Am 27. März 2020 verpflichteten sich BBC, Reuters, AFP, AP, Google, Facebook, X (früher Twitter) und Microsoft öffentlich dazu, ab sofort jeden Inhalt zu unterdrücken, der dem offiziellen Corona-Narrativ widerspricht. Sechs Jahre und einen Tag nach der Filmpremiere von «Der Hype – 2020 Revisited» in Herisau zieht der Berner Filmemacher Mike Wyniger Bilanz: Die Prognosen waren grotesk falsch, die Massnahmen unbelegt, die Massenmedien aber stramm im Gleichschritt – und das Schweizer Parlament soll im Herbst 2026 genau dieses Drehbuch ins revidierte Epidemiengesetz giessen.
Wer den Film sehen will, kann das seit dem 21. Mai 2026 kostenlos auf der-hype.ch tun. Die Premiere lief am 22. Mai 2026 im Cinetreff Herisau in Anwesenheit von Dr. Wolfgang Wodarg – jenem Lungenfacharzt und Epidemiologen, der sich bereits 2020 erlaubte, die Pandemie-Inszenierung zu zerlegen und prompt zum Schwurbler des Quartals avancierte. Sechs Jahre später sitzt er neben Wyniger und erklärt, was die Trusted News Initiative damals zur «Misinformation» deklarierte – und warum nichts davon eine war.
Die Selbsternennung zum Wahrheitsministerium
Die Trusted News Initiative wurde Mitte 2019 unter Federführung der BBC ins Leben gerufen, offiziell zum Schutz von Wahlen vor «Falschinformation». Eine schöne Geste – die freilich nie erklärt, wer denn entscheidet, was falsch ist. Bis 2020 sassen Facebook, Google, Microsoft, AFP, Reuters, AP, X (früher Twitter), die Financial Times und das Wall Street Journal mit am Tisch. Ein selbsterklärtes «Industry Partnership», dessen Mitglieder einander «Misinformation» alerten und prompt löschen oder downranken. Juristisch lässt sich das auch anders nennen: Group Boycott nach Sherman Antitrust Act.
Der 27. März 2020 als Stichtag
An diesem Freitag, zwei Wochen nach Ausrufung der Pandemie durch die WHO, erklärte die BBC offiziell, die TNI werde ihr Mandat auf «schädliche Corona-Desinformation» ausdehnen. Ein «Shared Alert System» stellt sicher, dass kein Mainstream-Outlet auch nur zufällig auf eine kritische Stimme stösst und sie weiterträgt. Im Dezember 2020 folgte das Vakzin-Update: BBC-Generaldirektor Tim Davie verkündete, «Anti-Vaccine»-Inhalte würden ebenfalls «in their tracks» gestoppt. Was offiziell als Inhalte beschrieben wurde, «die Impfungen mit Freiheit und persönlicher Souveränität verknüpfen» – also die liberale Grunddefinition selbstbestimmten Lebens. Praktisch heisst das: Wer als studierter Mediziner öffentlich Vorbehalte äusserte, wurde aus dem Algorithmus exorziert.
30’000 Tote, die nie kamen
Wyniger zeigt im Film, wie der Berner Epidemiologe Christian Althaus Ende Februar 2020 in der NZZ und in der SRF-Sendung «10vor10» eine Sterberate von «rund einem Prozent» proklamierte. Hochgerechnet auf die Schweiz wären das rund 30’000 Corona-Tote in Monaten gewesen, falls die Politik nicht eingegriffen hätte. Diese Hochrechnung war Grundlage für Lockdown, Maskenpflicht, Schulschliessungen, Wirtschafts-Stillstand und Milliarden an Schulden. Sie war auch grotesk falsch. John Ioannidis von Stanford, Wodarg, Beda Stadler, Pietro Vernazza, Konstantin Beck, Anders Tegnell, Andreas Sönnichsen, Michael Esfeld – alle sagten es laut, alle wurden zum Schweigen gebracht oder als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Die TNI lieferte das passende Werkzeug zum Stummschalten.
Wenn das Kartell vor Gericht steht
Was 2020 noch nach paranoider Anschuldigung klang, läuft seit 2023 als Antitrust-Klage vor US-Gerichten. Robert F. Kennedy Jr. und Children’s Health Defense verklagten BBC, Reuters, AP und Washington Post wegen «Group Boycott» gemäss Sherman Antitrust Act – konzertierte Wettbewerbsbeschränkung gegen unabhängige Nachrichtenanbieter. Im Juli 2025 reichte das US Department of Justice ein «Statement of Interest» zugunsten der Kläger ein und mahnte, das Gericht müsse «Viewpoint Competition» durchsetzen. Die «Trusted News Initiative» ist nicht länger eine paranoide Verschwörungs-Erzählung, sie ist Aktenzeichen vor dem US District Court for the District of Columbia.
Wynigers Drehbuch gegen das nächste Drehbuch
Wyniger sagt es im Klein Report so unmissverständlich, dass selbst der grosszügigste Faktenchecker nichts zu meckern findet: «Man kann jederzeit die Illusion einer Pandemie erzeugen.» Wie? Massentestung Gesunder bei jeder Grippewelle. Bis heute fehlt eine umfassende, evidenzbasierte Analyse der damaligen Massnahmen – und genau diese Lücke füllt der Film, weil BAG und Bundesrat sich selbst beurteilt und sich selbst freigesprochen haben. Die Schweiz steht im Herbst 2026 vor der Revision des Epidemiengesetzes. Lockdowns, Maskenpflichten, Testregimes sollen gesetzlich abgesichert werden, damit die nächste «Illusion» reibungsloser läuft. Wer das nicht beunruhigt, hat die vergangenen sechs Jahre verschlafen oder sehr aufmerksam mitgemacht.
«Der Hype» sei kein Anklagefilm, sagt Wyniger – das ist die Höflichkeitsfassade. In Wahrheit ist er ein Beweisstück, eine Akte, eine Erinnerung daran, was passiert, wenn ein Medienkartell sich selbst zum Wahrheitsministerium ernennt und Politiker den Stift einfach weiterreichen.
Die Trusted News Initiative hat ihren Job erledigt, das Schweizer Parlament soll nun das gesetzliche Korsett liefern. Wer im Herbst 2026 noch glaubt, der nächste Hype werde anders laufen, hat aus 2020 exakt nichts gelernt – und genau darauf zählt das Drehbuch! Wodarg sass 2020 im Kreuzfeuer der Faktenchecker, sechs Jahre später sitzt er neben einem Filmemacher, der mit Stanford-Zahlen, Stockholm-Stimmen und Schweizer Ökonomen-Daten genau das nachweist, was er damals sagte – und das nennt man dann «differenzierte Aufarbeitung». Wyniger liefert mit «Der Hype» das Beweismaterial frei Haus, kostenlos online, zum Selber-Anschauen – und die Faktenchecker werden sich freuen, denn endlich gibt es wieder ordentlich Arbeit für die nächste Etikettenrunde! Bleibt eine Frage: Wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure der Wahrheit – und nennt dies «Pressefreiheit»?
Die Pandemie war ein Hype, die Aufarbeitung ein Marathon mit Hindernissen und die Revision des Epidemiengesetzes der eigentliche Skandal, vor dem Wyniger zwei Stunden lang warnt! Wer den Film nicht sieht, wird das nächste Drehbuch wieder glauben – ob es nun «Klimakatastrophe», «Cybernotstand» oder eine x-beliebige andere Etikette trägt! Was 2020 Probelauf war, soll 2027 Routine werden – und genau deshalb ist «Der Hype» Pflichtprogramm und kein Kinoabend!







«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








