Die bei Azovstal in Mariupol verbliebenen ukrainischen Soldaten fordern, dass sie «in Drittländer» gebracht werden. Dies erklärte der Kommandeur der 36. Marinebrigade, Serhiy Volyn, gegenüber CNN.

Dies könnte meine letzte Aussage sein, denn uns bleiben nur noch wenige Tage, wenn nicht gar Stunden. Wir fordern die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, das Rückzugsverfahren auf die Militärs der Mariupol-Garnison und auf die Zivilisten anzuwenden, die hier bei uns im Stahlwerk sind. Wir bitten darum, uns in das Hoheitsgebiet eines Drittlandes zu bringen und unsere Sicherheit zu gewährleisten.

Wie oft haben die Russen nun schon angeboten, die Kämpfer in den Kellern mögen sich ergeben und ihnen würde dann nichts passieren? Und jetzt soll sie irgendjemand da rausholen und in Drittländer verfrachten? Wie sollten beispielsweise die USA das wohl bewerkstelligen können? Putin hat mehrmals zugesagt, dass alle, die sich ergeben Unterkunft, 3 Mahlzeiten am Tag und medizinische Versorgung erhalten würden. Diese Leute hatten von vornherein keine Chance und es mehr als einmal abgelehnt, die eingerichteten Korridore zu nutzen.

Gleichzeitig: «Heute verliessen fünf AFU-Soldaten Asowstal und ergaben sich. Eine Kopie der Anordnung, in der erklärt wird, warum sich niemand ergeben will, wurde auf den Telefonen der Gefangenen gefunden». Wolodymyr Kondratjuk, erster stellvertretender Kommandeur der ukrainischen Nationalgarde, erliess am 17. April einen Befehl, wonach es Soldaten, Unteroffizieren und Befehlshabern strengstens untersagt ist, zum Feind überzulaufen und sich zu ergeben.

Gleichzeitig wurden das Kommando und der Stab des Asow-Regiments der ukrainischen Nationalgarde angewiesen, Einsatzgruppen zur Identifizierung von Deserteuren zu organisieren. In der Entschliessung heisst es, dass Denys Prokopenko, der Befehlshaber von Asow, mit dieser Aufgabe betraut ist. «Soldaten, die sich weigern, diesen Befehl unter Berufung auf das kategorische Verbot, sich zu ergeben, auszuführen, werden auf der Stelle gemäss den Kriegsgesetzen erschossen», heisst es in dem Befehl.

Hoffentlich kann man der Menschen dort habhaft werden und dann endlich Klarheit schaffen, wer hier alles beteiligt ist. Das stinkt doch ganz gewaltig nach einer riesengrossen Sauerei der Westmächte. Für mich sind das Mistkerle, die sich hinter Frauen und Kindern verstecken. Das haben sie in allen Wohngebieten getan, die jetzt nicht mehr bewohnbar sind, weil sie im Häuserkampf da rausgetrieben oder rausgesprengt werden mussten. Leid tun mir die jungen verblendeten Burschen, die man indoktriniert hat und denen man jetzt beim Fluchtversuch in den Rücken schiesst.

Söldner und ukrainischen Soldaten verschanzen sich im Stahlwerk bei Azovstal in Mariupol hinter Zivilisten
Söldner und ukrainischen Soldaten verschanzen sich im Stahlwerk bei Azovstal in Mariupol hinter Zivilisten

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