Wenn Filmemacher-Ikone Steven Spielberg ruft, dann lässt man sich nicht lange bitten und das war bei Nachwuchsfilmer Jacob Chase wohl auch gar nicht nötig. Basierend auf seinem gefeierten Kurzfilm «Larry» setzte er im Auftrag von Spielbergs Amblin Entertainment letztes Jahr den grossen Kinospuk «Come Play» um – dem die ganz grosse Premiere bei uns allerdings verwehrt bleibt. Die Idee dahinter ist (wie die wirkungsvolle, millionenfach angeklickte Vorlage selbst) recht simpel gestrickt, aber schon im Trailer für den einen oder anderen Schreckmoment gut. Hier treffen wir nämlich auf Larry, einen erfreulich furchterregenden Grusel-Gesellen, der wieder einmal beweist: Ein wenig Vorstellungskraft kann Berge versetzen!
In der Geschichte wünscht sich der kleine Oliver (Azhy Robertson) so sehr einen eigenen Freund herbei, dass die Kreatur aus seinem Jugendbuch kurzerhand zum Leben erwacht. Sehen kann er die schlaksige, an ein albtraumhaftes Monster erinnernde Schreckgestalt, die ihm am liebsten im Dunkeln auflauert, allerdings nur, wenn er sie vorher erfolgreich mit der Kamera eines Mobiltelefons oder Tablets einfängt, was, wie sich im Trailer bereits abzeichnet, für einige unheimliche Momente gut ist. Denn natürlich zeigt sich Larry (wie man es bei einem modernen Scare Jump-Reisser dieser Grössenordnung eben auch erwarten darf) immer dann, wenn er den grösstmöglichen Buh-Effekt erzielt. Wer dabei unweigerlich an den effektiven Licht- und Schatten-Horror aus David F. Sandbergs «Lights Out» zurückdenken muss, der von James Wan mitproduziert wurde, liegt gar nicht so falsch.
Denn beide Filme, sowohl «Come Play» als auch «Lights Out», gehen auf sehr positiv aufgenommene Kurzfilme zurück, die anschliessend von erfahrenen Hollywood-Produzenten (Spielberg und Wan) entdeckt, auf Spielfilmlänge ausgedehnt und erfolgreich ins Kino gebracht wurden. Wobei «Come Play» aufgrund der im vergangenen Oktober noch sehr aktuellen und akut grassierenden Coronapandemie und Lockdown-Bestimmungen nur eine sehr kurze und unrühmliche US-Kinopremiere (mehr als 10 Millionen Dollar waren nicht drin) beschieden war. Wohl auch wegen der eher enttäuschenden Zahlen aus Übersee verschlägt es den Film am 19. August dann auch ohne Umwege auf DVD und Blu-ray Disc in den deutschen Handel.
Das ändert natürlich nichts an den offenbar durchaus vorhandenen Qualitäten des Films (60% beim Reviewdienst RottenTomatoes) und dem stark aufspielenden Cast um Gillian Jacobs (Community, Mädelsabend), John Gallagher Jr. als «10 Cloverfield Lane» und «Underwater – Es ist erwacht» sowie Rachel Wilson (Stephen Kings «Im hohen Gras»), die die Eltern und Grosseltern des verängstigten Azhy Robertson (Marriage Story) geben und Larrys schaurigem Treiben Einhalt gebieten wollen.
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