Die Freiheit ist ein gefährliches Geschenk. Man gibt sie Menschen in die Hand und manche nutzen sie, um genau die Hand zu beissen, die sie ihnen gereicht hat. Lautstark, mit Schaum vor dem Mund und dem Megafon in der Faust fordern sie die Abschaffung dessen, was ihnen das Recht gibt, überhaupt zu fordern. Während die Scharia-Ultras aus ihren Löchern kriechen und deutsches Recht für null und nichtig erklären, sitzt die moralische Inlandsgeheimpolizei vor den Bildschirmen und sucht nach jemandem, den sie für genau diese Beobachtung ans Kreuz nageln kann. Willkommen im Jahr 2026.
Realitätscheck für die Fraktion Realitätsverweigerung Deluxe
Machen wir das Experiment kurz und schmerzhaft. Du ziehst nach Teheran und erklärst den Jungs dort, ihre Gesetze gingen dir am Allerwertesten vorbei. Du eröffnest eine FKK-Bar mit Eisbein und Sauerkraut und deine Frau entscheidet selbst über ihr Kopftuch. Ergebnis: Dein Kopf verliert die physikalische Verbindung zum Hals, schneller als das WLAN im Berliner Rathaus abstürzt. Keine Diskussionsgrundlage. Keine Integrationskurse mit Häppchen. Handschellen und ein Einweg-Ticket ins Jenseits.
In Kabul bei den Taliban dieselbe Nummer mit freier Religionswahl, kühlem Bier und Minirock für die Tochter? Das wird die kürzeste Konversation deines sehr kurzen restlichen Lebens. Du findest nicht mal die Zeit, dich bei der UN über fehlende Inklusion zu beschweren, bevor das Licht ausgeht. In Riad ein Plakat für Frauenrechte hochhalten? Dein Aufenthalt dauert exakt so lange, wie der Henker braucht, um sein Werkzeug zu polieren. In Damaskus den syrischen Beamten erklären, man lebe hier nach dem bayerischen Reinheitsgebot? Schwedische Gardinen, bevor du «Rechtsstaat» buchstabieren kannst.
Dort gibt es keine Lichterketten gegen Rechts, die mit gehäkelten Schals die Welt retten. Keine Sozialarbeiter, die mit dir über deine schwere Kindheit kuscheln. Keine Toleranz für Intoleranz. Sondern ein scharfes Schwert und einen stockdunklen Kerker. Punkt.
Die Berliner Käseglocke und ihre Schnappatmung
Während die Bundesregierung über die korrekte Genderschreibweise von «Kalifatsanwärter:innen» debattiert, bauen Parallelgesellschaften ihre eigenen Justizsysteme auf. Wer den Rechtsstaat nicht schützt, schafft ihn ab. Es reicht nicht, «besorgt» zu sein, wenn auf deutschen Strassen das Kalifat gefordert wird. Wer die Werte dieses Landes mit Füssen tritt, hat seinen Anspruch auf Gastfreundschaft verwirkt.
Jeder einzelne dieser radikalen Wirrköpfe, der seine Steinzeit-Parolen brüllt, tritt dabei dem syrischen Herzchirurgen ins Gesicht, der türkischen Unternehmerin und dem afghanischen Studenten, die vor genau diesem religiösen Wahnsinn geflohen sind. Diese Menschen halten das Land mit am Laufen. Und ausgerechnet die Hölle, vor der sie geflohen sind, soll hier wieder aufgebaut werden? Mit dem Segen jener, die sich für die letzten Verteidiger der Menschlichkeit halten?
Der digitale Hobby-Inquisitor und seine Schaum-Krone
Hallöchen an die digitalen Fackelträger der Nächstenliebe und all die Schreibtisch-Inquisitoren, die sich bei jeder Kritik an diesem Irrsinn so rührend in den Kommentaren auskotzen. Wer auf den Hinweis, dass die Freiheit von innen geschliffen wird, mit «Nazi», «Putin-Troll» und der gesammelten Werkstatt linksliberaler Toleranz-Fäkalien antwortet, beweist exakt das, was kritisiert wurde. Wer so aggressiv reagiert, wenn ihm der Spiegel vorgehalten wird, hat panische Angst davor, dass sein sorgsam gezimmertes Lügengebäude der moralischen Überlegenheit einstürzt.
Das Drehbuch von 1933 wird mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks nachgespielt – während gleichzeitig «Nie wieder!» gebrüllt wird, bis die Halsschlagader platzt. Geisterfahrer, die sich über den Gegenverkehr beschweren. Nur dass dieses Auto mit E-Antrieb direkt in die Planwirtschaft der Gesinnung steuert.
Vom Volksempfänger zum synchronisierten Haltungs-Journalismus
Wer benötigt heute noch ein klassisches Propagandaministerium, wenn die Zivilgesellschaft jeden mit Klosterschülern-auf-Speed-Begeisterung denunziert, der die kulturelle Kapitulation anspricht? 80 Millionen Menschen wird ernsthaft erklärt, die Deindustrialisierung sei ein «Modernisierungsschub» und die Sorge um die eigene Identität eine «delegitimierende Staatsfeindlichkeit». Eine Meisterleistung der psychologischen Kriegsführung. Wer da nicht mitklatscht, ist kein Kritiker, sondern ein Demokratiefeind. Und schon schnappt die Falle der geliebten Meldestellen zu.
Das Anschwärzen ist so schick geworden wie ein Hafermilch-Latte im Berliner Kiez. Wer heute den Nachbarn meldet, fühlt sich nicht wie ein mickriger Verräter, sondern wie ein Widerstandskämpfer gegen «Dunkeldeutschland» – während er in Wahrheit nur die Blockwart-Mentalität im Regenbogen-Design reaktiviert. Früher galt der Denunziant als grösster Lump im Land. Heute ist er der Held im Land der Doofen, brav am digitalen Petz-Ofen.
Die ideologische Knetmasse, die früher Kinder hiess
Besonders perfide wird es bei den Kleinsten. Man impft ihnen ein, sie seien wandelnde Klimasünden, während man ihnen gleichzeitig erklärt, sie könnten ihr Geschlecht wie eine Kachel im Badezimmer auswechseln. Die Früh-Indoktrination ist so effektiv, dass Kinder ihre eigenen Eltern am Abendbrottisch verhören. Der Generationenvertrag wurde durch staatlich verordnetes Generationen-Misstrauen ersetzt – und das Ganze nennt sich dann «Sensibilisierung»!
Wer für echte Meinungsfreiheit eintritt oder einfach keine Lust hat, sein Erspartes für die ideologischen Luftschlösser einer grünen Elite zu opfern, bekommt das Nazi-Etikett aufgedrückt wie früher den gelben Stern. Wer Probleme anspricht, ist nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, die das Problem ignorieren, bis es ihnen den Kopf kostet. Diese Republik wird nicht von Kritikern zerstört, sondern von jenen Hobby-Totalitären, die jede Kritik mit Ketzerei verwechseln und im selben Atemzug die Methoden reaktivieren, die sie zu bekämpfen vorgeben.
Früher hiess es «Ein Volk, ein Reich, ein Führer» – heute heisst es «Eine Meinung, eine Heizung, eine Moral», und die Freiheit wird unter tosendem Applaus zu Grabe getragen! Die Freiheit stirbt nicht mehr im Dunkeln – sie wird auf offener Bühne hingerichtet und das Publikum spendet stehenden Applaus, weil ihm gesagt wurde, das sei Fortschritt! Gute Nacht, Freiheit – es war schön mit dir, solange du noch nicht «problematisch» warst!










«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








