Warner Bros. belebt die Banana Splits auf eine Art und Weise wieder, wie es sich ihre damals kindlichen, minderjährigen Fans nicht in ihren kühnsten (Alb)träumen hätten vorstellen können. Denn Ausgangspunkt für den Horrorfilm im Stile von «Five Nights at Freddy’s» ist ausgerechnet eine beliebte Kinder-Unterhaltungsshow aus den Sechzigern. Die wurde vom Autorenduo Jed Elinoff und Scott Thomas (Raven’s Home, My Super Psycho Sweet 16) sowie Regisseurin Danishka Esterhazy (Horror-Anthologie Channel Zero, Level 16) auf links gedreht und zum waschechten Horrorfilm umfunktioniert.
Der Trailer zur US-Syfy-Premiere am 12. Oktober 2019 beweist, dass die surreal kostümierten Animatronics nicht nur musizieren, sondern auch mit Waffen und Gewalt umgehen können. Nicht umsonst urteilte die MPAA, das US-Gegenstück zur deutschen FSK, mit einem R-Rating für «grausige Gewalt und Gore». Obwohl «The Banana Splits Movie» in den US&A und Grossbritannien längst erhältlich ist, lässt eine Veröffentlichung in unseren Breiten weiter auf sich warten.
Im Horror-Thriller besucht Harley mit seiner Familie (Bruder Austin, Mutter Beth und Vater Mitch) eine Live-Aufzeichnung ihrer Show. Für die zuständige Produzentin Rebecca (Sara Canning) scheint auch zunächst alles in gewohnten Bahnen zu laufen. Doch dann nimmt die Sendung eine ungewohnte Wendung – und der Bodycount unter den Zuschauern steigt immer weiter an. Können Harley (Finlay Wojtak-Hissong) und seine Familie ihren neuen «Freunde» ungeschoren entkommen? Vor der Kamera bekommen es Dani Kind (Wynonna Earp) als Beth, Finlay Wojtak-Hissong (The Kindness of Strangers), Romeo Carere als Austin, Steve Lund (Schitt’s Creek) als Mitch und Sara Canning (The Vampire Diaries) als Rebecca mit den mörderischen Animatronics zu tun.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








