein Vermächtnis in Form von Stiftungen oder Gebäuden. Epstein dachte grösser. Warum ein Denkmal bauen, wenn man sich gleich biologisch in die Spezies selbst integrieren kann?
Und dann dieser poetische Zufall der Geschichte: Der erste bestätigte COVID-Fall in den USA wurde am 20. Januar 2020 registriert. Epsteins Geburtstag. Natürlich reiner Zufall. So wie es auch reiner Zufall ist, dass Macht, Geld und Einfluss sich regelmässig in genau jenen Schatten treffen, in denen niemand Fragen stellen soll.
Es ist faszinierend, wie oft die Realität eine Vorliebe für Symbolik entwickelt, während die Öffentlichkeit mit Pressekonferenzen und beruhigenden Schlagzeilen beschäftigt wird. Währenddessen entstehen Plattformen, die laut offizieller Version ausschliesslich dem Schutz der Menschheit dienen. Selbstverständlich ohne Nebenabsichten. Ohne persönliche Interessen. Ohne die leise Ironie, dass ausgerechnet jene, die am wenigsten Vertrauen verdienen, stets die ambitioniertesten Pläne für die Zukunft der Menschheit haben.
Aber beruhigend zu wissen, dass alles transparent ist. Schliesslich wurde uns gesagt, wir sollen vertrauen. Und Vertrauen war noch nie ein Werkzeug der Kontrolle.







«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








