Es gibt Studien, die man lieber nicht liest. Nicht weil sie schlecht geschrieben sind, sondern weil sie Dinge bestätigen, die man seit Jahren als «Verschwörungstheorie» abgestempelt, zensiert und verlacht hat.
SADS nennt sich das offiziell. Sudden Adult Death Syndrome. Plötzlicher Tod im Erwachsenenalter. Früher nannte man so etwas einen Skandal. Heute nennt man es einen seltenen Einzelfall, bedauert ihn kurz und impft weiter. Die WHO impft weiter. Swissmedic impft weiter – natürlich, sie verdient prozentual an jeder Dosis mit, wie wir wissen. Das BAG impft weiter. Die Ärzte impfen weiter. Und die Medien? Schweigen. Oder schlimmer: Sie erklären die Toten posthum zu Impfgegnern.
Das Zynischste an der ganzen Geschichte ist nicht einmal die Gleichgültigkeit der Institutionen. Das Zynischste ist die Kalkulation dahinter: Man wettet darauf, dass die Bevölkerung weiter schweigt. Dass die Trauer privat bleibt. Dass Mikronarben am Herzen keine Schlagzeilen machen. Bislang geht diese Wette auf…
Aber jede Studie, die trotz allem publiziert wird, ist ein Riss im System. Und Risse werden grösser.
Bis dahin: Herzlichen Glückwunsch zur Auffrischungsimpfung. Dein Herz zahlt die Rechnung – Pfizer kassiert den Profit!
Es gibt Kriege, die aus Versehen beginnen. Und dann gibt es den aktuellen Angriff auf den Iran – präzise geplant, völkerrechtswidrig durchgeführt, medienwirksam verkauft. Kein Versehen. Kein Irrtum. Ein Programm. Willkommen im nächsten Kapitel eines Drehbuchs, das seit 1953 geschrieben wird.
Operation Ajax: Der Urknall des Chaos
Wer den Iran verstehen will, fängt 1953 an. Der demokratisch gewählte Premierminister Mossadegh wollte das Öl seines Landes verstaatlichen. Eine absolut legitime Idee – ausser für CIA und MI6, die daraufhin Operation Ajax starteten, ihn stürzten und einen gefälligen Monarchen installierten. Shah Pahlavi. Handverlesen. Westlich trainiert. Austauschbar.
Jahrzehnte später erlaubte sich besagter Shah die Dreistigkeit, den israelischen Einfluss auf die amerikanische Politik öffentlich zu hinterfragen – bei CBS, 60 Minutes. Kurz darauf war er Geschichte. Khomeini kam aus dem Exil. Die Islamische Republik wurde ausgerufen. Und der Westen rieb sich die Hände: perfekte Dämonisierungsvorlage für die nächsten 45 Jahre.
Dritte konstruierte Revolution in Sichtweite. Gleiches Muster. Neue Gesichter. Selbe Hände.
Epstein taucht auf – natürlich
Und hier wird es wirklich interessant. Wer glaubte, Jeffrey Epstein sei lediglich ein perverser Milliardär mit schlechtem Geschmack in Freunden gewesen, darf sich jetzt setzen. Ein aufgetauchter New York-Times-Artikel belegt: Epstein traf Netanyahu bereits 1989. Anwesend waren der damalige Kronprinz Saudi-Arabiens und Shimon Perez. Netanyahu, der Epsteins Verbindungen stets abstritt – solange sie ihn belasteten – nutzte gleichzeitig öffentlich Epsteins Nähe zu seinem politischen Gegner Ehud Barak als Munition. Bequem, dieser selektive Gedächtnisschwund.
2011 brachte Epstein JP-Morgan-Executives mit Netanyahu zusammen. 2016 installierte die israelische Regierung Überwachungssysteme rund um Epsteins Manhattan-Apartment – offiziell zum Schutz von Ehud Barak, der dort regelmässig ein- und ausging. Netanyahu war zu dieser Zeit Premierminister. Alles dokumentiert. Nichts aufgearbeitet.
Und dann der Hammer: Epstein hatte bereits in den 1980ern seine Finger in Iran-Geschäften. Er soll Deals mit der CIA über Flugzeuge abgeschlossen haben – angeblich für Leslie Wexners Victoria Secret genutzt, tatsächlich für Drogenschmuggel im Rahmen der Iran-Contra-Affäre. Waffen in den Iran, Gelder zu den Contras in Nicaragua, Drogen zurück in die USA. Das Ergebnis: Die Crack-Epidemie der 80er, die eine ganze Generation afroamerikanischer Jugendlicher vernichtete. Nebenschaden. Kollateral. Wie immer.
Das Muster der ewigen Befreiung
Jetzt stehen wir vor demselben Film in der dritten Neuauflage. Sanktionen haben den iranischen Rial zur wertlosesten Währung des Planeten gemacht. Die Bevölkerung protestiert – berechtigt, verzweifelt, am Ende. Und in dieses Vakuum stossen nun dieselben Akteure, die das Vakuum erst geschaffen haben, als selbsternannte Befreier.
Bombardierte Mädchenschulen. 85 tote Kinder. Hamenei liquidiert. Tel Aviv von Überschallraketen getroffen, Hormuzstrasse gesperrt, Grossbritannien offiziell im Krieg. Und irgendwo zwischen all dem Blut und Rauch feiern Menschen die Befreiung ihres Landes – durch dieselben Leute, die es seit sieben Jahrzehnten systematisch destabilisiert haben.
Das nennt sich Stockholmsyndrom. Klinisch. Präzise. Erschreckend verbreitet.
Wesley Clark hatte einen Plan – und er funktioniert noch
US-General Wesley Clark, ehemaliger NATO-Kommandeur, berichtete öffentlich von einem Plan des amerikanischen Imperiums: Sieben Länder in fünf Jahren stürzen. Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan – und der Iran. Sechs von sieben erledigt. Der Iran als letztes verbliebenes Ziel. Jahrzehnte später, mehrere Kriege, Millionen Tote, und das Finale steht bevor.
Interessant dabei: Die USA verfügen heute nur noch über 10 Prozent der Luftwaffenkapazität von 1991. 30 Prozent von 2003. Die Maschine ist abgenutzt, das Budget überdehnt, die Bevölkerung kriegsmüde – laut Umfragen zu 80 Prozent gegen einen Iran-Krieg. Kein Problem. Lusitania. Pearl Harbor. Und jetzt vielleicht die USS Gerald Ford, die sich mysteriöserweise der iranischen Küste nähert, während Gerüchte über Meuterei und Signalverlust kursieren.
Geschichte wiederholt sich nicht. Sie stottert – mit demselben Akzent, denselben Profiteuren, denselben Leichen.
Die Kabale ohne Maske
Epstein diente den Bankern – seine eigenen Worte. Epstein verband Geheimdienste, Waffenhändler, Pharmamilliardäre, Politiker und Könige. Epstein ist tot – angeblich. Sein Netzwerk lebt. Und dieses Netzwerk entscheidet gerade, was mit dem Iran passiert.
Wer das immer noch für Zufall hält, glaubt vermutlich auch, dass Gebäude 7 durch ein Bürofeuer kollabierte.
Der Iran wurde nie autonom gelassen. Nicht unter Mossadegh. Nicht unter dem Shah. Nicht unter Khomeini. Und er wird es auch diesmal nicht sein – egal welche Flagge am Ende über Teheran weht.
Das einzige, was sich ändert, ist der Name des Befreiers.
Es gibt Lügen. Es gibt grosse Lügen. Und dann gibt es den 11. September 2001 – das meistdokumentierte, meistdiskutierte und gleichzeitig meistverschwiegene Verbrechen der modernen Geschichte. Ein Ereignis, so perfekt inszeniert, dass es gleich drei Kriege rechtfertigte, eine komplette Überwachungsinfrastruktur legitimierte und jeden, der Fragen stellte, automatisch zum Aluhut-Träger degradierte. Praktisch, oder?
Physik ist eine Verschwörungstheorie
Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an: Gebäude 7. World Trade Center 7. Ein 47-stöckiger Stahlbetonturm, der am 11. September 2001 einfach so kollabierte. Ohne von einem Flugzeug getroffen worden zu sein. Um 17:20 Uhr. Symmetrisch. Gleichmässig. Vom Boden nach oben – exakt so, wie es bei einer kontrollierten Sprengung aussieht und exakt so, wie es bei keinem Feuer der Welt aussieht.
Chris Joya, ehemaliger Feuerwehrchef mit über 30 Jahren Erfahrung im Hochhausbau, sagt es so klar, dass es wehtut: Für einen gleichmässigen Kollaps müssten alle tragenden Säulen simultan versagen. Feuer arbeitet aber nicht simultan. Feuer frisst sich durch. Feuer ist chaotisch. Kontrollierte Sprengung dagegen ist präzise – und sieht verdächtig nach dem aus, was wir auf jedem verfügbaren Video von Gebäude 7 sehen. Kein Stahlrahmengebäude hat vor dem 11. September durch Feuer versagt. Keines danach. Aber an diesem einen Tag? Gleich dreimal. Was für ein Zufall.
Thermit im Staub, Schweigen in den Akten
In den Staubproben vom Ground Zero wurde thermitisches Material nachgewiesen. Thermit ist ein Sprengstoff-Brandmittel. Es hat in Büroschutt nichts zu suchen – ausser jemand hat es dort platziert. Die Aufzüge der Twin Towers wurden in den Jahren vor dem Anschlag umfassend renoviert. Dabei hatten externe Arbeiter ungehinderten Zugang zu den Gebäudekern. Die Aufzugsfirma weigerte sich am Tag des Angriffs zu helfen und verschwand kurz darauf in der Versenkung.
Feuerwehrleute – Joyas eigene Kollegen, seine Brüder – berichteten von Explosionen in den Gebäuden. Ihre Aussagen wurden unterdrückt. Nicht untersucht, nicht widerlegt – einfach ignoriert. Wie Gebäude 7 im offiziellen 9/11-Kommissionsbericht: Es existiert schlicht nicht darin. 47 Stockwerke Stahl und Beton, einfach weggelassen.
Das Pentagon: Meistüberwachtes Gebäude der Welt, null brauchbare Videos
80 bis 90 Sicherheitskameras erfassten die Einschlagzone am Pentagon. Das FBI beschlagnahmte sämtliches Material. Veröffentlicht wurden ein paar körnige Standbilder, auf denen man bestenfalls einen Schatten erahnt. Vom meistbewachten Gebäude der Erde.
Der angebliche Pilot? Laut 9/11-Kommission so unfähig, dass seine Fluglehrer ihn nicht mal auf einer einmotorigen Propellermaschine zertifizieren wollten. Trotzdem führte er angeblich hochpräzise Akrobatikmanöver in einem vollbeladenen Passagierjet durch, flog auf Bodenhöhe und traf zentimetergenau eine frisch renovierte, verstärkte Aussenwand. Ohne ein einziges klares Video zu hinterlassen.
Cui bono – wem nützt es?
Am Tag vor dem 11. September verkündete Verteidigungsminister Rumsfeld, das Pentagon habe 2,3 Billionen Dollar verloren. Am nächsten Tag redete niemand mehr darüber. Das Büro, das diese Gelder untersuchte, befand sich im Einschlagsbereich des Pentagons. Was für ein Zufall – schon wieder.
Die Bush-Familie: Ölgeschäfte. Dick Cheney: Hatte die militärische Kommandogewalt an diesem Tag persönlich übernommen. Afghanistan: Öl. Irak: Öl. Die Bin-Ladens wurden als einzige Familie mit Regierungsmaschinen aus den USA ausgeflogen – in einer Zeit, als kein einziges anderes Flugzeug abheben durfte.
Der bequemste Schluss
Es braucht keine Allmachtsphantasie, um zu verstehen, was hier vorgefallen ist. Es braucht nur die Bereitschaft, die physikalischen Fakten ernst zu nehmen, die Zeugenaussagen der Feuerwehrleute zu respektieren und die naheliegendste Frage zu stellen: Wer hatte Mittel, Motiv und Gelegenheit?
Wer diese Fragen stellt, ist kein Verschwörungstheoretiker. Wer sie nicht stellt, ist entweder naiv – oder Teil des Apparates, der sehr genau weiss, warum Gebäude 7 nicht im Kommissionsbericht steht. 9/11 ist eine der grössten Lügen unserer Menschheitsgeschichte…
Die Menschheit hat Jahrtausende gebraucht, um von der Drachenschnauze zum Warpantrieb zu kommen. Und doch – wer genau hinschaut – war der Sprung gar nicht so gross.
Nehmen wir «Schilde hoch!» Der ikonischste Befehl der Sternenflotte. Dramatisch. Unvermeidlich. Jedes Mal kurz vor dem Beschuss gebrüllt, während Scotty nervös am Energiekern schweisst. Und jetzt die unbequeme Wahrheit: Die Wikinger haben das früher gemacht. Buchstäblich. Schilde hoch – an Bord des Langschiffs, wo sie am Rumpf befestigt waren, um den Wellengang vom Deck fernzuhalten. Kein Klingone weit und breit, trotzdem: Selber Befehl, selber Reflex, anderes Budget.
«Wohin noch kein Mensch zuvor gegangen ist?» Die Wikinger nickten dazu vermutlich nur müde – Island, Grönland, Nordamerika. Ohne GPS. Ohne Holodeck. Nur Sterne, Mut und ein Boot, das eigentlich zu klein war. Der Unterschied zwischen Kirk und Ragnar? Raumanzug versus Fellumhang. Der Rest ist Navigationstechnik. Und für das Protokoll: Kein Tribble wurde bei der Produktion dieses Videos verletzt…
Star Trek Vikings - Sea Shanty (Parody Music Video)
Es war einmal eine Pandemie und plötzlich passierte etwas Wundervolles: Politik, Pharmaindustrie und Behörden entdeckten gleichzeitig ihre Liebe zur Geschwindigkeit. Normalerweise dauert medizinische Innovation ungefähr so lange wie der Bau einer mittelgrossen Kathedrale. Studien, Prüfungen, Langzeitdaten, Sicherheitsbewertungen – langweilige Dinge eben. Doch 2020 zeigte sich: Wenn der politische Druck gross genug ist, kann man Wissenschaft offenbar genauso beschleunigen wie einen Online-Versand. Klick. Bestellen. Zulassen. Verimpfen. Und wenn jemand fragt, wie genau das alles funktioniert hat, wird ihm erklärt, dass er bitte Vertrauen haben soll. Schliesslich geht es um «die Wissenschaft» – ein Begriff, der seit Corona ungefähr dieselbe Funktion erfüllt wie früher das Wort «Gott».
Man glaubt daran. Man stellt keine Fragen. Zumindest war das die Idee. Doch jetzt, ein paar Jahre später, tauchen plötzlich Menschen auf, die genau das tun, was man angeblich immer tun soll: Fragen stellen. Und das sorgt verständlicherweise für Nervosität. In Bern stellte kürzlich das Aktionsbündnis Freie Schweiz eine Forderung vor, die im politischen Betrieb ungefähr so beliebt ist wie ein Feueralarm im Waffenlager: Ein Moratorium für modRNA-basierte Impfstoffe. Nicht für immer. Nur so lange, bis man geklärt hat, was genau da eigentlich passiert ist. Eine radikale Idee. Transparenz. In der Gesundheitspolitik. Man kann sich vorstellen, wie unangenehm das werden könnte.
Der Geburtenrückgang – das statistische Elefantenbaby im Raum
Besonders unliebsam wird die Sache, wenn man sich die Demografie anschaut. Statistiker wie Professor Konstantin Beck weisen darauf hin, dass seit 2022 in vielen europäischen Ländern ein ungewöhnlich starker Rückgang der Geburtenzahlen zu beobachten ist. In Zürich etwa sank die Zahl der Geburten plötzlich um fast 14 Prozent. Für eine Stadtstatistik ist das ungefähr so subtil wie ein Meteoriteneinschlag.
Natürlich gibt es dafür sofort Erklärungen. Wirtschaftliche Unsicherheit. Krieg. Hohe Lebenshaltungskosten. Zu wenige Kita-Plätze. Das Problem: Diese Dinge gab es auch schon vorher. Und sie haben über Jahrzehnte hinweg nicht zu einem vergleichbaren Einbruch geführt. Man könnte also auf die Idee kommen, genauer hinzuschauen. Doch genau hier beginnt die moderne Kunst der politischen Problemlösung: Wenn eine Frage unbequem ist, erklärt man sie einfach für erledigt. Die Geburtenzahlen sinken? Zufall. Die Diskussion ist beendet. Statistik ist schliesslich auch nur eine Meinung.
Die Sache mit der Zulassung
Noch interessanter wird es beim Thema Zulassungsverfahren. Normalerweise verlangt die medizinische Forschung für neue Arzneimittel umfangreiche Studien, langfristige Sicherheitsdaten und kontrollierte Tests. Bei den neuen mRNA-Produkten lief das etwas… sagen wir… dynamischer. Langzeitdaten gab es naturgemäss nicht. Viele Studien liefen parallel zur Massenverwendung. Manche Sicherheitsfragen sollten laut offiziellen Dokumenten erst nach der Markteinführung untersucht werden. Das nennt man im Marketing «Innovation». Im Alltag würde man es vielleicht eher «Experiment» nennen.
Wenn Transparenz plötzlich gefährlich wird
Besonders charmant wird die Geschichte, wenn es um die Impfstoffverträge geht. Ein Schweizer Nationalrat kämpfte fünf Jahre lang vor Gericht, um Zugang zu den Verträgen zwischen Staat und Pharmaunternehmen zu erhalten. Fünf Jahre. Die Behörden argumentierten ernsthaft, dass eine Veröffentlichung problematisch wäre, weil sie internationale Beziehungen gefährden könnte. Man muss sich das kurz vorstellen: Offene Information gegenüber Bürgern könnte diplomatische Schäden verursachen. Das ist eine bemerkenswerte Prioritätensetzung. Transparenz ist offenbar eine Bedrohung – allerdings nicht für die Demokratie, sondern für diejenigen, die Verträge unterschrieben haben, ohne dass jemand genau hinschaut.
Gewinne privat, Risiken öffentlich
Noch ein besonders elegantes Detail aus der Welt der Pandemiepolitik. Einige Impfstoffverträge enthalten offenbar Klauseln, die Hersteller weitgehend von Haftungsrisiken befreien. Sollte also etwas schiefgehen, trägt am Ende der Staat die Kosten. Oder übersetzt: Gewinne privat. Risiken öffentlich. Ein Geschäftsmodell, das normalerweise nur Investmentbanken vorbehalten ist, hat es damit auch in die Gesundheitspolitik geschafft. Man könnte fast meinen, die Pandemie habe nicht nur ein Virus hervorgebracht, sondern auch eine neue Form der Staats-Pharma-Partnerschaft.
Der Fall Herr K.
Während Politiker und Juristen über Vertragsklauseln diskutieren, gibt es Menschen, die weniger theoretische Fragen haben. Ein Hausarzt berichtete von einem Patienten, der nach einer Booster-Impfung ein schweres chronisches Erschöpfungssyndrom entwickelte. Arbeit verloren, Sport verloren, Lebensqualität verloren. Als er Hilfe suchte, wurde ihm zunächst erklärt, dass seine Beschwerden psychisch seien. Das ist praktisch. Wenn man ein medizinisches Problem nicht erklären kann, erklärt man es einfach zur Einbildung. Erst spezielle Labortests zeigten später ungewöhnlich hohe Spike-Proteinwerte im Blut. Die Geschichte eines einzelnen Patienten beweist natürlich nichts. Aber sie zeigt etwas anderes: Wie schwer es sein kann, überhaupt gehört zu werden.
Der eigentliche Streit
Die aktuelle Debatte dreht sich deshalb nicht nur um Impfstoffe. Sie dreht sich um etwas Grundsätzlicheres. Wer entscheidet über medizinische Risiken? Wie transparent müssen Behörden sein? Und was passiert, wenn politische Entscheidungen im Nachhinein überprüft werden sollen? Viele Verantwortliche scheinen eine einfache Strategie zu bevorzugen: Nicht darüber reden. Denn das grösste Risiko in der Politik ist nicht ein Fehler. Das grösste Risiko ist der Gesichtsverlust.
Der Preis der Wahrheit
Die Forderung nach einem Moratorium bedeutet letztlich nur eines: Pause drücken. Unabhängige Forschung. Offene Daten. Transparente Verträge. Im Grunde das, was man in jeder anderen wissenschaftlichen Situation selbstverständlich erwarten würde. Doch genau das ist offenbar das Problem. Denn wenn man den Vorhang wirklich öffnet, könnte sich zeigen, dass einige Entscheidungen weniger auf wissenschaftlicher Gewissheit beruhten als auf politischem Druck, wirtschaftlichen Interessen und einer grossen Portion Zeitnot. Und das wäre unbequem für viele Beteiligte.
Nicht für die Öffentlichkeit. Aber für diejenigen, die damals erklärt haben, alles sei vollkommen sicher, vollkommen geprüft und vollkommen alternativlos. Manchmal ist die Wahrheit eben unangenehm. Besonders dann, wenn sie erst Jahre später ans Licht kommt…
Es gibt politische Märchen und dann gibt es Donald Trump. Das grösste Polit-Spektakel unserer Zeit, verpackt in orangefarbene Bräune, serviert mit der Rhetorik eines Wrestlingchampions und dem Tiefgang eines Werbeprospekts. «Drain the Swamp» – drei Worte, die Millionen Menschen elektrisiert, mobilisiert und letztlich verraten haben. Denn der Mann, der den Sumpf trockenlegen wollte, hat sich darin häuslich eingerichtet.
Whitney Webb, investigative Journalistin und eine der wenigen, die tatsächlich liest, was sie schreibt, hat sich die Mühe gemacht, hinter die Kulisse zu schauen. Was sie dort fand, ist so unangenehm, dass es die meisten Trump-Anhänger lieber ignorieren als verarbeiten.
Der beste Freund des Mannes, den niemand kennen will
Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an: Jeffrey Epstein. Der Mann, der angeblich in seiner Zelle Selbstmord beging, obwohl die Kameras ausfielen, die Wärter schliefen und die Physik kurz Pause machte. Trump und Epstein – das war keine flüchtige Bekanntschaft, kein zufälliges Zusammentreffen auf einem Cocktailabend. Das war eine jahrelange, gut dokumentierte Freundschaft aus den 1990ern und frühen 2000ern. Gemeinsame Partys. Gemeinsame Clubs. Gemeinsame Kreise.
Webb legt in One Nation Under Blackmail akribisch dar, dass Epstein kein Pädophiler mit Privatjet war, sondern ein Instrument. Ein Werkzeug der Geheimdienste – primär des Mossad – zur systematischen Erpressung von Mächtigen. Wer mit Epstein feierte, lieferte potenziell Material. Wer Material lieferte, war kontrollierbar. Trump, so Webbs Analyse, ist möglicherweise nicht nur ein Bekannter Epsteins – er könnte ein materieller Zeuge seiner Verbrechen sein.
Und die Epstein-Akten? Bis heute nicht vollständig freigegeben. Ausgerechnet von dem Mann, der versprochen hatte, alles aufzudecken. Ausgerechnet von Trump. Was für ein Zufall.
Silicon Valley betritt den Sumpf – und wird willkommen geheissen
«Drain the Swamp» war die Kampfansage gegen die alte Garde: Globalisten, Lobbyisten, Deep-State-Bürokraten in ihren Washingtoner Komfortzonen. Was Trump stattdessen lieferte, war ein personeller Austausch. Die alten Sumpfbewohner raus – neue rein. Nur dass die neuen Sumpfbewohner jetzt Hoodies tragen, San Francisco als Heimatbasis haben und ihre Überwachungstechnologie mit libertären Buzzwords garnieren.
Peter Thiel. PayPal-Mitgründer, Palantir-Investor, Mann mit engen Verbindungen zu Geheimdiensten und einem erklärten Faible für den Abbau demokratischer Strukturen. Ein Mann, der öffentlich schrieb, Demokratie und Freiheit seien nicht mehr kompatibel. Genau dieser Mann gehört zum innersten Zirkel des Trump’schen Technokraten-Netzwerks.
Webb nennt das beim Namen: Technokratische Tyrannei. Ein Überwachungsstaat, der sich nicht mehr sozialistisch oder globaldemokratisch verkleidet, sondern sich als disruptiv, anti-establishment und irgendwie rebellisch verkauft – während er dieselben Kontrollmechanismen implementiert, nur effizienter, digitaler und mit besserer PR. Der alte Sumpf hatte wenigstens den Anstand, sich zu verstecken. Der neue postet auf X und Truth Social.
Die Enttäuschung der Gläubigen
Was Webb in ihren jüngsten Analysen beschreibt, ist eine langsam einsickernde Ernüchterung in der Trump-Basis. Die hartgesottenen Anhänger, die Transparenz forderten, die auf vollständige Enthüllungen warteten, die glaubten, dieses Mall würde alles anders – sie warten immer noch. Die Epstein-Dateien: unvollständig. Die Geheimdienststrukturen: intakt. Die Tech-Milliardäre: mächtiger denn je. Und Trump? Mittendrin, nicht dagegen.
Das Bittere daran ist nicht die politische Enttäuschung an sich – die gehört zur Demokratie wie der Kater zum Weinfest. Das Bittere ist das Muster. Denn Webb analysiert keine Parteigrenzen. Sie analysiert Systeme. Und das System, das sie beschreibt, wechselt keine Seiten. Es wechselt nur Gesichter. Obama. Bush. Clinton. Trump. Biden. Trump wieder. Die Kulissen rotieren. Die Strukturen dahinter bleiben unberührt.
Der Drainer und sein Sumpf
Die eigentliche Frage, die Webb implizit stellt und die niemand laut auszusprechen wagt, lautet: Was, wenn Trump nie vorhatte, den Sumpf trockenzulegen? Was, wenn «Drain the Swamp» von Anfang an das war, was es klingt – ein Slogan? Ein Marketingprodukt, mass-produced für eine Bevölkerung, die echten Widerstand kaufen wollte und stattdessen ein Merchandising-Paket erhielt?
Ein Mann, der Epstein kannte, Silicon-Valley-Überwacher in seine Regierung holt, die Geheimdienstakten nicht freigibt und trotzdem als Rebell des kleinen Mannes gilt – das ist entweder politisches Genie oder kollektive Selbsttäuschung. Wahrscheinlich beides.
Webb wird dafür kritisiert, zu weit zu gehen. Zu verschwörungstheoretisch. Zu paranoid. Dieselben Vorwürfe trifft jeden, der Machtstrukturen beschreibt, bevor der Mainstream es tut – und danach plötzlich als Pionier gilt. Die Geschichte der investigativen Recherche ist voll solcher nachträglichen Rehabilitierungen.
Bis dahin bleibt der Sumpf, wie er war. Tief, dunkel, gut vernetzt.
Und Trump? Steht mittendrin, die Wathosen bis zu den Hüften im Schlamm – und verspricht, ihn trockenzulegen…
Manchmal ruft das Leben an. Manchmal ruft Hollywood an. Und manchmal – wenn die Sterne günstig stehen und die Saiten straff genug gespannt sind – ruft beides gleichzeitig an. Der Film «Hellfire» ist auf Prime verfügbar – und mittendrin, über die letzte Szene und den Abspann, erklingt Mean Marys Version von «Wayfaring Stranger» – ein Song, so alt wie Staub und Einsamkeit, jetzt eingebettet zwischen Schüssen, Schweiss und der Art von Gerechtigkeit, die keine Anwälte braucht.
Regisseur Isaac Florentine beweist offenbar Geschmack – selten genug in dieser Branche. Der Cast? Stephen Lang. Dolph Lundgren. Harvey Keitel. Drei Männer, bei denen man instinktiv einen Schritt zurücktritt – aus Respekt, Angst oder beidem. Ein knallharter, dreckiger Rachefilm mit Popcorn-Garantie. Genau das, was die Welt braucht…
Es gibt Nachrichten, die man mit einem Glas Whisky lesen sollte. Diese ist eine davon. Der aktuelle Goldpreis liegt bei über 5000 Dollar pro Unze. Vor ein paar Jahren waren es noch 2000 Dollar. Davor 1000. Davor kaum der Rede wert. Gold steigt – und steigt – und steigt. Und während die Finanzpresse das als Börsenerfolg feiert, als clevere Anlageentscheidung, als Zeichen wirtschaftlicher Weitsicht, erzählt Gold in Wahrheit etwas vollkommen anderes. Gold schweigt nicht. Gold schreit. Und was es schreit, will niemand hören.
Was Gold wirklich misst
Gold produziert nichts. Gold zahlt keine Zinsen. Gold backt keine Brötchen und entwickelt keine Software. Gold liegt einfach da – glänzend, geduldig und vollständig resistent gegen die Lügen der Zentralbanken. Genau deshalb ist es so wertvoll. Nicht weil Gold mehr wert geworden ist. Sondern weil das Papier in deiner Brieftasche weniger wert geworden ist. Schneller. Aggressiver. Unaufhaltsamer.
Erst als 1973 mit dem Ende des Bretton-Woods-Systems die Goldpreisbindung des Dollars aufgehoben wurde, war eine extreme Ausweitung der Schulden und Geldmengen möglich. Seitdem drucken Zentralbanken Geld wie besessen – und Gold hält still dagegen. Jedes Mal, wenn der Goldpreis ein neues Rekordhoch markiert, ist das kein Triumph des Edelmetalls. Es ist eine Todesurkunde für die Papierwährung.
Die ehrlichste Währung der Welt
Ein zentraler Treiber des steigenden Goldpreises ist die Inflation. Gold gilt traditionell als Absicherung gegen Inflation, da es seinen Wert über Jahrhunderte hinweg bewahrt hat. Jahrhunderte, wohlgemerkt. Nicht Quartale. Nicht bis zur nächsten Wahl. Jahrhunderte. Der römische Senator kaufte vor 2000 Jahren mit einer Unze Gold eine gute Toga. Heute kaufst du damit einen guten Anzug. Das Geld auf deinem Konto hat diese Eigenschaft nicht. Es verliert täglich an Kaufkraft – langsam, still, unbemerkt, wie eine Krankheit, die keine Symptome zeigt, bis es zu spät ist.
Die Zentralbanken decken sich seit drei Jahren so stark mit Gold ein wie noch nie – laut World Gold Council kaufen sie seit 2022 jährlich mehr als 1000 Tonnen Gold, zuvor lag diese Menge im Schnitt bei der Hälfte. Dieselben Institutionen, die dir erzählen, Inflation sei unter Kontrolle, kaufen panisch das einzige Asset, das Inflation überlebt. Der Irrsinn dieses Widerspruchs wäre komisch, wenn er nicht so teuer wäre.
Das System frisst seine eigenen Kinder
Wachsende Besorgnis über die US-Staatsverschuldung, anhaltende geopolitische Spannungen und die zunehmende De-Dollarisierung des Welthandels sprechen für weiter steigende Goldpreise. Übersetzt ins Deutsche: Die Welt traut dem Dollar nicht mehr. Und dem Euro? Noch weniger. Schwellenländer kaufen Gold, um sich vom Dollarjoch zu befreien. Russland kauft Gold. China kauft Gold. Die Zentralbanken kaufen Gold. Und der Normalbürger? Kauft weiter Franken, Euro und Dollar – Papier mit Staatsgarantie. Garantiert von denselben Staaten, die sich seit Jahrzehnten ungebremst verschulden.
Besonders Schwellenländer wie China, Indien und verschiedene Staaten des Nahen Ostens erhöhen systematisch ihre Goldreserven als Teil einer De-Dollarisierungsstrategie. Was die Grossen tun, darf der kleine Mann ruhig ignorieren. So läuft das Spiel.
Das Ende des Märchens
Das Schönste an Gold ist seine brutale Ehrlichkeit. Es kann nicht gefälscht werden. Es kann nicht gedruckt werden. Es altert nicht. Es fault nicht. Es lässt sich nicht von Notenbankern wegdefinieren oder von Politikern wegversprechen. Es ist einfach da – und zeigt mit jeder Preisexplosion, was mit dem Rest des Finanzsystems gerade passiert.
Gold auf über 5000 Dollar ist keine Erfolgsmeldung. Es ist ein Symptom. Ein Fieberthermometer, das Alarm schlägt, während der Patient im Koma liegt und die Ärzte die Vitalwerte schönreden.
Die Frage ist nicht, ob Gold weiter steigt. Die Frage ist, wann genug Menschen verstehen, was das bedeutet.
Bis dahin: Herzlichen Glückwunsch zu deinem Sparbuch.
Freunde, ihr kennt Karoline Preisler, FDP-Politikerin, welche wie 98% unserer Politiker vermutlich an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet? Sie hat während der inszenierten Corona-Pandemie eine bahnbrechende Erziehungsmethode entdeckt: Den Videochat mit den eigenen Kindern – in der eigenen Wohnung. Man muss sich das kurz auf der Zunge zergehen lassen. Nicht im Homeoffice, nicht auf Dienstreise, nicht im Bundesrat. In der eigenen Wohnung. Gleiches Stockwerk. Vielleicht sogar gleicher Flur.
Zu ihrem Statement in folgendem Video weiss ich auch nicht, was ich dazu noch sagen soll. Die Schülerinnen der Mädchenschule haben bei einer solchen Sichtweise nicht «Hilfe! Hilfe!» geschrien, sondern «Nochmal! Nochmehr!»? Genauso haben die Menschen im Donbas um Befreiung von dem Ukronazifaschistenregime gebeten und Putin befreit sie. Oder habe ich sie falsch verstanden?
Karoline Preisler und die Kunst, geistig abwesend zu sein
Was Swissmedic mit ihrem eigenen Finanzierungsmodell aufgebaut hat, ist kein subtiler Graubereich regulatorischer Ethik – es ist ein fetter, leuchtend roter Elefant mitten im Raum, den alle höflich ignorieren, während er die Möbel zertrampelt.
Halten wir kurz inne und betrachten wir die nackte Wahrheit, ohne das übliche institutionelle Makeup drüberzuschmieren: Swissmedic, die Schweizer Arzneimittelbehörde, die uns alle vor unsicheren Medikamenten schützen soll, finanziert sich zu über 80 Prozent direkt aus der Tasche jener Industrie, die sie regulieren soll. Darunter fällt eine Aufsichtsabgabe von 0,65 Prozent auf den Fabrikabgabepreis aller in der Schweiz verkauften Arzneimittel und Impfstoffe. Klingt trocken? Ist es nicht.
Rechnen wir mal kurz nach. Eine mRNA-Covid-Dosis kostet zwischen 15 und 30 Franken. Bei Millionen verkaufter Dosen reden wir von einem Umsatz im hohen Hunderte-Millionen-bis-Milliarden-Bereich. Swissmedic kassiert prozentual mit. Bei jeder einzelnen Dosis. Direkt. Automatisch. Ivermectin aus Indien? Etwa 10 Rappen bis 1 Franken pro Tablette. Patentfrei. Seit Jahrzehnten auf dem Markt. Hunderttausende publizierte Studien. Sicherheitsprofil so ausgefeilt, dass der Entdecker dafür den Nobelpreis bekam. Abgabe für Swissmedic: praktisch null.
Man muss kein Wirtschaftsgenie sein, um zu verstehen, was das bedeutet. Swissmedic hat ein direktes, strukturelles, institutionell eingebautes finanzielles Interesse daran, dass teure patentierte Produkte sich gut verkaufen – und ein ebenso direktes Desinteresse daran, dass billige Generika den Markt fluten. Das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist Arithmetik.
Und die Konsequenzen? Wir haben sie gesehen. Sofortige Warnungen vor «illegalen Importen» von Ivermectin. Massenhafte Beschlagnahmen und Vernichtung der Präparate. Strafverfahren gegen Ärzte, die nach bestem medizinischem Gewissen handelten. Dr. Manuel Albert, dem eine Strafe von 29’700 Franken aufgebrummt wurde – nicht weil er Patienten geschädigt hatte, sondern weil er versucht hatte, sie vor schwerer Krankheit zu bewahren. Ein Arzt wird zum Kriminellen erklärt, während Pfizer seine Quartalszahlen feiert. Die Ironie schreibt sich von selbst.
Gleichzeitig wurden mRNA-Impfstoffe in einer Geschwindigkeit zugelassen, die jeden klassischen Pharmatologen das Gesicht in die Hände hätte legen lassen. Minimale präklinische Tierdaten. Keine Langzeitstudien – die fanden und finden im Körper der Geimpften statt, was man in anderen Zusammenhängen gerne «unkontrollierter Menschenversuch» nennen würde. Post-Marketing-Surveillance als Ersatz für jahrelange klinische Forschung. Aber kein Problem: Swissmedic war dabei, schnell, entschlossen, geradezu enthusiastisch.
Wohlgemerkt: Von diesen Zulassungen profitierte Swissmedic finanziell. Von einer ernsthaften Prüfung oder Zulassung von Ivermectin dagegen – kein Rappen.
Das nennt man Systemkorruption. Nicht unbedingt im strafrechtlichen Sinne, sondern im architektonischen: Ein System, das so gebaut ist, dass die Interessen der Regulierungsbehörde strukturell mit jenen der Industrie übereinstimmen, kann per Definition keine unabhängige Kontrolle mehr ausüben. Es ist, als würde man den Fuchs zum Aufseher des Hühnerhauses ernennen – und ihn dann auch noch aus dem Hühnerstall heraus bezahlen.
Die Frage, die dabei im Raum steht, ist unangenehm simpel: Wenn eine Behörde an teuren Produkten mitverdient und an günstigen nicht, wie soll ihr Urteil dann neutral sein? Die Antwort: Gar nicht. Sie kann es strukturell nicht sein. Egal, wie integer die einzelnen Mitarbeiter persönlich sein mögen – das System selbst schafft Anreize, die in eine ganz bestimmte Richtung zeigen.
Und die Medien? Schweigen. Denn wer will schon der Überbringer dieser Botschaft sein, wenn Pharmawerbung einen erheblichen Teil der Werbeeinnahmen ausmacht? Wer das alles noch mit «reine Wissenschaft» und «Patientenschutz» wegwischt, darf sich gerne fragen, welche Wissenschaft das sein soll – jene, die von der zu prüfenden Industrie finanziert, bewertet und belohnt wird? Das ist keine Wissenschaft. Das ist eine sehr gut bezahlte PR-Abteilung mit einem Gütesiegel.
Das Traurigste daran: Es braucht keine geheimen Absprachen, keine Hinterzimmer-Meetings, keine filmreife Verschwörung. Das System funktioniert genau so, wie es konstruiert wurde. Transparent, legal, offiziell. Und genau deshalb ist es so gefährlich…
Manchmal wirkt es fast so, als hätte unsere Gesellschaft eine Lieblingsfrequenz: Angst. Dauerbetrieb. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Wenn irgendwo gerade nichts Dramatisches passiert, findet sich garantiert schnell etwas. Krise, Alarm, Bedrohung, Ausnahmezustand – das Grundrauschen moderner Informationsversorgung.
Der Grund ist eigentlich banal. Ein ängstlicher Mensch funktioniert erstaunlich zuverlässig. Er gehorcht schneller, fragt seltener nach und unterschreibt im Zweifel auch Massnahmen, die er vor drei Wochen noch für absurd gehalten hätte. Angst ist kein Nebeneffekt politischer Kommunikation. Sie ist ein ausgesprochen effizientes Werkzeug.
Man könnte fast meinen, sie wird bewusst gepflegt.
Denn wer ständig damit beschäftigt ist, die nächste Katastrophe zu verdauen, hat selten Zeit, grundsätzliche Fragen zu stellen. Ein ruhiger, klarer Geist könnte auf die Idee kommen, Dinge zu hinterfragen. Warum Entscheidungen getroffen werden. Wem sie nützen. Wer davon profitiert.
Und genau da beginnt das Problem.
Ein Mensch, der seine Angst anschaut, statt vor ihr davonzulaufen, wird plötzlich unbequem. Er akzeptiert nicht mehr jede Schlagzeile als Naturgesetz. Er prüft Behauptungen. Er erkennt Muster. Kurz gesagt: Er funktioniert nicht mehr ganz so reibungslos im grossen Getriebe der Dauerpanik.
Das hat allerdings einen kleinen Nebeneffekt: Man fühlt sich dabei gelegentlich ziemlich allein. Denn während der Grossteil der Welt weiter durch die nächste Welle der Aufregung scrollt, steht man plötzlich daneben und fragt sich, warum alle so bereitwillig mitspielen.
Die gute Nachricht: Wer anfängt zu denken, ist selten wirklich allein. Nur deutlich weniger leicht zu steuern.
Früher ging man in ein Geschäft, suchte sich ein Gerät aus, legte Geld auf den Tisch und ging wieder nach Hause. Eine erstaunlich simple Transaktion. Heute scheint selbst der Kauf eines Laptops langsam die Atmosphäre einer polizeilichen Aufnahmeprozedur anzunehmen. Ein Leser wollte bei einer Filiale von MediaMarktSaturn ein Notebook kaufen. Preis: Rund 900 Euro. Kein Container voller Goldbarren, kein gepanzertes Militärgerät, kein Raketenwerfer. Nur ein Laptop. Trotzdem endete der Einkauf nicht mit einer Quittung, sondern mit einer überraschenden Forderung: Name und Adresse bitte. Der Kunde verweigerte höflich die freiwillige Selbstverdatung und ging unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Willkommen im Einzelhandel des Jahres 2026.
Die Erklärung des Unternehmens klingt auf den ersten Blick vernünftig. Man müsse Kundendaten erfassen, um Betrug zu verhindern. Hochpreisige Produkte seien schliesslich attraktiv für Diebstahl oder Missbrauch. Durch eine «nachvollziehbare Zuordnung von Kauf und Person» könnten verdächtige Muster erkannt werden. Man muss zugeben: Die Formulierung ist elegant. Sie klingt nach Sicherheit, Verantwortung und moderner Risikoprävention. Was sie allerdings auch bedeutet: Wer einen Laptop kaufen will, soll sich identifizierbar machen.
Der Kunde wollte ein Gerät kaufen, nicht verkaufen. Trotzdem behandelt man ihn vorsorglich wie jemanden, der möglicherweise ein internationales Betrugsnetzwerk betreibt. Ein faszinierender Fortschritt im Verhältnis zwischen Händler und Käufer. Der moderne Konsument ist offenbar kein Kunde mehr. Er ist ein potenzieller Verdächtiger mit Einkaufswagen. Besonders interessant ist dabei die Begründungskette. Angeblich gehe es um Betrugsprävention. Vielleicht auch um Gewährleistung und Garantie. Oder um «vertragliche und rechtliche Rahmenbedingungen». Man merkt schnell: Die Argumentation ist ungefähr so konkret wie ein Nebel über der Nordsee.
Eine gesetzliche Pflicht zur Identitätsfeststellung beim Kauf von Elektronik unter 1000 Euro existiert jedenfalls nicht. Schon gar nicht im stationären Einzelhandel. Mit anderen Worten: Es handelt sich nicht um ein Gesetz. Es ist eine Entscheidung. Und genau hier beginnt das eigentlich Interessante. Denn solche Entscheidungen entstehen selten zufällig. Sie sind Teil eines grösseren Trends, der sich durch immer mehr Lebensbereiche zieht: Die erkennungsdienstliche Erfassung des normalen Bürgers.
Früher musste man seinen Ausweis zeigen, wenn man ein Bankkonto eröffnete. Oder ein Auto anmeldete. Dinge mit rechtlicher Tragweite. Heute rutscht die Identitätsprüfung langsam in alltägliche Situationen hinein. Onlinekonten, digitale Dienste, Ticketkäufe, Alterskontrollen im Internet – und nun offenbar auch der Kauf eines Laptops. Schritt für Schritt entsteht eine neue Normalität: Ohne Identität kein Zugang. Man könnte fast glauben, das Ziel sei ein Alltag, in dem jede Handlung sauber einer Person zugeordnet werden kann.
Ein Traum für Datenanalysten. Ein Traum für Behörden. Und natürlich auch ein Traum für Unternehmen, die immer mehr Informationen über ihre Kunden sammeln können. Denn Daten sind die neue Währung. Wer weiss, wer du bist, was du kaufst, wann du kaufst und wo du kaufst, besitzt ein ziemlich wertvolles Profil über dein Verhalten. Die eigentliche Ironie liegt allerdings woanders. Der Einzelhandel kämpft seit Jahren ums Überleben. Onlineplattformen drücken die Preise, Kunden bleiben weg, Innenstädte veröden langsam. Und die brillante Idee, um Menschen wieder ins Geschäft zu locken, lautet offenbar: «Bitte zuerst Ihre Personalien.»
Man kann sich vorstellen, wie diese Szene im Laden abläuft. Der Kunde: «Ich hätte gern dieses Notebook.» Der Verkäufer: «Sehr gerne. Vorher brauche ich noch Ihren Namen, Ihre Adresse und vermutlich bald Ihr Sternzeichen.» Der Kunde: «Warum?» Der Verkäufer: «Betrugsprävention.» Ein magisches Wort. Es funktioniert ähnlich wie «Sicherheit» oder «Kinderschutz». Sobald es fällt, soll jede kritische Nachfrage automatisch verstummen.
Dabei zeigt sich hier ein bekanntes Muster: Für jedes noch so kleine Problem wird eine maximale Datensammlung installiert. Ein paar Betrugsfälle? Dann erfassen wir eben alle Käufer. Ein paar Missbrauchsfälle? Dann identifizieren wir einfach jeden Nutzer. Das Problem wird selten wirklich gelöst. Aber die Datenbank wächst zuverlässig. Und so entsteht langsam ein System, in dem Privatsphäre nicht mehr der Ausgangspunkt ist, sondern eine Ausnahmegenehmigung.
Der Käufer, der seine Daten nicht preisgeben wollte, verliess das Geschäft ohne Laptop. Ein kleiner Vorgeschmack auf eine mögliche Zukunft: Wer anonym bleiben möchte, kann irgendwann schlicht nicht mehr teilnehmen. Nicht am Onlineleben. Nicht am Zahlungsverkehr. Nicht am Konsum. Man könnte sagen: Ein erstaunlich effizienter Weg, Anonymität aus dem Alltag zu entfernen. Und das Beste daran ist die Verpackung. Niemand nennt es Überwachung. Niemand nennt es Identitätszwang.
Es heisst einfach: «Risikobasierte Schutzmassnahmen.» Ein wunderschöner Begriff. Klingt technisch. Klingt verantwortungsvoll. Klingt völlig harmlos. Fast so harmlos wie die Frage an der Kasse: «Dürfte ich noch kurz Ihren Namen und Ihre Adresse haben?»
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