Chucky mordet wieder und dass gemeiner und unberechenbarer als je zuvor! Der folgende Trailer zeichnet ein überaus düsteres Bild vom neuen «Child’s Play». Das Kino-Reboot ist eine frische Interpretation des Originalfilms, zeigt die Mörderpuppe allerdings im ganz neuen Gewand, nämlich als hochmodernes Spielzeug mit einer ausser Kontrolle geratenen K.I. (künstlichen Intelligenz). Mit seiner ernsten und finsteren Herangehensweise grenzt sich Regisseur Lars Klevberg (Polaroid) deutlich vom komödiantischen Kurs der Originalreihe ab, die parallel dazu als Serie weitergeführt werden soll. Nicht nur äusserlich ist dieser Chucky anders, gesprochen wird der kleine Killer im Englischen diesmal nicht etwa von Brad Dourif, sondern Star Wars-Ikone Mark «Luke Skywalker» Hamill. Seit letzter Woche steht zudem fest, dass der neue Kinofilm auch hierzulande auf den Namen des Originals «Child’s Play» hören wird.
«Child’s Play» bringt das Grauen zurück in die Kinderzimmer. Die alleinerziehende Mutter Karen (Aubrey Plaza), die ihrem Sohn Andy (Gabriel Bateman) ahnungslos eine Puppe schenkt, eine sogenannte «Buddi Doll», wird von Aubrey Plaza (Legion) gespielt. Mit neuen technischen Features ausgestattet, hat Chucky jetzt ungeahnte Fähigkeiten, die garantiert Schrecken 2.0 verbreiten. «Buddi ist mehr als ein Spielzeug… Er ist dein bester Freund.» In diesem Glauben holt sich Mutter Karen für ihren Sohn die Puppe ins Haus. Doch schnell zeigt sich, dass die weit mehr als nur Freundschaft zu ihrem Besitzer im Sinn hat. In ihrer 2019er Ausgabe kommt Buddi (nicht mehr Good Guy) nämlich mit «20 hochempfindlichen Sensoren, diversen Kameras und Cloud-basierter Spracherkennung» daher, die der Puppe zu einem erschreckend realistischen Auftritt verhelfen sollen. Bedingt durch sein modernes Innenleben ist der neue Chucky aber auch angreifbar und damit ein leichtes Ziel für Übergriffe – mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt. Denn Chucky mordet wieder – aber nicht etwa angetrieben vom Geist eines verrückten Serienkillers, sondern als Folge unserer heutigen technischen Möglichkeiten. Der Film startet hierzulande am 18. Juli in den Kinos…









«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








