«Diablo 4» kommt und wird düsterer, blutiger, gnadenloser denn je. Nach dem enttäuschenden BlizzCon-Auftakt des letzten Jahres gab es nun endlich die offizielle Bestätigung und bewegtes Gameplay-Material und einen beeindruckenden Cinematic Trailer, zum kommenden vierten Teil zu sehen.
Wurde «Diablo 3» noch für seine «viel zu bunte» Comicgrafik kritisiert, besinnt man sich diesmal auf die Serienwurzeln zurück, was heisst: Tod und Verderben an jeder Ecke und ein entsättigtes, wesentlich realistischeres Bild, das eher den Stil der ersten beiden Serienteile einfängt. Zusätzlich gibt mit dem kräftigen Barbaren, der magisch begabten Zauberin und dem naturkundigen Druiden bereits drei bestätigte Klassen. Vollkommen neu ist hingegen die Ankündigung, dass sich Spieler diesmal auf Mounts, darunter zum Beispiel Pferde, durch die Spielwelt bewegen werden. Das spricht für eine noch grössere, offene Umgebung, die man wahlweise auch mit fremden Spielern erkunden und bereisen kann. Zusätzlich soll man sich mit ihnen in eigens dafür gekennzeichneten PvP-Zonen bekriegen dürfen.
Einen Wermutstropfen gibt es doch, denn einen Releasetermin nennt Blizzard aktuell noch nicht. Erscheinen soll das Spiel für PC, PS4 und Xbox, was einen Release in 2020 nahelegt. Schon Ende des nächsten Jahres wollen Sony und Microsoft nämlich die nächste Konsolengeneration einleiten. Doch auch dieses Mal dürfte der Leitspruch lauten: It’s done, when it’s done.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








