Album Review: The Jury and the Saints – The Jury and the Saints
Monster Rock aus Aotearoa erwartet uns mit den neuseeländischen Punkrockern von «The Jury and the Saints«. Die bevorstehende Veröffentlichung «The Jury and the Saints» folgt auf das 2010 erschienene Debütalbum «Daydreams» und die 2011 veröffentlichte EP «Revival». Nach der EP „Freedom Fighter“ (2013) und der Teaser Single «Focus» (2014) ist die Zeit nun reif für das erste offizielle Studioalbum der Neuseeländer. Was für andere in diesem Genre schwierig ist, schaffen «The Jury and the Saints» und kennzeichnen ein Album mit ihrem eigenen Sound, der fern vom Mainstream fett im Ohr hängen bleibt.
Die Band bestehend aus Jesse Smith (Guitar, Vocals), Ivan Beets (Bass), Marty Kroon (Drums) und Rowan Crowe (Guitar) setzt bereits zu Beginn ihrer Karriere zum Höhenflug an, denn ihre 2012er Single «Revival» stieg direkt auf Platz 1 in die Neuseeländischen Single Charts ein, die gleichnamige EP war auf Platz 4. So konnte «The Jury and The Saints» den Support für Paramore auf ihrer 2010er Tour durch Neuseeland gestalten und wurden zugleich für deren Australien Tour im darauf folgenden Jahr engagiert. «Als Band haben wir unsere Ideen immer schnell eingefangen, die treibende Kraft eines Songs oder einer Live-Show soll der anfängliche kreative Funke sein – so auch auf diesem Album», beschreibt Bassist Ivan Beets die Herangehensweise an die Aufnahmen.
Album Review: The Jury and the Saints – The Jury and the Saints
«Wir haben uns voll und ganz auf das Material konzentriert und versucht so viel Energie und Persönlichkeit wie möglich hineinzustecken. Anstatt lange zu diskutieren wurden Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen. Es ging uns nicht darum ein technisches Album zu machen, es ging darum unsere Live Energie auf Platte zu bringen. Wir wollen Musik machen die Menschen bewegt und sie zum Singen animiert. Musik die verbindet, weil sie ehrlich ist.» so Beets weiter. So kann man den ersten Song «Start Moving» des Albums auch gleich als Aufforderung verstehen, sofern man denn dazu aufgefordert werden muss, sich zu bewegen und nicht bereits zum Takt abgeht.
Der punkige Rock der Neuseeländer reisst sofort mit und das Headbangen und Gestampfe der Beine lässt erst allmählich nach, nachdem der letzte Ton des 12. Liedes verstummt ist. Passend dazu nennt sich der letzte Track auch «Make Our Mark». Dies taten die Herren mit diesem musikalischen Werk auch. Gerade in diesem Genre ist es unglaublich schwierig herausstechend im Ohr zu bleiben. Doch wer eine Scheibe schafft, die sich so individuell im Alternativen behaupten kann, braucht sich da keine Gedanken machen. Auf der gleichnamigen Platte lassen es «The Jury and the Saints» schlicht und einfach ordentlich krachen. Ein Ohrenschmaus für Punkrock-Fans!
Album Review: The Jury and the Saints – The Jury and the Saints
Tracklist:
Start Moving
Fever
Focus
Monday Morning
Freedom Fighter
Knocking On The Devils Door
City Lights
Bust The Radio
Last Time
Brand New
Last Mistake
Make Our Mark
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