Wenn du das hier liest, dann ist es recht wahrscheinlich, dass dich das Eine von den meisten anderen Menschen auf der Welt unterscheidet: Du hast Zweifel. Du findest es nicht normal, was da abläuft. Du fragst dich, was mit dir nicht stimmt. Du fragst dich, was DU wirklich willst. Das bedeutet, dass du einen Zugang zu deiner inneren Stimme hast, den die meisten anderen Menschen nicht haben. Vielleicht brauchen sie sie nicht, diese eigene innere Stimme, vielleicht haben sie sie einfach nie kennen gelernt. Für dich ist das nicht mehr möglich. Da kannst du jetzt nicht mehr zurück.
Du weisst, dass du du bist und nicht jemand anders. Du weißt, dass nur deine innere Stimme dir sagen kann, was richtig und was falsch ist – und du kannst lernen, ihr zu vertrauen und auf sie zu hören. Die allermeisten Menschen vertrauen nicht auf ihre eigene Gefühle und sie ändern auch ihre Entscheidungen nicht und zwar, weil sie Angst davor haben, schwach zu sein und unsicher und allein. Und das ist eine tierische Angst – die Angst davor, zu fühlen, zu vertrauen, man selbst zu sein. Die Angst, lebendig zu sein.
Gewiss: Einfacher wäre es, gar kein Innenleben zu haben, keine innere Stimme, keine eigenen Gefühle, kein Gewissen – sondern sich einfach nur immer danach richten zu können, was «man» so macht, was alle anderen für richtig halten, was einem gesagt wird. Das wäre bequem. Aber dieser Zug ist abgefahren für dich, diese Möglichkeit steht dir nicht offen. Wenn du jetzt all diese Fragen hast und all das für irgendwie komisch hältst, dann geht es nicht darum, ob und warum du dich jetzt impfen lassen sollst oder nicht, ob das gesund ist oder schädlich, solidarisch, egoistisch, die einzige Rettung oder unverhältnismässig. Ob du jetzt die Maske tragen sollst oder nicht oder bei den anderen Sachen mitmachst oder nicht.
Darum geht es nicht. Es geht darum, ob du dich in deinem Leben dafür entscheiden willst, jemand zu sein, der aus lauter Angst, er selbst zu sein, lieber jemand anders ist; einer, der bei allem mitmacht, weil alle es machen – oder ob du der sein willst, der du wirklich bist.

(via Gunnar Kaiser)
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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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