Die künstliche Intelligenz im Schweizer Gesundheitswesen, das klingt nach Effizienz, Präzision und Zukunft. Ein Algorithmus, der Krankheiten erkennt, bevor du überhaupt hustest! Ein System, das niemals müde wird, keine Ferien braucht und garantiert keine Kaffeepausen macht. Was könnte da schon schiefgehen? Nun ja – fast alles…

Denn während die Marketingabteilungen schon vom digitalen Arztengel schwärmen, stolpert die klinische Realität über banale Dinge wie Wahrheit, Verantwortung und Menschlichkeit. In einem Schweizer Spital etwa sollte ein KI-System die Diagnosen verbessern. Ergebnis: Keine höhere Trefferquote, aber immerhin viele beeindruckende PowerPoint-Folien. Offenbar verwechselt man hier Fortschritt mit Ladebalken.

Die Ärztinnen und Ärzte, die noch echten Puls fühlen, statt ihn nur zu modellieren, sind höflich skeptisch. Sie wissen: Erfahrung, Intuition und Mitgefühl lassen sich nicht per Software-Update einspielen. Ein Algorithmus kann Muster erkennen, aber nicht, ob die Patientin Angst hat oder der Arzt vielleicht mal recht.

Das Problem: Die «smarte Medizin» versteht wenig von Transparenz. Viele KI-Systeme sind Black Boxes, modern verkleidete Orakel, deren Entscheidungen man glauben muss, weil man sie nicht versteht. Und wenn sie sich irren, was dann? Wird der Programmierer haftbar? Oder das Krankenhaus? Oder das WLAN, das gerade kurz gezuckt hat?

Besonders pikant wird es, wenn solche Systeme in der Chirurgie mitreden. Wenn der Algorithmus sagt: «Schnippel lieber links», und der Arzt gehorcht – wer trägt dann die Verantwortung, wenn der Patient rechts fehlt?

Ethische Leitplanken? Fehlanzeige. Haftungsklarheit? Noch im Beta-Test.

Fazit: KI kann ein nützliches Werkzeug sein, aber sie bleibt genau das: Ein Werkzeug. Kein Ersatz für Gewissen, kein Upgrade für Empathie. Die Maschine mag rechnen können, aber sie versteht nichts vom Leben. Und vielleicht ist genau das die schönste menschliche Schwäche, die wir uns bewahren sollten…

KI im Gesundheitswesen in der Schweiz
KI im Gesundheitswesen in der Schweiz

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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