Ein traumatisierter Vietnam-Veteran, der nur seine Ruhe haben will, wird von Stadtbewohnern gegängelt. Als er gerade die Stadt verlassen will, kommt es auf einer Brücke zur ersten Auseinandersetzung. Nein, die Rede ist nicht von „Rambo“, sondern von Ruckus. Allerdings sind die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Geschichten frappant. Überraschend ist, dass Ruckus das Original und Rambo die Kopie ist. Und Ruckus hat durchaus seine Qualitäten, denn es handelt sich um einen der besten trashigen B-Filme, die ich kenne. Die Stunts sind solide, die Effekte billig (aber nett) und auch der Humor, obwohl meist unfreiwillig, kommt nicht zu kurz. Auch die Besetzungsliste ist durchaus eindrucksvoll. Linda Blair (Der Exorzist), Richard Farnsworth (The Straight-Story), Hollywood-Veteran Ben Johnson und natürlich Dirk „Faceman“ Benedict (Das A-Team, Kampfstern Galactica), der sich hier allerdings weit unter Wert verkauft, da er für die Rolle des schweigsamen Einzelkämpfers einfach nicht prädestiniert ist.

Als der „Hippie“ Kyle Hanson in ein kleines Städtchen kommt, wird von den spießigen Bewohnern versucht, ihn wieder aus der Stadt zu jagen und ihm einen Denkzettel zu verpassen. Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass es sich bei Hanson um einen alten Vietnamveteranen handelt, der genug Kampferfahrung mitbringt, um den Spieß umzudrehen und aus dem dummen Spiel der Bewohner blutigen Ernst zu machen.

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Ruckus (1980)