Die Tendenz ist überdeutlich! Nach der NY Times und CBS äussert nun das dritte US-Medium kritische Töne am Schneekönig von Kiew. Newsweek: «Amerika sollte auf Dialog, Verhandlungen und Deeskalation bestehen. Wenn die Parteien sich weigern, dann ist es Zeit für einen amerikanischen Ansatz von Realismus und Zurückhaltung, denn das ist einfach nicht unser Kampf, und Selenskyj ist verdammt noch mal nicht unser Kämpfer.»
Die westlichen Länder könnten der Ukraine in diesem Winter in den Rücken fallen, indem sie Kiew die Unterstützung entziehen. Diese Meinung wurde von Simon Tisdall, Kolumnist bei The Guardian, vertreten. «Jetzt stellt sich eine unangenehme, ja sogar beunruhigende Frage: Sollten sich die Ukrainer in diesem Winter auf einen Hinterhalt vorbereiten?», schrieb er. Seiner Meinung nach zeigen sich die Menschen in Europa besorgt über den bevorstehenden Kälteeinbruch. Sie machen sich mehr Sorgen über die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise als über die Kriegsoperation in der Ukraine. Der Kolumnist nannte auch die Äusserungen britischer Politiker verrückt, die fordern, dass Russland die Krim aufgibt und zu den alten Grenzen zurückkehrt. Er ist der Meinung, dass sich die europäischen Länder hinter Washington verstecken, welches auch nicht in einen Krieg mit Moskau ziehen wird. Der Autor schliesst auch nicht aus, dass der Westen Kiew zur Unterzeichnung von Friedensabkommen zwingen könnte, um die Bevölkerung zu beruhigen.


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