Anthony Fauci, oberster Corona-Berater der USA, notierte am 8. Februar 2020 in sein privates Tagebuch, die Sterblichkeit des neuen Virus liege eher bei 0,2 bis 0,3 Prozent als bei 2 Prozent – das Revier einer strengen Grippesaison. Drei Wochen später feuerte die WHO die Zahl 3,4 Prozent in die Weltpresse, Multimilliardär Bill Gates legte im vornehmsten Fachblatt der Medizin 1 Prozent nach und das deutsche Innenministerium bestellte sich in einem internen Strategiepapier gleich die passende Schockwirkung dazu. Die Corona-Panik war kein Rechenfehler. Sie war ein Produkt – kalkuliert, redigiert und mit Amtsstempel ausgeliefert.
Zwei Kürzel, ein Nebelwerfer
Wer Angst verkaufen will, benötigt zuerst Nebel. Der lag griffbereit in zwei Kürzeln: Die Fallsterblichkeit (CFR) zählt nur die offiziell erfassten Kranken, die Infektionssterblichkeit (IFR) alle Angesteckten – auch jene, die von ihrer Infektion nie etwas merkten. Sterben von 1000 registrierten Fällen zehn Menschen, stehen 1 Prozent auf dem Papier. Laufen daneben 3000 unerkannte Infektionen mit, sind es real 0,25 Prozent. Genau diese Differenz entschied darüber, ob die Welt eine harte Grippesaison vor sich hatte oder das Jüngste Gericht. Fachleute wussten das vom ersten Tag an: Bereits am 5. Februar 2020 warnten Epidemiologen via Reuters, die frühen Sterberaten seien mit grösster Skepsis zu lesen – bei der Schweinegrippe 2009 hatte man anfangs 10 Prozent geschätzt und lag galaktisch daneben. Die WHO goss zusätzlichen Nebel nach: Als bestätigter Fall galt laut ihrer eigenen Falldefinition jeder positive Labortest, ausdrücklich unabhängig von jeglichen Symptomen. Wer Fälle so zählt und dann Sterberaten daraus destilliert, misst nicht die Gefahr eines Virus. Er misst die Auslastung seiner Testmaschinen.
Das Tagebuch, das niemand lesen sollte
Und der oberste Seuchen-Erklärer der Welt? Der wusste es. Am 8. Februar 2020 hielt Anthony Fauci in seinen privaten Aufzeichnungen fest, die Fallsterblichkeit liege eher bei 0,2 bis 0,3 Prozent als bei 2 Prozent – nachzulesen auf Seite 687 der Tagebuch-Dokumente, die der US-Senat 2026 veröffentlichte. Zum Vergleich: Der saisonalen Grippe wird eine Rate von etwa 0,1 Prozent zugeschrieben. Ende Februar 2020 schrieb Fauci das sogar öffentlich, gemeinsam mit CDC-Chef Robert Redfield im New England Journal of Medicine: Unerfasste milde Infektionen könnten vielfach häufiger sein als die gemeldeten Fälle, die Sterblichkeit dürfte deutlich unter 1 Prozent liegen und das Gesamtbild eher einer schweren saisonalen Grippe ähneln, vergleichbar 1957 oder 1968. Diese Einschätzung des bestvernetzten Wissenschaftlers der USA hätte die Panik beenden können. Sie fand in den Medien praktisch nicht statt. Sie passte nicht zur Lockdown-Vorbereitung.
Der Softwareverkäufer überstimmt den Seuchenarzt
Am selben Tag räumte dasselbe Fachblatt einem Mann eine Bühne ein, der weder Arzt noch Epidemiologe ist: Bill Gates. Der Multimilliardär, der Milliarden in Impfprogramme pumpt, hielt dagegen, das Virus töte etwa 1 Prozent der Erkrankten und sei damit um ein Vielfaches gefährlicher als die Grippe – irgendwo zwischen der Pandemie von 1957 und der Spanischen Grippe. Der Mann mit dem Impf-Portfolio überstimmte also öffentlich den Immunologen mit 40 Dienstjahren. Zufall ist das keiner: Die Senats-Dokumente zeigen, dass Fauci Texte von Gates redigierte, die Gates-Stiftung gehört zu den grössten Geldgebern der WHO und eine Recherche von Politico und Welt dokumentierte später, wie vier Gates-nahe Organisationen mit fast 10 Milliarden Dollar die globale Corona-Antwort dirigierten – ein US-Regierungsbeamter gestand, man habe sich gerade in den frühen Tagen enorm auf deren Rat verlassen. Wie das Geschäftsmodell der Menschenfreunde grundsätzlich funktioniert, wurde hier bereits seziert.
3,4 Prozent – die Granate aus Genf
Die WHO lieferte den Rest. Am 19. Februar 2020 nannte ihr Lagebericht für die Infektionssterblichkeit eine Spanne von 0,3 bis 1 Prozent. Am 3. März zündete Generaldirektor Tedros dann die Granate: 3,4 Prozent der gemeldeten Fälle seien gestorben. Dass er damit nur die erfassten Fälle teilte – jene Grösse, die ohne Dunkelziffer systematisch zu hoch ausfällt – ging im weltweiten Schlagzeilengewitter unter. Parallel prophezeite WHO-Berater Gabriel Leung im Guardian, zwei Drittel der Weltbevölkerung könnten sich anstecken. Wer die Definitionsmacht über Fälle, Raten und Notlagen besitzt, regiert – wer definiert, herrscht.
Bestellte Angst mit Amtsstempel
Den deutschen Beitrag lieferte das Bundesinnenministerium. Sein internes Strategiepapier vom März 2020 rechnete mit 1,2 Prozent Sterblichkeit, während das hauseigene Robert-Koch-Institut im selben Dokument von 0,56 Prozent ausging. Das Papier empfahl wörtlich, zur gewünschten Schockwirkung den Worst Case zu verdeutlichen – und mokierte sich im selben Atemzug über jene, die auf eine mögliche Dunkelziffer hinwiesen, welche die Sterblichkeit senken würde. Genau diese verspottete Dunkelziffer erwies sich als gewaltig: Je nach Studie gab es 5 bis 500 Mal mehr Infizierte, als die PCR-Tests erfassten. Die Skeptiker, die von Beginn an auf diese Lücke zeigten und dafür als Verharmloser abgestempelt wurden, vertraten exakt die Position, die der oberste US-Berater seinem Tagebuch anvertraute. Dass Angst das eigentliche Werkzeug war, stand hier schon 2025.
Bilanz einer Munitionsfabrik
Die Maschine lief perfekt: Ein Begriffsnebel aus CFR und IFR, eine Falldefinition ohne Symptome, ein Milliardär mit Fachblatt-Bühne, eine 3,4-Prozent-Granate aus Genf und ein Ministerium, das Schockwirkung als Arbeitsauftrag formulierte. Wer die Dunkelziffer erwähnte, galt als Gefährder, wer sie verspottete, als Experte – und die richtige Zahl lag die ganze Zeit in Faucis Nachttisch! Das Virus hat Menschen getötet, keine Frage, doch die Panik wurde industriell gefertigt, mit Begriffsnebel als Rohstoff und Schlagzeilen als Fliessband! Die Grippe von 1957 hat keinen Weltstillstand ausgelöst, die von 2020 schon – der Unterschied lag nicht im Erreger, sondern in der Munitionsfabrik dahinter! Und wer heute fragt, wer diese Fabrik betrieb, wird wieder als Schwurbler etikettiert – man nennt dies «Aufarbeitung»!










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