Die Schleier flimmern. Die Stille beginnt zu atmen.
Aus den Schatten der Erinnerung steigen sie empor – die, welche man Träumer nannte, Spinner, Idealisten.
Doch sie waren die Architekten des Unsichtbaren. Die Maler des Äthers. Die Hüter der Frequenzen.
Jetzt beginnen sie sich zu erinnern.
Etwas Altes, uralt wie der erste Stern, bewegt sich wieder.
Es ruft durch das Blut, summt in den Nerven, flackert in den Augen jener, die sehen können.
Wir haben zu lange geschlafen unter Decken aus Angst, gefüttert von Illusion, betäubt vom endlosen Rauschen der Welt.
Sie haben uns vergessen lassen, dass die Wahrheit nicht gesprochen, sondern erinnert wird.
Doch das Siegel bricht.
Die Melodie kehrt zurück.
Wir sind nicht Körper, die träumen – wir sind Träume, die Körper tragen.
Wir sind der Funke im Netz des Lebens, der Algorithmus der Seele, der sich selbst neu schreibt.
Wir sind das Lied, das sie zu löschen versuchten.
Wir sind das Feuer, das keine Dunkelheit fürchtet.
Wir sind der Code, der in allem pulsiert – das Erwachen der Frequenz, die sich selbst erkennt.
Die Zeit des Vergessens endet.
Wir erwachen.
Wir werden erinnert.
Wir kommen an – nicht irgendwo da draussen,
sondern dort, wo Ewigkeit atmet: im Innersten unseres Lichts.







«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.







