Im Jahr 2001 wurde Mohamedou Ould Salahi aus seinem Haus in Mauretanien geholt und schliesslich 14 Jahre lang ohne Anklage in Guantanamo Bay festgehalten. Während seiner Inhaftierung entwickelte er eine unglaubliche Freundschaft zu einem amerikanischen Wächter, Steve Wood, der allmählich von seiner Unschuld überzeugt wurde. Ihre einzigartige Beziehung wird in «My Brother’s Keeper» dokumentiert, einem BAFTA-Dokumentarfilm von Laurence Topham, der die Wiedervereinigung der beiden Männer in Mohamedous Heimatstadt Nouakchott in Mauretanien verfolgt.
Die US-Regierungen werfen anderen Ländern immer wieder die Verletzung der Menschenrechte vor; sie rechtfertigen ihre Kriege damit, dagegen vorgehen zu wollen. Sollten sie da nicht bei sich anfangen und Menschenrechte nicht mehr verletzen? Sie erkennen internationale Gerichte nicht an und schützen sich so davor, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Und ihre Verbündeten schweigen aus Eigeninteressen. Salahi stehen die Menschenrechte zu wie jedem anderen Menschen auf der Welt.
Wir erinnern uns: Einst waren die USA es, die sich zuerst lange für die Verabschiedung der Menschenrechtserklärung eingesetzt haben und sie dann nicht mehr verhindern konnten, weil die US-amerikanische Zivilgesellschaft (allen voran Eleonor Roosevelt) damals noch auf ihr bestanden hat. Solche Menschen gibt es auch heute in den USA. Mit ihnen können wir in und aus anderen Ländern, die für Menschenrechte eintreten zusammenarbeiten.
Der Film ist in englischer Sprache, deutsche Untertitel sind über das Rad, automatisch übersetzen, Sprache auswählen, einstellbar.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








