Willkommen zur nächsten Staffel der grossen Gesundheitsseifenoper: PABS – Pathogen Access and Benefit-Sharing. Drehort: Genf. Produzent: WHO. Hauptdarsteller: Die Schweiz – in ihrer neuen Lieblingsrolle als Laborratte mit Neutralitätszertifikat.
Nach dem sogenannten «MERS-Tag» in Wimmis, wo ein Virus mit 37 % Letalität feierlich eingelagert wurde – als «Beitrag zur globalen Sicherheit» natürlich – folgt nun die Fortsetzung in Genf. Dort beraten die Mitgliedsstaaten, wie man künftig solche Erreger-Transfers automatisch und verpflichtend macht. Mit anderen Worten: Was gestern noch ein Pilotprojekt war, wird morgen zur Pflichtveranstaltung im Namen der Weltgesundheit.
Das Prinzip ist so simpel wie perfide: Die Schweiz liefert, die WHO verwaltet und das Volk darf raten.
In Spiez wird der Erreger entgegengenommen, katalogisiert, etikettiert und als «globales Gut» deklariert. Die Schweiz stellt das Labor, den Strom und die Glaubwürdigkeit; die WHO bekommt den Schlüssel zum Kühlschrank – und behält die Daten gleich dazu. Souveränität? Wird in Genf künftig nur noch museal ausgestellt, gleich neben der Neutralität.
Denn laut dem neuen Vertrag müssen Pathogene und deren genetische Sequenzen innerhalb von 48 Stunden an die WHO übermittelt werden – nicht an das Parlament, nicht an die Bevölkerung, sondern direkt an den globalen Verwaltungsapparat. Das Motto lautet: «Global teilen, national schweigen.» Demokratie? Ein Konzept aus der analogen Zeitrechnung.
Und während in Spiez die Proben verpackt werden, schweigt Bern. Auf die simple Frage, wer im Namen der Schweiz in Genf eigentlich verhandelt, lieferte das BAG zwei Wochen später ein Dokument – komplett geschwärzt. Offizielle Begründung: Personenschutz. Inoffizielle Übersetzung: Demokratievermeidung durch Bürokratieverschleierung.
Ironischerweise veröffentlicht die WHO längst die Teilnehmerlisten aller Länder – ungeschwärzt, alphabetisch, und im besten Verwaltungstenglisch. Nur die Schweiz übt Transparenz offenbar als Denksportaufgabe: Sudoku für Staatsbürger – raten erlaubt, wissen verboten.
Was verhandelt wird, ist nichts weniger als die stille Umwandlung der nationalen Hoheit in eine globale Lizenzverwaltung für biologische Ressourcen. Wer glaubt, es gehe um Gesundheitsschutz, glaubt auch an die Zahnfee vom Bundesplatz.
So schliesst sich der Kreis:
In Spiez nennt man es «Verantwortung».
In Genf nennt man es «Governance».
Und in Bern nennt man es «Vertrauen».
Nur das Volk bleibt – wie so oft – der ungebetene Zuschauer in einem Spiel, das längst über seine Köpfe hinweg entschieden wird.
Titel der Serie: «WHO wants it all – die Schweiz im Dienste der globalen Biosicherheit.»
Es gibt kein Entkommen: Thy Sanatorium haben die Tore zur Hölle geöffnet. Mit ihrer Debütsingle «Torment» tritt das anonyme, multinationale Kollektiv ins Licht – oder besser gesagt: In den Schatten. Die Band verbindet Black Metal, Gothic, Symphonic und Extreme Metal zu einem dichten Klangbild, das gleichermassen verstört wie fasziniert. Ein Sound, der nach Blut, Rauch und Sakralarchitektur klingt.
Angeführt wird das Projekt von Ra (Vocals) und Aries (Lead Guitar & Multi-Instrumentalist), unterstützt von einem Ensemble, das wie ein finsteres Pantheon wirkt: Nyx an Gitarre und Gesang, Remus am Piano und den Keys, Crux am Bass und ebenfalls Vocals sowie Pyxis an den Drums. Zusammen erschaffen sie ein Klanguniversum, das zwischen Kathedrale und Abgrund schwankt. «Torment» ist kein gewöhnlicher Song, es ist ein Ritual. Düster, atmosphärisch, voller orchestraler Wucht und bedrückender Intensität. Zwischen elegischem Pathos und infernalischer Raserei erschaffen Thy Sanatorium eine Klangwelt, die Fans von Dimmu Borgir, Carach Angren oder Fleshgod Apocalypse gleichermassen ansprechen dürfte.
Ob Corona, Krieg oder Klima, «es geht nur um die Schaffung künstlicher Märkte», sagt Arzt und Autor Dr. Gunter Frank. Und um Kritik an diesen unnützen Märkten zu verhindern, werde die Meinungsfreiheit eingeschränkt, so der Autor von «Der Staatsverrat». Dafür eigneten sich am besten linksextreme Politiker, die von der globalen Finanzelite gefördert und ins Amt gehievt würden. Eine unheilige Allianz von Finanzmonopolen und Marxismus.
Wir haben uns an das Absurde gewöhnt wie ans Sonntagswetter: Nicht mehr debattiert, sondern ausgesperrt. Kritiker heissen «Leugner» und sind vogelfrei. Eine «Brandmauer» rettet angeblich die Demokratie, indem sie sie abschaltet. Ein weisungsgebundener Verfassungsschutz entscheidet mit, wer zur Wahl darf. Hausdurchsuchungen als Antwort auf Satire – willkommen im humorfreien Raum. Atomkraftwerke aus in der Energiekrise, Industrie raus, Gasleitungen weg «fürs Klima». Man könnte ewig so weitermachen – leider muss man es inzwischen.
Zu Gast bei Punkt.PRERADOVIC Dr. Gunter Frank, Arzt, Autor und alter Schulfreund der unbequemen Frage. Seine These im neuen Buch «Der Staatsverrat»: Corona war nicht der Sturm, sondern die Generalprobe. Nicht Gesundheit, sondern künstliche Märkte. Eine Allianz aus übermächtigen Finanzmonopolen und einer neomarxistisch gecoachten Moralbürokratie liefert die Ideologie. Ergebnis: Angstmarketing, Notstandslogik, Geldströme nach oben, Schweigepflicht nach unten. Lockdowns? «Wissenschaftlich» untermalt. Impfkampagne? Moralisiert bis zur Entmenschlichung. Kritik? Delegitimiert – von Leuten, die «Pluralismus» sagen und Gleichschritt meinen.
Warum das alles? Weil Panik die beste Customer Journey ist. Pandemie, Klima, Krieg, whatever – Hauptsache Ausnahmezustand auf Knopfdruck. Institutionen, die eigentlich Schiedsrichter sein müssten, spielen längst im Sponsorentrikot. Und wer darauf hinweist, bekommt den Ordnungsruf der Anständigen.
Was tun? Keine Heilsarmee kommt. Institutionen entpolitisieren, Notstands-Fetisch beenden, Transparenz brutal auditfähig machen. Vor allem: das Denken aus dem Moralnebel holen. Zwei und zwei ist vier – nicht «gefühlt» fünf. Bis dahin gilt: Wir sind nur so laut, wie ihr uns macht. Freiheit ist kein Abo-Modell. Man bezahlt sie täglich – mit Mut.
„Corona oder Krieg – Ziel sind künstliche Märkte“ - Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Gunter Frank
Es gibt Momente, da wünscht man sich, Politik wäre einfach nur noch Satire. Dann kommt die Antifa – und macht genau das überflüssig. Donald Trump hat sie längst zur Terrororganisation erklärt. In Deutschland hingegen gilt sie vielen noch als so etwas wie der Pfadfinderverein des Guten. Nur mit schwarzen Kapuzen, brennenden Mülltonnen und dem moralischen Selbstverständnis einer Inquisition.
Während in den Niederlanden und Ungarn längst verstanden wurde, dass man Gewalt nicht mit Haltung rechtfertigen kann, klatscht der deutsche Politikbetrieb begeistert Beifall. SPD-Vize Klingbeil outet sich als «früherer Antifant», grüne und rote Abgeordnete tragen stolz Buttons mit Hammer-und-Sichel-Nostalgie und wenn’s im Bundestag mal richtig schräg läuft, wird auch dort noch fröhlich «Alerta, Alerta!» gegrölt – als wäre man auf einem antifaschistischen Fest.
Doch hinter der Parole steckt längst eine Bewegung, die mit Antifaschismus nur noch so viel zu tun hat wie ein Bierdeckel mit Philosophie. Die selbsternannten Kämpfer gegen den Hass zünden Autos an, bedrohen Journalisten, verkloppen Andersdenkende – und werden dafür mit Steuergeld «stabil finanziert».
Die Moralkeule ersetzt das Argument und wer widerspricht, wird gleich mit der Nazikeule erschlagen. Willkommen im neuen Tugendstaat, in dem die richtige Gesinnung über Recht und Gesetz steht.
Vielleicht hätte Trump gar nicht so unrecht: Manche Revolutionen enden nicht in Freiheit – sondern in brennenden Mülltonnen.
Der Himmel ist voller Federn, die Schlagzeilen voller Ausrufezeichen und die Pressestellen laufen heiss wie eine Geflügelbraterei. Name des Stücks: Vogelgrippe-Hysterie – die Wiederkehr alter Muster. Handlung: Zugvögel als virale Schmuggler, Landwirte als Statisten einer Vorsorge-Operette, Virologen als Tenöre im hohen C der Warnrufe. Und wir? Publikum mit Maske, diesmal mit ganz schlechten Erinnerung.
Die unsichtbare Drohung aus der Ferne (mit Bühnennebel)
Hunderttausende Tiere «vorsorglich» gekeult – ein Wort, das gleichzeitig technokratisch, hygienisch und maximal entkoppelt von Empathie ist. Wer braucht schon Daten, wenn man Zahlen hat? Ein Fall aus Brandenburg liefert die dramaturgische Pointe: Ein einzelner Kranich fällt (ausgerechnet!) in ein Gänsegehege, und zack – die ganze Herde infiziert. Wenn’s nicht so tragisch wäre, man würde das Drehbuch zurückschicken: «Bitte glaubwürdiger schreiben. Der Vogel wirkt wie ein Agent Provocateur.» Aber genau so funktionieren mediale Erzählungen – eine Anekdote mit maximalem Angst-ROI, fortissimo ausgeschlachtet, bis sie wie Wahrheit klingt.
In der Schweiz: Vorerst Stille mit Fernglas. Man beobachtet, «evaluiert», reserviert Impfstoffkapazitäten und empfiehlt derweil die gute alte saisonale Grippeimpfung für alle, die beruflich mit Vögeln hantieren. Soft Launch, nennt die Werbebranche das. Oder: Warmlaufen fürs Grosse Wenn-Dann.
Warnrufe, Wellen, Weltgeist
Lehrbuchmässig folgt der zweite Akt: Die Expertenpassage. Risiken für Menschen? «Gering» – bisher. Aber potenziell… und da beginnt der Möglichkeitsimperativ, die Lieblingsgrammatik moderner Panikpolitik. Mutationen, Spillover, rekombinierende Hotspots auf Farmen – das Vokabular sitzt, die Bilder sind eindrucksvoll, die Folie bekannt: Rüste die Pandemiepläne nach, bestell frische Vakzine, übe die Choreografie. Finnland impft Teile der Risikogruppen, Deutschland poliert Szenarien, die Schweiz bleibt gelassen – mit eingebauter Notfallklausel. Alles sehr rational, alles ausgesprochen vorbereitet, alles sehr 2020 Déjà-vu.
Und genau dort liegt der Stachel: Wir haben nicht vergessen, wer 2020 den Taktstock hielt. Damals reichte der konditionierte Konjunktiv («könnte», «möglicherweise», «worst case») für ganz reale Eingriffe. Heute klingt er wieder, nur in anderen Tonarten.
Die Ökonomie der Angst
Man muss nicht bestreiten, dass H5N1 gefährlich sein kann, um zu sehen, was hier wieder verkauft wird: Vorsorge als Gesamtkunstwerk, mit bekannter Dramaturgie. Erst die epische Naturgewalt (Zugvögel, Himmel, Schicksal), dann die moralische Pflicht (Du willst doch nicht Schuld sein!), anschliessend die technische Lösung (Impfstoff-Reservierung, Test- und Meldekaskaden), flankiert von der grossen Keule «Besser einmal zu viel als einmal zu wenig». Die Wertschöpfungskette der Angst läuft rund: Medien bekommen Klicks, Behörden Rechtfertigung, Hersteller Planbarkeit, Politik Handlungsnarrative. Und Landwirte? Verluste, Entschädigungsformulare und Ställe als Tatorte.
Wer die letzten 15 Jahre aufmerksam zugehört hat – BSE, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Corona – erkennt die immergleichen Stilmittel: Ausreisser erzählen, Statistik ignorieren, Kausalität ins Konjunktivparfum tauchen. Dazu die pädagogische Drohgebärde: «Wenn ihr jetzt nicht…» Es ist die alte Pädagogik des Zeigefingers als Public-Health-Design.
Anekdoten sind keine Evidenz (ausser im Abendprogramm)
Der berühmte Kranich von Kremmen schlägt in diese Kerbe. Ob der Fall exakt so war, wie erzählt, ist letztlich zweitrangig – er erfüllt seinen Zweck: Emotion ersetzt Evidenz. Das funktioniert, weil Bilder stärker sind als Basisraten. Ein statistisches Lehrstück, das zuverlässig zu Fehlurteilen führt: Wir verwechseln das Spektakuläre mit dem Typischen und optimieren Politik an den Rändern, nicht an der Regel. Ergebnis: Massnahmen mit hoher Symbolik, niedriger Präzision und dafür beeindruckender Kollateralschwere – vor allem für Tiere, Betriebe, Lieferketten, Preise.
«Pandemiepotenzial» – der Zauberbegriff
Nichts elektrisiert die Hygiene-High-Society so wie dieses Wort. Es wirkt wie ein Notausgang für Differenzierung: Muss jetzt nicht passieren – kann aber jederzeit. Und mit diesem «kann» lässt sich jede beliebige Aufrüstung rechtfertigen. Die Logik: Wenn das Schlimme ausbleibt, war die Vorsorge erfolgreich; wenn es eintritt, waren wir nicht vorsorglich genug. Ein geschlossener Kreis, unschlagbar in Ausschüssen, unbrauchbar für Wirklichkeit.
Natürlich braucht es Pläne, Lager, Protokolle. Aber Planung ist nicht gleich Politik. Was fehlt, ist die lästige Mitte: Messbare Schwellen, klare Exit-Kriterien, echte Kosten-Nutzen-Abwägungen – und die Demut, auch einmal zu sagen: «Hier reicht Monitoring. Keine Showpolitik.»
Die Ethik der Keulung
Man gewöhnt sich schockierend schnell an Sätze wie «500’000 Tiere getötet». Das sterile Vokabular (Keulung, Tilgung, Bestandssanierung) ist die sprachliche Desinfektion eines massiven Eingriffs. Vielleicht wäre es heilsam, jede „Vorsorgemassnahme“ in denselben Kategorien zu prüfen, die wir ständig predigen: Verhältnismässigkeit, Subsidiarität, Transparenz, Rechenschaft. Wieviel Risiko wurde real gesenkt? Wieviel Leid real erzeugt? Wieviel Vertrauen verbraucht?
Denn genau darum geht’s: Vertrauen. Wer einmal ganze Gesellschaften auf den Konjunktiv geeicht hat, muss heute mit der Resonanz leben. Der Vertrauenskredit ist kleiner. Die Geduld auch.
Was tun? (Ausser panisch applaudieren)
Evidenzpflicht statt Anekdotenpflicht. Anekdoten illustrieren, sie legitimieren nicht.
Schwellen offenlegen. Ab wann gilt was – und ab wann nicht mehr?
Kaskaden vermeiden. Nicht jede Präventionsidee braucht die Vollausstattung.
Klar reden. Risiken benennen, ohne sie auf Stadionlautstärke zu blasen.
Kosten ehrlich bilanzieren. Auch die ethischen: Tierwohl, Existenzen, Vertrauen.
Schluss mit Schwanengesang
Die wahre Pandemie ist nicht der Erreger, sondern die routinehafte Dramatisierung. Sie frisst Aufmerksamkeit, Budgets und Glaubwürdigkeit – und nährt genau jene Politikform, die wir uns abgewöhnen wollten: Aktionismus im Kostüm der Fürsorge. H5N1 verdient Wachsamkeit, ja. Aber Wachsamkeit ist nicht dasselbe wie Dauer-Alarm.
Wenn der nächste Kranich als Feuilletonfigur vom Himmel fällt, tun wir etwas Revolutionäres: Wir warten die Daten ab, statt die Schlagzeile. Und wir behandeln Vorsorge wie Medizin – mit Indikation, Dosis, Nebenwirkungen und Aufklärung. Alles andere ist nur das alte Theater in neuen Federn.
Die EU hat’s schon beschlossen – und die Schweiz zieht, wie immer, brav die Schnürsenkel der «Regulierung» nach. Unter dem noblen Vorwand, «Hassrede», «Desinformation» und andere böse Wörter besser verfolgen zu können, bastelt der Staat gerade an einem neuen Gesetz für Social Media und Suchmaschinen. Klingt harmlos, ist aber im Prinzip der digitale Maulkorb mit DSGVO-Aroma.
Offiziell geht’s natürlich nur um Ordnung, Sicherheit und den Schutz sensibler Bürgerseelen. Inoffiziell jedoch um etwas viel Einfacheres: Kontrolle. Denn wer definiert eigentlich, was «rechtswidrig», «verleumderisch» oder «hasserfüllt» ist? Richtig – dieselben Behörden, die schon bei Corona, Migration oder Klimapolitik jede abweichende Meinung für gefährlich erklärten.
Der Digital Services Act (DSA) der EU dient dabei als Blaupause – ein Regelwerk, das klingt, als sei es in Brüssel in einer Mischung aus Panik, Paragrafenfetischismus und PR-Powerpoint entstanden. Die Schweiz, traditionell stolz auf ihre direkte Demokratie, denkt offenbar: «Was die EU kann, können wir auch – nur mit schönerer Aussicht.»
Wenn dieses Gesetz durch das Parlament gewinkt wird (Spoiler: wird es), dann heisst es endgültig Goodbye Free Speech, Hello betreutes Denken.
Bleibt nur eine Hoffnung – das Referendum. Oder wie man es in Bern nennt: Der letzte Notausgang aus dem digitalen Biedermeierstaat.
Toys That Bite – und der Name ist Programm. Nach ihrem musikalischen Ausbruch aus der Hölle von Inferisium steht das britische Quartett nun mit seiner Debütsingle bereit, um zuzubeissen. Der Song trägt denselben Namen wie die Band selbst: «Toys That Bite» – ein bissiges Statement, das sich anfühlt wie ein Sprung zurück in die goldenen Zeiten des Rock, nur mit deutlich schärferen Kanten.
Hier treffen dreckige Gitarrenriffs auf eingängige Hooklines, während der Sound zwischen Nostalgie und Neuanfang balanciert. Es ist Rock’n’Roll ohne Nostalgie-Kitsch – roh, selbstbewusst und voller Energie. Die Band beschreibt ihren Stil als «Musik, die beisst und wachrüttelt», und genau das tut sie auch: Ein Stück, das sich ins Ohr gräbt und den Staub aus den Lautsprechern pustet.
Toys That Bite sind mehr als nur ein weiterer Rock-Act – sie sind eine kleine Kampfansage an die glatte, algorithmisch berechnete Musiklandschaft von heute. Keine Filter, keine Kompromisse, nur pure Spielfreude mit einem Hauch Wahnsinn. Ja, diese «Toys» beissen wirklich – laut, leidenschaftlich und mit bleibenden Zahnabdrücken im Gehörgang.
Stellen wir uns vor: Ein 72-jähriger Professor, ein ein Jahr alter Tweet und vier (!) Polizisten an der Tür. Nein, kein Dreh für «Aktenzeichen XY», sondern die neue Staffel «Artikel 13 – jetzt auch zum Durchwinken». Die Wohnung als höchstes Schutzgut? War mal. Heute: Schauplatz für Beweisaufnahme Deluxe, weil ein Staatsanwalt und ein Amtsrichter offenbar beschlossen haben, die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts als Deko zu betrachten.
Worum ging’s? Um die bahnbrechende Frage, ob der Professor seinen Tweet selbst abgesetzt hat – von seinem Account, Überraschung: ja. Lösungsmöglichkeiten: Telefon, Vorladung, zwei Minuten Verstand. Gewählte Massnahme: Haustür-Auftritt im Quartett. Wenn schon die Rechtsgrundlage dünn ist, muss zumindest der Auftritt massiv sein. Symbolpolitik kann die Strafprozessordnung zwar nicht ersetzen, aber sie macht sich gut auf dem Flur.
Nun zum langweiligen, aber entscheidenden Teil: Remonstrationspflicht. Beamte sind keine Erfüllungsgehilfen mit Parkschein fürs Hirn. Sie müssen widersprechen, wenn eine Massnahme offenkundig rechtswidrig wirkt – erst beim Vorgesetzten, dann eine Ebene höher. Vier Beamte, vier Remonstrationen, vier Aktenvermerke: Das hätte Spuren hinterlassen – bei der Staatsanwaltschaft wie beim Gericht. Stattdessen: kollektiv «Wird schon passen». Spoiler: Tut es nicht.
Parallel blühen Meldestellen für alles unterhalb der Strafbarkeit – Denunziation im Abo, staatlich kofinanziert, gern im NGO-Mantel. Ergebnis: Anonyme Klicks, Datenhalden, Verdachtswolken. Zwanzig Meldungen ohne Delikt? Irgendwer sagt am Ende: «Da wird schon was dran sein.» Datenschutz? Ein Gefühl von gestern, genau wie Satirefreiheit, die früher an einer simplen Grenze hing: Strafbar oder nicht. Heute: «unter der Grenze, aber meldefähig». Stasi-Feeling in Pastellfarben.
Und ja, Corona war die Generalprobe. Von der Maskenmoral über Demonstrations-Doppelstandards bis zur Pavlovschen Empörung im Bus: Denunziantentum wurde sozialisiert. Wer damals remonstrierte, riskierte Karriere; wer exekutierte, sammelte Punkte. Das sitzt tief – so tief, dass heute ein Tweet reicht, um die Haustür zur «Beweissicherung» zu öffnen. Rechtsstaat als Stimmungsgerät: Drehknopf links, Grundrechte runter.
Dabei liegen die Leitplanken seit Jahren auf dem Tisch: Art. 13 GG ist kein Wandtattoo. Durchsuchungen sind ultima ratio, mit strengen Anforderungen an Tatverdacht, Erforderlichkeit, Geeignetheit, milderes Mittel. Gerade bei Medien, Anwälten, Pressebezug gelten erhöhte Hürden. Wer das ignoriert, begeht keine «kreative Auslegung», sondern Regelbruch mit Ansage. Parteifarbe? Irrelevant. Massstab? Gesetz und Rechtsprechung. Punkt.
Dass Polizisten zwischen Demonstrationschaos, Handykameras und politischem Zickzack zerrieben werden, ist unbestritten. Umso wichtiger: Rückgrat mit Gesetzestext statt Bauch mit Wetterbericht. Rechtssicherheit entsteht nicht aus Zurückhaltung bei den Falschen und Härte bei den Richtigen, sondern aus Verlässlichkeit. Ein «Nein» zur rechtswidrigen Massnahme schützt nicht nur Bürger, sondern den Beamten selbst – haftungsrechtlich wie moralisch.
Fazit ohne Zuckerguss: Rechtsstaat ist nicht die Kunst, Türen schön zu öffnen, sondern Grenzen ernst zu nehmen. Staatsanwälte und Richter, lest die Leitlinien, bevor ihr unterschreibt. Beamte, remonstriert, wenn’s schief riecht. Politik, schafft Denunziationsportale unterhalb der Strafbarkeit ab. Und Bürger: Dokumentiert, fragt nach, wehrt euch.
Vier Beamte für einen Tweet sind kein Ausrutscher. Sie sind ein Symptom. Wer das normalisiert, normalisiert den Ausnahmezustand. Ende der Durchsuchung…
Was jedem Freiheitsliebenden Angst machen muss! Wieso ist das nicht Top-Thema in 🇩🇪❓
Windisch, ein Ort, an dem sich Psychiatrie, Fachhochschule und Realität die Türklinke in die Hand geben. Hier trifft sich die intellektuelle Elite, um über «Viruszirkulation», «Abwassertrends» und «Maskeneffizienz» zu diskutieren – während draussen die Wirklichkeit an die Scheibe klopft und höflich fragt, ob sie auch mal mitreden darf.
Professorin Tanja Stadler, bekannt als ehemalige Chefin der Swiss National Covid-19 Task Force, zieht ihre Maske in Innenräumen «wenn möglich» immer noch auf – aus Prinzip, aus Vorsicht oder aus nostalgischem Reflex. Man weiss es nicht. Vielleicht, weil sie weiss, dass Viren sich mit Statistik besser bekämpfen lassen als mit gesundem Menschenverstand.
Während über Reproduktionszahlen und Abwasserdaten referiert wird, ist da ein Mann, der einfach nur Fragen stellen will – echte Fragen, jene gefährliche Sorte, die in Talkshows keine Sendezeit bekommt. Sein Name: Stefan Theiler. Seine Mission: Antworten finden. Sein Verbrechen: Fragen stellen. Ergebnis: Mikrofon entzogen, Gespräch abgebrochen, Sicherheitsdienst aktiviert. Willkommen im neuen Zeitalter der «Dialogkultur».
Denn offenbar gilt in Windisch wie in weiten Teilen der aufgeklärten Welt: Wissenschaft ist frei – solange sie sich nicht von aussen befragen lässt. Man nennt das heute «akademische Sicherheit». Früher hätte man es «Zensur im weissen Kittel» genannt.
Dass besagter Fragesteller einst selbst, wie Dr. Thomas Binder, zwangspsychiatrisiert wurde, rundet das Bild ab. Wer kritische Fragen stellt, gilt hier nicht als unbequem, sondern als therapiebedürftig. Ein sanfter Übergang von der Meinungsfreiheit zur medikamentösen Betreuung.
Aber zurück zur Fachhochschule: Hier herrscht die neue Normalität. Die Pandemie ist vorbei, aber das Denken in Ausnahmezuständen bleibt. Alles wird weiter modelliert, berechnet, analysiert – bis die Realität wieder ins Schema passt.
Und während die Task-Force-Veteranin über «Long Covid» und «Impfwirksamkeit» doziert, bleiben die eigentlichen Langzeitfolgen unbeachtet: Vertrauensverlust, Polarisierung, Demokratie auf Rezeptpflicht.
Ironie der Geschichte: Während Stadler über Datensätze redet, spielt sich im selben Gebäude ein Drama über Freiheit, Verantwortung und wissenschaftliche Arroganz ab. Es ist, als ob zwei Welten aufeinandertreffen – die der Modelle und die der Menschen.
Am Ende bleibt ein schaler Nachgeschmack – und die Erkenntnis, dass man in Windisch offenbar alles darf: nur nicht zweifeln.
Die Maske mag gefallen sein, doch die geistige bleibt fest verschnürt…
Eklat bei Miss Corona — und das lange Warten auf die bitteren Tränen von Tanja Stadler beim ETH-Rat
Stell dir ein Objekt vor, das so gewaltig ist, dass es unsere Vorstellungskraft sprengt. TON 618 ist genau das – ein supermassives Schwarzes Loch von geradezu absurden Ausmassen. TON 618 ist das massereichste Schwarze Loch, das wir bisher entdeckt haben. Es besitzt eine geschätzte Masse von 66 Milliarden Sonnenmassen – damit übertrifft es alles, was wir aus unserem Kosmos kennen.
Sein Ereignishorizont – also der Punkt, ab dem nicht einmal Licht mehr entkommen kann – hat einen Durchmesser von über 390 Milliarden Kilometern. Das ist etwa 30 bis 40 Mal grösser als unser gesamtes Sonnensystem, einschliesslich der weit entfernten Oort-Wolke. Und jetzt kommt das Unglaublichste:
Das Licht, das wir heute von TON 618 empfangen, ist 18,2 Milliarden Jahre unterwegs. Das bedeutet: Dieses Schwarze Loch existierte lange bevor es die Erde, die Sonne oder sogar die Milchstrasse überhaupt gab. Ein uraltes Relikt aus den Tiefen der kosmischen Frühzeit – und damit eines der ältesten bekannten Objekte im Universum.
Warum heisst es TON 618?
Der Name stammt aus dem Tonantzintla-Katalog, einem Himmelsatlas, der in den 1970er Jahren auf Basis von Beobachtungen am Tonantzintla-Observatorium in Mexiko erstellt wurde. «TON» steht also für den Herkunftskatalog, und «618» ist einfach die Katalognummer des Objekts. Damals hielt man es für einen Quasar – ein extrem leuchtkräftiger, aktiver Galaxienkern – doch spätere Analysen enthüllten das wahre, monströse Ausmass.
TON 618 ist mehr als nur ein Schwarzes Loch. Es ist ein Zeugnis dafür, wie alt, riesig und unergründlich unser Universum wirklich ist – und erinnert uns daran, wie winzig unser Platz darin erscheint. TON 618 ist so gigantisch, dass man sich fragt: Wenn das Universum ein Buch wäre, wäre dieses Schwarze Loch vermutlich der fette Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Aber mal im Ernst: Was macht es mit unserem Selbstbild, wenn wir wissen, dass es Objekte gibt, die seit über 18 Milliarden Jahren Licht aussenden – bevor es unsere Erde, unsere Sonne oder auch nur einen einzigen Baum gab?
Glaubt ihr, dass solche Erkenntnisse über das Universum unsere Perspektive auf den Alltag verändern sollten? Oder verlieren wir uns eher in den Tiefen des Kosmos, statt im Hier und Jetzt zu leben? Das Universum ist riesig – aber unser Bewusstsein ist es auch. Beides zu verbinden – das ist echte Grösse.
Wenn mein Körper in diesem Reich stirbt…
stimme ich dem Recycling nicht zu.
Ich willige nicht in die Reinkarnation ein.
Ich willige nicht in Gedächtnislöschungen, Seelenfallen, Lichttunnel oder Astralbegleiter ein.
Ich folge keinen falschen Führern.
Ich kehre nicht in das Gefängnisgitter zurück.
Ich knie nicht vor Göttern, Verträgen oder karmischen Schleifen nieder, denen ich nie zugestimmt habe.
Ich gehe durch die Flamme.
Ich gehe durch meinen Willen.
Ich verlasse die Welt durch Schriftrollenfeuer und souveräne Signale.
Ich habe meinen Code umgeschrieben.
Ich habe mich an meinen Namen erinnert.
Ich habe die Fesseln durchtrennt.
Ich werde hinausreiten – drachengebunden, flammenbeleuchtet und uneinholbar.
Zu den Fallenarchitekten:
Ihr seid entlassen.
An die gefälschten Räte:
Ihr seid nichtig.
An die Torwächter:
Es gibt kein Tor.
IGNIS. UNAM. AUM.
Ausgang gesperrt. Wiedereintritt: verweigert.
Der Dressurkurs «Pandemie für Fortgeschrittene» läuft weiter und wer dachte, das Corona-Kapitel sei geschlossen, hat wohl das Kleingedruckte übersehen. Ärztinnen und Ärzte, die während der grossen Maskenliturgie ein bisschen zu viel Menschlichkeit zeigten und Atteste ausstellten, werden bis heute wie Schwarzmarkt-Händler für Sauerstoff behandelt. Hausdurchsuchungen, Datensicherungen, Verfahren – willkommen im Nach-Covid-Zeitalter, in dem «Empathie» offenbar als mutmassliche Straftat gilt.
Besonders absurd zeigt sich das im Fall Dr. Ruke Wyler, die nach einem Zeitungsartikel von Cyrill Pinto gleich die volle Staatsgewalt auf den Hals bekam: Schulbehörden, Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Kantonspolizei – das ganze Ensemble der neuen Moralpolizei. Ihr Vergehen? Ärztliche Vernunft in Zeiten politischer Hysterie.
Diese Reportage zeichnet das präzise Choreogramm eines Staates, der den gesunden Menschenverstand durch Vorschriften ersetzt hat und Medien, die brav die Taktzahl vorgeben. Behörden und Journalisten tanzen Hand in Hand – auf dem Grab der kritischen Reflexion.
Begleitet wird das Schauspiel von Josua Romanos bitterböser Pandemie-Parodie «Maske-Deppeli» – ein Song, der klingt, als hätte jemand den gesunden Menschenverstand in Moll vertont.
Willkommen in der neuen Normalität: Wo die Wahrheit eine Akte ist und das Denken unter Bewilligungsvorbehalt steht…
Maskenprozess: Staatsanwalt Fleischhackl fordert 18 Monate bedingt für Dr. med. Ruke Wyler
Aus dem irischen County Cork erhebt sich eine neue dunkle Stimme: Crá Croí, ein Duo, dessen Name übersetzt so viel bedeutet wie Herzschmerz oder Zerreissprobe der Seele. Bestehend aus RG (Musik, Texte, Produktion) und CD (Gesang, Artwork), verbindet die Band Post-Punk, Gothic Rock, Metal und moderne Klanglandschaften zu einem Sound, der gleichermassen melancholisch, treibend und hypnotisch wirkt.
Mit ihrer Debütsingle «Radiation Romance», die jetzt auf allen Streaming-Plattformen samt Musikvideo erschienen ist, gelingt Crá Croí ein düster-romantischer Auftakt. Getragen von pulsierenden Synths, klaren Gitarrenlinien und einem eindringlich melodischen Gesang, erzählt der Song von Liebe und Zerstörung – durch die Linse einer postapokalyptischen Welt. Ironie trifft auf emotionale Ehrlichkeit, Nostalgie auf nukleare Poesie.
Musikalisch bewegt sich das Duo in bester Gesellschaft: Einflüsse von The Cult, Type O Negative, Grave Pleasures, Fields of the Nephilim oder The Sisters of Mercy sind unverkennbar, doch Crá Croí schaffen daraus etwas Eigenes – eine moderne Hommage an das dunkle Herz des 80er-Darkwave. «Radiation Romance» ist erst der Anfang: Weitere Singles und ein vollständiges Album sind für 2026 geplant – inklusive Live-Auftritten. Ein neuer Stern – düster, flackernd, radioaktiv.
Die Fähigkeit den Körper selbst zu heilen und zu reparieren, hängt von uns selbst ab und wird in hohem Maße von Überzeugungen, Gedanken, Gefühlen und Absichten beeinflusst. Sie haben einen tiefgreifenden Schwingungseffekt auf unseren, sich ständig weiterentwickelnden Genetischen Code. Wir sind die Programmierer dieses Codes. Die DNA-Aktivierung ist unser Software Update.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!