Es gibt Stimmen, die singt ein Mensch. Und es gibt Stimmen, die singen durch einen Menschen. Nytt Land gehören zu jener seltenen Sorte, bei der man sich nicht sicher ist, ob man gerade Musik hört – oder ob ein uralter Wald beschlossen hat, sich endlich selbst zu Wort zu melden.

Mit ihrer neuen Single «Mansi» aus ihrem aktuellen Album «Aba Khan» öffnen sie wieder einmal ein Tor, das vermutlich aus gutem Grund jahrhundertelang verschlossen war. Im Zentrum steht die Stimme von Natalia Pakhalenko – nicht einfach ein Gesang, sondern eher ein Ruf. Kein Ruf nach Aufmerksamkeit, sondern nach Erinnerung. Als würde etwas in dir angesprochen, das älter ist als dein Name und älter als deine Geschichte.

Unterstützt wird sie von der Stimme Anatoly Pakhalenkos, die klingt, als hätte sie den Winter persönlich überlebt und dabei beschlossen, nie wieder über belanglose Dinge zu sprechen. Gemeinsam erschaffen sie keinen Song im üblichen Sinne. Sie erschaffen einen Zustand. Eine Passage. Einen Moment, in dem du kurz vergisst, dass du ein modernes Wesen bist, um dich stattdessen daran zu erinnern, dass du eigentlich aus Erde, Atem und ein bisschen kosmischem Trotz bestehst.

«Mansi» wirkt weniger als eine Veröffentlichung und mehr wie eine Rückkehr. Nicht Nytt Land kehren zurück. Sondern etwas in dir. Manche Musik will gefallen. Diese hier will erinnern…

NYTT LAND - Mansi (Official Visual)
NYTT LAND - Mansi (Official Visual)

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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