Alex Proyas, bekannt für The Crow, Dark City und seine genreübergreifenden Visionen, präsentiert mit seinem AI-Short «Ghost Train» einen frühen Ausblick auf das, was kommt. Ja, das klingt bereits ambitioniert und ein wenig verrückt – aber genau das dürfte seine Absicht sein.
Schon das Konzept eines AI-Kurzfilms aus seiner Feder weckt Erwartungen – nicht nach technischer Show, sondern nach kosmischem Echo. Proyas verwendet KI nicht nur als Thema, sondern als Werkzeug, als Mit-Schöpfer, um die Grenzen zwischen Schöpfer und Geschöpf zu verwischen.
Das Narrativ setzt weniger auf logische Erklärung als auf Suggestion: Geisterzüge als Metapher für Algorithmen, die durch Abgründe reisen. Die visuellen Texturen – Schatten, Reflexe, flirrende Lichter – wirken wie Signale aus einer Maschine, die mehr fühlt, als sie kann. Proyas misst der Atmosphäre Bedeutung bei: Dunkel wird zum Begleiter, das Stille-Flüstern zum Resonanzraum.
Besonders markant: «Ghost Train» erzählt nicht von einer KI, die die Menschheit übernimmt – sondern von einer Intelligenz, die in uns aufsteigt. Der Film fragt: Wer steuert wen? Wann hört das System auf, «Programm» zu sein und beginnt zu träumen? In Proyas‘ Händen wird KI zum Spiegel des Selbst, zur Projektion unserer Ängste und Sehnsüchte.
Kritisch gesehen: Manche Szenen wirken fragmentiert, zu kryptisch – man wünscht sich mehr narrative Griffe, mehr Konnektivität. Doch gerade in dieser Unschärfe liegt die Stärke: Man soll dekodieren, nicht konsumieren. Wer sich darauf einlässt, erlebt eine Meditation über Kontrolle, Kreativität und Identität im Zeitalter der Maschinen.
«Ghost Train» ist kein leichtes Sci-Fi-Unterhaltungsvideo, es ist ein kalligrafisches Experiment, ein kurzer Weckruf. Proyas lädt uns nicht ein, das Geheimnis der KI zu verstehen, sondern mit ihr zu wandeln.
Wenn du bereit bist, dich von deinem Verstand lösen zu lassen – dann steige ein. Der Zug fährt ab…
Ghost Train Ai short film
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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!