Minus 30 Grad. Hulunbuir, Innere Mongolei. Eine Gegend, in der selbst Gedanken einfrieren, bevor sie fertig gedacht sind. Und genau dort schickt China einen Roboter ins Freie. Nicht, um Menschen zu retten. Nicht, um Infrastruktur zu reparieren. Sondern um zu beweisen, dass er nicht umfällt. Revolutionär.

Der radbeinige Roboter LYNX M20 von Deep Robotics stapft also tapfer durch Eis und Schnee. Während menschliche Finger nach drei Minuten aufgeben, bleibt die Maschine «stabil» und «führt alle Befehle zuverlässig aus». Das ist beruhigend. Besonders für jene, die sich fragen, ob die Zukunft eher nach Frostbeule oder Überwachung schmeckt.

Dank «spezieller Technologien» und einem «intelligenten Steuerungssystem» funktioniert alles wie geplant. Was diese Technologien genau sind, bleibt angenehm nebulös. Wahrscheinlich eine Mischung aus Ingenieurskunst, Algorithmen und dem festen Glauben, dass Kontrolle besser ist als Vertrauen. Der Roboter gehorcht. Immer. Keine Diskussionen, keine Gewerkschaft, kein Burnout. Ein feuchter Traum jeder Effizienzabteilung.

Währenddessen diskutieren wir im Westen darüber, ob Heizungen zu warm eingestellt sind und ob KI bitte nett bleiben soll. China testet. Im Eis. Bei minus 30 Grad. Unter realen Bedingungen. Realität scheint dort weniger ein philosophisches Konzept zu sein als ein Testgelände.

Natürlich heisst es offiziell, der LYNX M20 sei für «industrielle Anwendungen», «Rettungseinsätze» oder «Inspektionen» gedacht. Klar. Und Kameras wurden auch nur erfunden, um schöne Erinnerungen festzuhalten. Der Roboter kann laufen, rollen, klettern und Befehle ausführen. Also alles, was man benötigt, um in unwirtlichen Gegenden präsent zu sein, ohne selbst dort sein zu müssen. Praktisch.

Die eigentliche Botschaft steckt zwischen den Schneeflocken: Unsere Zukunft friert nicht. Sie marschiert. Geräuschlos. Präzise. Und sie fragt nicht, ob wir bereit sind. Sie testet nur, ob sie funktioniert.
Spoiler: Sie funktioniert.

Hightech im Eis - Minus 30 Grad, null Zweifel: Die Zukunft friert nicht, sie marschiert
Hightech im Eis - Minus 30 Grad, null Zweifel: Die Zukunft friert nicht, sie marschiert

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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