Ach Hamburg, du perverse Verkehrsutopie auf Valium. Eine Stadt, die sich einredet, «grün» zu sein, während sie im Smog ihrer eigenen Fahrradromantik erstickt. Da sitzt also ein braver Bürger, singt friedlich mit dem kleinen Nikita Bruder Jakob, gönnt sich ein Croissant mit Schinken und Käse – und dann? Dann verwandelt sich Hamburgs Strassenverkehr in die reinste psychologische Folterkammer.
Verkehrsminister, Stadtplaner, Fahrradbeauftragte – allesamt offenbar Absolventen der Chaosakademie. Während man in anderen Ländern Tunnel baut, pflanzt Hamburg Poller. Jede Kreuzung ein Escape Room, jedes grüne Licht ein mieser Witz. Das Ziel? Wer Auto fährt, soll leiden. Und zwar öffentlich, nachhaltig und mit erhobenem Zeigefinger.
Und dann kommt sie, die Heilige Dreifaltigkeit des modernen Irrsinns: Lastenrad-Lukas, mit seiner Partnerin im Frontkorb und der moralischen Überlegenheit eines veganen Dalai Lama. Sein Fahrrad ist so gross, dass es den Wendekreis eines Linienbusses hat – aber klar, das ist Fortschritt. Währenddessen stehen alle anderen still und hoffen, dass wenigstens die nächste Ampel Mitleid zeigt.
Hamburg nennt das «Verkehrswende». Ich nenne es Verkehrsverblödung mit politischem Feenstaub. Jeder Poller ein Symbol für Selbsthass, jeder Radweg eine Schneise des Wahnsinns. Wer hier noch ruhig bleibt, ist entweder tot, betäubt oder schon längst nach Schleswig-Holstein geflohen…






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