Die Mucke ist so gar nicht meine, nicht nur im folgenden Video, sondern vom Festival an sich, aber die Weiterentwicklung der Main Stage und der rapide ansteigenden Besucherzahlen des «Tomorrowlands» sind schon spannend anzuschauen. Grösser, bunter, lauter.
The Evolution of Tomorrowland Main Stages (2005-2017)
In folgendem Video sehen wir eine ganz tolle und vor allem sinnvolle Kombination aus praktischen Effekten und CGI. Klar, dass der Drache computeranimiert sein muss, aber die Explosionen und vor allem die brennenden Leute sind alles praktische Effekte. Schön ist auch zu sehen, dass man einerseits viele Wow-Momente hatte, die beeindruckende Bilder zeigten, aber dabei auch ein Augenmerk auf Details gelegt wurde, wie beispielsweise das Agieren der Dothraki-Reiter und die gut gewählte Perspektive der Schlacht. Viele, schnelle Schnitte, unterbrochen von den ruhigen und schönen Drachenflügen, die uns dann eben wieder eine Sekunde später explodierende und brennende Dinge zeigen. Grossartig! Das ist eine ganz tolle Szene und ich mochte vor allem auch den Wechsel von den kleinen Momentaufnahmen voller Gewalt zu den grossen Einstellungen mit noch mehr, fast nicht überschaubarer Gewalt. Yeah!
Mit «Alien: Covenant» kehrt Regisseur Ridley Scott zurück zum Kern der Reihe. Ein bildgewaltiger Sci-Fi-Action-Horrorfilm mit einigen grandios-intensiven Sequenzen, der zu viele Hintergründe einfach «erklärt» und darüber viele seiner eigentlich zentralen Figuren vernachlässigt.
Mit Alien ist es ähnlich wie mit Star Wars: Die ersten drei Teile aus den 80ern sind Meilensteine der Filmgeschichte. Intelligent, durchdacht, logisch und unglaublich fesselnd und trotz veralteter Effekte gigantisch. Es wurden Welten aufgebaut, die man vorher nur aus epischen Büchern kannte. Seit jeher beziehen die Alien-Filme ihre beunruhigende Wirkung nicht bloss aus ihrer nervenaufreibenden Inszenierung, sondern auch aus ihren Dystopien. Dabei ist das Franchise gleich auf mehreren Ebenen revolutionär. Zum einen gehört Raumfahrerin Ripley (Sigourney Weaver), die in den kalten Weiten des Weltraums auf eine tödliche Alienrasse stösst, zu den ersten weiblichen Action-Heldinnen, zum anderen sorgte das visionäre Design der Xenomorphen nach einem Entwurf von HR Giger damals wie heute für Gänsehaut. Nach dem Ende der ursprünglichen Reihe mit Teil 4 beschloss Ridley Scott, der Schöpfer der Alien-Reihe, die Vorgeschichte zu “Alien” innerhalb einer Tetralogie weiterzuspinnen. Und genau diese Welten werden demontiert und ins lächerliche gezogen – dank der Blockbuster Mentalität.
Der 2012 erschienene «Prometheus» erzählt eine Geschichte die vor den eigentlichen Alien Filmen spielt. Mit «Alien: Covenant» kommt nun die Fortsetzung von «Prometheus». Zeitlich spielt er vor «Alien 1». Doch leider ist «Alien: Covenant» storytechnisch eine Katastrophe. Bei manchen Szenen kann man einfach nur noch mit dem Kopf schütteln – schon fast unfreiwillig komisch sind die unlogischen Handlungsabläufe und Reaktionen der Protagonisten. Man merkt zwar, dass für den Film eine Menge Geld ausgegeben wurde und man profitiert davon, dass Ridley Scott Regie führte, aber was wirklich Gutes hat man leider nicht daraus gemacht. Ohne Scott wäre der Film wahrscheinlich noch schlechter geworden. Bis auf Michael Fassbender ist der Cast auch nicht wirklich der Rede wert. Selbst wenn man über die enormen Schwächen der Story hinweg sieht, bleibt trotzdem nur ein sehr spannungsarmer SciFi-Action-Horror übrig.
«Alien: Covenant» ist düster und kalt und blutig, visuell und akkustisch atemberaubend inszeniert. Das war’s dann aber auch schon, denn der Film hält sich auch nicht an die eigenen Gesetzmässigkeiten, die er geschaffen hat. So wurden unglaublich durchdachte Konzepte in den alten Alien-Teilen geschaffen wie zum Beispiel die Königin, die die Eier legt, aus welchen die Facehugger schlüpfen, um sich einen Wirt zu suchen. Aus diesem schlüpft schlussendlich ein Alien, welches sich mehrmals häuten muss, um seine vollständige Grösse zu erreichen. Wächst also nur langsam heran, ist intelligent und vorallem extrem gefährlich, düster und hartnäckig. In «Alien: Covenant» wird das alles über den Haufen geworfen, frei nach dem Motto: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Da schlüpft ein Alien und wächst innerhalb einer Minute auf 2 Meter heran. In der ersten Szene ballern fünf Leute drauf und treffen es auch, doch das Viech bleibt völlig unbeeindruckt, in der anderen Szene reichen ein paar einzelne Schüsse um es zu erlegen. Und das ist nur ein Beispiel. Die Logik geht in dem Streifen so flöten, dass es fast schon weh tut.
Leider muss man wirklich bewusst sowohl sein Hirn ausschalten, als auch die alten Alienteile vergessen, um gefallen an diesem Film zu finden. Auch sehen die Alienszenen einerseits wie Computerspiele aus, andererseits wird alles was in den alten Filmen geschaffen wurde gegen die Wand gefahren. Im Vergleich zu «Prometheus» weniger Fragen, weniger Wucht, weniger Schauwerte. Dafür gute Action, viele Horrorelemente, ein hervorragender Fassbender, übrige Darsteller und vorallem die Story sehr schwach. Freue mich schon auf den nächsten Teil, hier werden die Aliens, die ja vom Androiden geschaffen wurden, auf die Kryptonit-Kristalle von Superman treffen und dann mit einem grossen und bunten S auf der Brust gegen den Silversurfer oder Green Lantern kämpfen, plus Gastauftritt von JahJah Binx. Schade, nur Popcorn-Kino, nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gut genug für einen Ridley-Scott-Film.
Das Lyric Video zu «The Longest Winter», der ersten Single des kommenden Albums «Medusa» der Briten «Paradise Lost», dass am 1. September erscheint und 8 Tracks umfasst…
PARADISE LOST - The Longest Winter (OFFICIAL LYRIC VIDEO)
Es ist gar nicht so leicht, als Olympiasieger einen würdigen Gegner zu finden. Michael Phelps ist der erfolgreichste Schwimmer der Geschichte, aber nicht der König der Meere: Der 23-fache Olympiasieger hat sich in einem im Fernsehen ausgestrahlten Showrennen über 100 Meter einem computergenerierten Weissen Hai geschlagen geben müssen. Phelps kam nach 38.1 Sekunden ins Ziel und verlor das ungewöhnliche Kräftemessen, das auf dem US-Sender Discovery gezeigt wurde, um zwei Sekunden. Der Hai war allerdings nicht echt, sondern computergeneriert. Phelps schwamm gemäss der «Washington Post» alleine, die simulierten Bewegtbilder des Hais wurden demnach erst im Nachhinein in die Aufnahmen geschnitten. Da sich Haie nicht in geraden Linien fortbewegen, sei dies schwierig gewesen, heisst es im Bericht. Das Show-Video sieht dennoch sehr gelungen aus…
Michael Phelps races a great white shark (sort of)
Das neueste Postermotiv zu Stephen King’s ES aus Grossbritannien zeigt den Horror-Clown Pennywise, der seine Opfer mit falschen Versprechungen und Geschenken in den Tod lockt. Wer befürchtet, nach den bisherigen Trailern bereits alles gesehen zu haben, darf aber beruhigt aufatmen. Die erste von insgesamt zwei geplanten Verfilmungen bringt es auf eine beachtliche Lauflänge von immerhin zwei Stunden und 15 Minuten, womit man selbst so manchem Blockbuster Konkurrenz macht. Angeführt wird die Riege der potenziellen ES-Opfer von vielbeschäftigten Nachwuchstalenten wie dem Stranger Things-Shootingstar Finn Wolfhard, Megan Charpentier, Nicholas Hamilton, Jaeden Lieberher, Sophia Lillis oder Owen Teague. Der berühmte Horror-Clown Pennywise ist dabei nur eine der grauenhaften Kreaturen, denen wir im Regieprojekt von Mama-Schöpfer Andy Muschietti über den Weg laufen werden. Bei uns darf man sich am 28. September auf seine Ankunft freuen…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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