Die solidarischen Gutmenschen reden die ganze Zeit von der Wichtigkeit des Respektierens der Meinungen auf beiden Seiten, währenddem uns seit Beginn der P(l)andemie ihre Meinung, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Gesicht gedrückt wird.

Die «Solidarischen» sind auch nach meiner Erfahrung in der Regel die Unduldsamsten, Rücksichtslosesten, welche ihren triefenden Moralismus bei jeder Gelegenheit ins Feld führen. Es mangelt an Zivilcourage, ich kenne Linke deren grösste Angst ist es, in die Rechte Ecke gestellt zu werden, auch unter denen hat es kritische Geister, doch diese merken nicht, dass man sich über sie lustig macht, weil sie sich seit Monaten freiwillig unterwürfig zeigen und diese Haltung sogar noch verteidigen. Gegen Kapitalismus, Unterdrückung und Ausbeutung: So klangen linke Parolen früher. Davon ist derzeit nicht viel zu hören: Die etablierte Linke begnügt sich mit seichter Sozialkritik und hält dem autoritären Massnahmenstaat die Stange.

Wer das Spiel immer noch mitspielt, der soll dies tun, es ist sein Körper. Doch mein Körper ist mein Körper und da hört bei mir der Spass auf! Je mehr der Druck steigt, desto sicherer bin ich mir, dass eine Impfung das Schlimmste ist, was man sich antun kann. Denn wäre sie so gut wie behauptet wird, würden die sichtbaren weltweiten Erfolge sowieso alle in spätestens einen halben bis einem Jahr überzeugt haben und niemand würde schon von Ausgrenzungen und Privilegien reden, bevor überhaupt klar wäre, wie es bezüglich Immunität aussieht. Wer verdient eigentlich an der Krise und ist tatsächlich nur die Covid-19-Pandemie ihr Auslöser? Nach einem geschlagenen Jahr sollten solche Fragen drin sein. Doch es regt sich nichts. Statt das Geschehen zu hinterfragen, fordern nicht wenige Linke sogar härtere Massnahmen und mehr Lockdown. Man reibt sich verwundert die Augen: Hat sich «die Linke» mit dem profitierenden Grosskapital und der auf dessen Kurs schiffender Regierung gemein gemacht?

Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass die Lockdowns viele Millionen Menschen weltweit ins absolute Elend gestürzt haben. Hunger grassiert längst nicht mehr nur in den armen Ländern des Südens. Auch in den USA, in Süd- und Osteuropa breitet sich die Not aus. Die Schlangen vor Armenspeisungen werden länger und länger. Auch Elend tötet, nicht erst seit Corona. Wer, wie die Linken, stets und oft die internationale Solidarität mit allen Abgehängten betont, darf die Abgehängten nicht ignorieren. Zu den schützenswerten vulnerablen Gruppen gehören nicht nur über 80-jährige Senioren. Es geht nicht mehr um Klassenpolitik, sondern darum, ein «guter Mensch» zu sein. Die Verhältnisse als Ganzes werden nicht mehr analysiert. Klassen existieren in dieser Vorstellungswelt nicht mehr. Über Eigentumsverhältnisse wird nur selten diskutiert. Dass Herrschaft und Unterdrückung auf diesen basiert, dass es nach wie vor Klassen gibt, ist zwar Fakt, doch es ist kein Thema mehr. Stattdessen bedienen Linke kleine identitäre Gruppen mit speziellen Wünschen. Das ist sicherlich auch wichtig, doch die unterdrückte Klasse als Ganzes bleibt auf der Strecke. Man hat sich in dem Glauben verfangen, «die Wissenschaft» – womit hier wenige staatsnahe Experten gemeint sind – sei völlig unabhängig und verfolge keinen wirtschaftlichen und politischen Eigeninteressen. Dem ist nicht so: Wissenschaftler, ob vom Staat oder einem Konzern angestellt, bekommen Gehalt für ihre Arbeit und meistens Fördermittel für die Forschung. Es wäre naiv anzunehmen, die Interessen der Arbeitgeber spielten keine Rolle. Die Wissenschaft war nie unpolitisch und ist es nicht, mag sie auch noch so sachlich und augenscheinlich unbeeinflusst daherkommen. Ein kritischer Blick ist immer angebracht.

Wer jemanden die Schuld gibt, gibt ihm zugleich die Macht, es wird Zeit Eigenverantwortung zu übernehmen und diese nicht einfach irgendwelchen Politikern, von ihnen bezahlten Wissenschaftlern und Experten und der Massenmedien abzugeben, sondern das ganze Spektrum an Meinungen anzuhören und sich eine eigene Meinung zu bilden. Nur so ist man fähig, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen!

Die sogenannte Pandemie macht nahezu alles sichtbar


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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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