Viele innerhalb der sogenannten «Wahrheitsbewegung» mögen sich nicht mehr in einer Gruppe engagieren, weil es zu stark «mänschelet». 7 gelebte Glaubenssätze könnten diesen Umstand ändern:

1. Das Bestreben den Menschen gefällig zu sein, lässt jede geistige Blüte verwelken

Wenn wir uns gegenseitig in der Gruppe kritisieren, dann ist das nicht so aufzufassen, dass jemand die kritisierte Persönlichkeit schädigen, sondern ihr die Chance geben will, sich weiterzuentwickeln.

2. Wir sind aufrecht zueinander

Wir sagen einander direkt und konkret, was wir vom Gegenüber, von seiner Idee oder vom vorgeschlagenen Projekt halten. Niemand nützt es, wenn er oder sie die Enttäuschung über einen Zustand runterschluckt und erst im Nachhinein hinter dem Rücken des Betroffenen kritisiert oder gar darüber ablästert.

3. Wir sind bestrebt, die Begabungen, Bedürfnisse und Grenzen des anderen zu erfassen

Jeder von uns hat Talente, Wünsche und ist nicht vollkommen. Wenn wir uns gegenseitig besser kennen lernen, wissen wir, was wir erwarten können und was eher nicht. Oft staunt man dabei, was man schon alles hat oder was womöglich noch fehlt. Das hilft, damit wir uns als Team zielgerichtet ergänzen und dadurch wachsen können.

4. Wir sehen uns auch als eine Plattform, mit der eine Brücke zu Andersdenkenden geschlagen werden kann

Wir hören zu, sprechen die Wertehaltung des anderen an, befreien uns aus der Opferhaltung und von der Projektion auf Sündenböcke, schaffen damit eine gemeinsame Wellenlänge und öffnen so einen Diskurs, wo neben einer Auseinandersetzung, respektierten Meinungsverschiedenheiten auch das Begehren für den Andersdenkenden möglich wird.

5. Wir sehen den Mitmenschen innerhalb unserer Gruppierung als ergänzende Bereicherung und nicht als Konkurrenz für die eigene Profilierung

Der Mensch will wahrgenommen, respektiert, anerkannt, ja zuweilen sogar lieber bewundert werden, als sich zu entwickeln. Leider arten diese Bestrebungen, gerade in männlich dominierten Corona-Bürgerrechtsbewegungen, wo sich die weiblichen, harmonisierenden und ausgleichschaffenden Energien zu wenig durchsetzen, in destruktive «intellektuelle Schnäbivergleiche» und verheerenden Hahnenkämpfe aus, was letztendlich immer zu einer Spaltung führt.

6. Gegenseitige Unstimmigkeiten hinsichtlich der Ausrichtung einer Gruppierung sollten immer durch sachliche Argumente in einer leidenschaftlichen Debattenkultur, wenn möglich durch gewaltfreie Kommunikation geklärt werden und nicht aufgrund von Ausschluss, Einfluss von Geld oder Karrierekalkül.

Einflussreiche Leute, die sich an der Spitze einer Organisation befinden, sind oftmals bereit auf jedes erdenkliche Mittel zur Machterhaltung zurückzugreifen: Vorstandswahlen werden manipuliert, bei drohender Abwahl werden Generalversammlungen abgesagt, Scheinvorstände gegründet, um kritische Geister auszuschliessen. Solange wir in solchen Situationen daneben stehen, zusehen und durch unser Schweigen unsere Einwilligung für dieses Verhalten geben, werden wir nicht nur scheitern, sondern sind um kein Haar besser als das Establishment, das wir kritisieren.

7. Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so grösser, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heisst, je mehr er von den Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden

Damit dieses Heil eintreten kann, brauchen wir nicht nur einen Hauch an Spiritualität, sondern auch ein ganzes Bündel an Sozialkompetenzen, wie die Fähigkeit Kontrolle mit dem Vertrauen ins Gegenüber zu ersetzen, Projekte konstruktiv zu delegieren und die Anerkennung bei einer erledigten Leistung mit funkelnden Augen zu übermitteln.

Cancel Culture verwandter Begriff: Deplatforming und bedeutet, Betroffenen die öffentlichen Plattformen zu entziehen


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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