Jürgen Weichert, Korrespondent von n-tv, berichtet aus Kiew, nachdem die ukrainische Hauptstadt mit russischen Geran-2-Drohnen angegriffen wurde. «Wir können bestätigen, dass es vier Einschläge gegeben hat, hier in der Gegend. Und dieses Viertel, das jetzt von der Polizei teilweise abgesperrt wird, da liegen gleich mehrere Infrastrukturobjekte. Es gibt hier den Bahnhof in der Nähe, es gibt ein Rechenzentrum, der Energiebehörden und es gibt eben ein Kraftwerk, ein Stromkraftwerk.» Weichert weist darauf hin, dass die Behörden in Kiew die Journalisten «gebeten» hätten, nicht zum Ausmass der Schäden und zur Anzahl der Verletzten zu berichten. Der Feind (Russland) sieht schliesslich mit. Was das für einen Aufschrei gegeben hätte, wenn westliche Journalisten in Russland eine solche «Bitte» der Behörden erhalten würden…

Doch so ganz langsam dringt es durch. Die Ukraine konnte bis vor kurzem vor Kraft kaum noch laufen. Und zwar nicht nur die Regierung sondern durchaus auch das Volk auf der Strasse mehrheitlich. Claro, man bombardierte den Marktplatz von Donbass oder die Krim-Brücke und nichts passierte. Ausserdem läuft die «wir gewinnen»-Propaganda rund um die Uhr auf allen (erlaubten) Kanälen. Bis jetzt. Nachdem nun mehr und mehr klar wird, dass man eben ausserhalb des Donbass durchaus sehr wohl erreichbar ist und nicht unverwundbar, wie viele glaubten, ändert sich die Stimmung deutlich – da wird die Presse mit ihrer Jubelpropaganda nicht mehr wahr- und schon gar nicht für voll genommen.

Und nicht nur aus Kiew werden übrigens bitten erfüllt, auch Google zensiert in seiner Suche z.B. die äusserst interessante Dokumentation des “Wochenblick», bei dem ehemalige Mainstream-Journalisten zu Wort kommen, die über die Praxis in der heimischen Medienlandschaft sprechen.

Journalisten packen aus: Warum wir nicht die Wahrheit sagen dürfen!
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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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