In der Medizin geht es um Vertrauen, nicht wahr? Unser Vertrauen ist in den letzten Jahrzehnten arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Sowohl in die Pharmaindustrie, was Hersteller und Vertrieb mit einschliesst, wie auch jeweilige Gesundheitsbehörden, was eben auch die Regierung und ihre Entscheider mit einschliesst, haben wir kein Vertrauen mehr. Sowohl die Skandale der letzten Jahre, wie auch die offenen Betrugsmaschen die investigativ in den Jahren veröffentlicht wurden, lassen uns kein Vertrauen in diese Sektoren leben. Wie sollten wir auch?!
Dasselbe Misstrauen gibt es nun auch in überforderte und finanziell von der Pharma abhängige Ärzte und Experten. Es ist schlichtweg nicht möglich ein gesundes Vertrauen aufzubauen, in Anbetracht der finanziellen Interessen und diesem Machtbestreben hinter diesen wundervollen Worten und PR-Ketten, die uns in den letzten Epochen so um die Ohren gehauen wurden. Ebenso ist die Aufarbeitung alter PR-Wissenschafts-Finten gleich Null. Es gibt zwar hier und da Dokus aus Leitmedien dazu, aber diese haben medial leider keine wirkliche Relevanz, sodass in der Gesellschaft davon kaum etwas ankommt oder gar hängen bleibt.
Das systematische Ausgrenzen jener, die andere Expertenmeinungen darstellen oder verbreiten, dieses rigorose Angreifen und Diskreditieren ist ebenso dermassen auffällig und erzeugt eine widerliche Einseitigkeit in den möglichen Betrachtungen. Es darf nur einer Recht haben. Oder wie Wieler es so treffend sagte: «Massnahmen dürfen nie infrage gestellt werden» – womit die Wissenschaft und ihre Grundsätze ausser Kraft gesetzt sind, was sich natürlich über Medien verbreitet und in die Köpfe verankert und eben in die «freie» Denke von Gesellschaften eingreifend störende Auswirkungen hat.
Dazu werden dann abweichende Meinungen und eben jene Menschen als geistig krank und als Dumm bezeichnet und medial so aufbereitet, dass sie als die Schuldigen gelten dürfen. Und das geschieht aktuell weltweit. Das ist wahrlich auffällig. Merkel: «Das ist ja im Grunde ein Angriff auf unsere ganze Lebensweise». Diese Menschen seien ihrer Meinung nach «vielleicht auch eine Aufgabe für Psychologen», nämlich um zu klären, wie es dazu kommen kann, dass Menschen sich aus «der Welt der Fakten verabschieden» und mit Fakten nicht mehr zu erreichen sind, sondern ein «antifaktisches Weltbild» annehmen. Das übliche Argumentieren helfe da nicht weiter, so die Kanzlerin.» Söder sagte im ZDF Sommerinterview, «dass man auch geistigen Abstand einhalten solle». In was für einer Welt willst du Leben? Wir wollen keine Welt, in der nur die Regierung recht haben darf und alle anderen wie in Orwell’s 1984 einer schlechten Behandlung ausgesetzt werden.
Wir sehen doch genau, was wir seit 2001 weltweit vorantreiben, wie viele Rechte den Bürgern schon aberkannt wurden und was seit dieser neuen Krise noch weiter ausgebaut wurde. Das kann man ja auch gern weiter negieren und alle die darauf hinweisen als Idioten anschreien, aber dass der dicke Hammer noch auf uns alle fallen wird, darauf weisen wir sehr gerne hin. Wer glaubt, dass dieser ganze Unsinn nur die anderen treffen würde, dem sei gesagt, dass es keine Epoche in der Menschheitsgeschichte gegeben hatte, in dem dieser Umstand nicht dazu missbraucht wurde, schlimmste Dinge anzurichten. Wir werden uns schon sehr bald alle ganz schön umschauen – und dann reden wir nochmal über die Anfänge und warum wieder mal niemand was gemerkt haben will.
Historisch gesehen, kamen die schlimmsten Dinge – Krieg, Massenmord und Sklaverei – von Gehorsamkeit, nicht von Befehlsverweigerung. Howard Zinn (1922-2010)







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