«Little Evil» ist eine Parodie auf Horrorfilme mit «bösen» Kids wie «Das Omen», «Rosemaries Baby», «Shining» oder «Poltergeist» und geizt deswegen auch nicht mit Anspielungen, Referenzen und Querverweisen. Mit «Little Evil» ist es Regisseur Eli Craig (Tucker & Dale vs. Evil) gelungen, ein wenig die Atmosphäre vergangener 80er und 90er Jahre Horrorkomödien einzufangen.

Der Netflix Original Movie erinnert auch ein wenig an «Meine teuflischen Nachbarn» mit Tom Hanks, an Michael Keaton in «Beetlejuice» oder Jessica Alba in «Die Killerhand», auch wenn «Little Evil» nie den Horror oder den Humor dieser Filme erreicht, ist es eine angenehme Abwechslung zu den seichten, heutigen Komödien. Wenn «Little Evil» etwas richtig macht, dann dass er, ähnlich wie Scream, als Persiflage auf die wirklichen Horror-Klassiker angelegt ist, zugleich aber keine belanglose Komödie darstellt, sondern sich selbst ernst genug nimmt, um unterhaltsam in Erinnerung zu bleiben und keinen, anders gruselig, Scary Movie-Verschnitt darstellt. Adam Scott gibt darüber hinaus ein gutes Doppel mit Evangeline Lilly ab, die sich als Mutter des Antichrists gibt, die entweder alle Anzeichen ignoriert oder sie allzu naiv übergeht. Gary findet sich in der Rolle des Stiefvaters wieder, der zwar verkrampft-verzweifelt versucht, die Liebe seines neuen Stiefsohnes zu gewinnen, es aber eben mit einem buchstäblichen Teufel zu tun hat.

Es gibt viele gute Ansätze, doch deren Potential wird leider nicht komplett ausgeschöpft. «Little Evil» spielt geschickt mit den Klischees und Stereotypen von Horrorfilmen mit Kindern. Doch ist dabei weder gruselig, noch urkomisch genug. Die Anspielungen, Referenzen und Querverweisen realisiert man halt nur, wenn man die Filme kennt, die angesprochen werden. Der Horror kommt durch Lucas selbst, ein wunderbarer Jung-Darsteller, der seinen kleinen Teufel mit fiesen Blicken spielt. Für einen Großteil des Films bleibt er stumm, steht einfach nur in der Tür, schaukelt oder sitzt auf dem Küchentisch, da darf Papa gerne mal eine Gänsehaut bekommen. Zum Ende hin mag der Film seinen Biss und schwarzen Humor ein wenig verlieren, aber darüber kann man hinwegsehen, wenn man den durchaus amüsanten Beginn und das Mittelstück von «Little Evil» betrachtet.


ANZEIGE: Du suchst nach dem einfachsten Weg, Bitcoin zu kaufen und selbst zu verwahren? Die Relai-App ist Europas erfolgreichste Bitcoin-App. Hier kaufst Du Bitcoin in wenigen Schritten und kannst auch Sparpläne einrichten. Niemand hat Zugriff auf Deine Bitcoin, ausser Du selbst. Relai senkt jetzt die Gebühr auf 1 %, mit dem Referral-Code REL105548 sparst Du weitere 10 %. (keine Finanzberatung). Disclaimer wg. EU-Mica-Regulierung: Die Dienste von Relai werden ausschliesslich für Einwohner der Schweiz und Italien empfohlen.

Psst, folge uns unauffällig!

Unterstütze uns!

 
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

Um den Betrieb der Seite zu gewährleisten könnt ihr gerne eine Spende per Kreditkarte, Paypal, Google Pay, Apple Pay oder Lastschriftverfahren/Bankkonto zukommen lassen. Vielen Dank an alle Leser und Unterstützer dieses Blogs!
 


Wir werden zensiert!

Unsere Inhalte werden inzwischen vollumfänglich zensiert. Die grössten Suchmaschinen wurden aufgefordert, unsere Artikel aus den Ergebnissen zu löschen. Bleib mit uns über Telegram in Verbindung, spende, um unsere Unabhängigkeit zu unterstützen oder abonniere unseren Newsletter.

Newsletter

Nein danke!