Sieben Minuten nach Mitternacht – Drei TV-Spots

 

Ob Felicity Jones mit „Sieben Minuten nach Mitternacht“, der Romanverfilmung von „Das Waisenhaus“-Regisseur J.A. Bayona, ebenfalls für volle Säle sorgen kann? Lust auf mehr sollen jedenfalls drei brandneue Filmclips zum Fantasy-Drama machen. Im Film erwartet Conor wie jede Nacht den Alptraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen?

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A MONSTER CALLS | 2016 | Clip #1 "Break the Windows", J.A. Bayona, Liam Neeson
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A MONSTER CALLS | 2016 | Clip #2 "In The Eyes", J.A. Bayona, Liam Neeson
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A MONSTER CALLS | 2016 | Clip #3 "Messily Ever After", J.A. Bayona, Liam Neeson

Hallelujah Money: Gorillaz veröffentlichen Anti-Trump Song

 

Hallelujah. Pünktlich zur Amtseinführung von Donald Trump melden sich die Gorillaz mit dem politischen Song „Hallelujah Money“ nach sechs Jahren zurück. Unterstützt werden die Gorillaz bei der apokalytischen Ballade von Benjamin Clementine. Hallelujah.

Gorillaz returns after six years with the apocalyptic „Hallelujah Money“ video, the first taste of their new record which is coming later this year. The band has issued this song on the eve of the Inauguration of President-Elect Donald Trump to serve as commentary on a politically-charged, historical moment. #wearestillhumanz

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Hallelujah Money (feat. Benjamin Clementine) - Gorillaz

TV-Tipp des Tages: Verschollene Twilight Zone Folge aufgetaucht, wird heute weltweit übertragen

 

Der Filmkritiker Damien Love hat in seine Kristallkugel geschaut – und in der Zeremonie ein Comeback der Gruselserie „The Twilight Zone“ erkannt. Nach langer Pause komme das Format heute Freitag zurück, beginnt der TV-Tipp – „mit einer der ehrgeizigsten, teuersten und umstrittensten Produktionen der Fernsehgeschichte“. Von jeher hätten sich Science-Fiction-Autoren daran versucht, sich alternative Gänge der Geschichte auszudenken. So zum Beispiel: „Was, wenn die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten?“ Und nun starte ein „grosses, interaktives Virtual-Reality-Projekt, das sich in den kommenden vier Jahren im TV, in der Presse und auf Twitter entfalten wird und eine anhaltende, alternative Gegenwart erschaffen will“…

President Trump: The Inauguration

4pm, BBC One/ STV

After a long absence, The Twilight Zone returns with one of the most ambitious, expensive and controversial productions in broadcast history. Sci-fi writers have dabbled often with alternative history stories – among the most common is the “What If The Nazis Had Won The Second World War” setting – but this huge interactive virtual reality project, which will unfold on TV, in the press, and on Twitter over the next four years, sets out to build an ongoing alternative present. The story begins in a nightmarish version of 2017 in which huge sections of the US electorate have somehow been duped into voting to make Donald Trump president. It sounds far-fetched, and it is, but as it goes on it becomes more and more chillingly plausible. Today’s feature-length opener concentrates on the gaudy inauguration of President Trump, and the stirrings of protest and despair surrounding the ceremony, while pundits speculate gravely on what lies ahead. It’s a flawed piece, but a disturbing glimpse of the horrors we could stumble into, if we’re not careful.

John Wick: Chapter 2 – Trailer und Poster

 

Keanue Reeves erlebt gerade ein Revival. Für längere Zeit war der „Matrix“-Schauspieler in der Versenkung verschwunden und nur noch in eher durchschnittlichen Filmen zu sehen. Letztes Jahr war Keanu Reeves hingegen im starken „The Neon Demon“ zu sehen und vorher überzeugte er im gnadenlosen Action-Film „John Wick“. Und als selbiger John Wick kehrt er nun in diesem Jahr auf die Kino-Leinwand zurück. Regie übernimmt Chad Stahelski, in Nebenrollen sind unter anderem Ruby Rose, Ian McShane, Laurence Fishburne und Common zu sehen. Kino-Start in unseren Breiten ist der 16. Februar 2017.

John Wick: Chapter Two“ schickt Keanu Reeves ein weiteres Mal als ehemaligen Hitman in den Ring, um seine noch längst nicht eingerosteten Fähigkeiten zu demonstrieren. Der Film setzt dort an, wo der Vorgängerfilm aufhörte: Dem ehemaligen Profikiller John Wick, der sich eigentlich längst zur Ruhe gesetzt hatte, ist noch immer keine Ruhepause vergönnt. Durch den Rachefeldzug, welcher durch den gewaltsamen Tod seines Hundes ausgelöst wurde, ist das Können des Hitmans nicht nur Helen (Bridget Moynahan) sondern auch einigen zwielichtigen Leuten wieder in Erinnerung gerufen worden. Einer dieser düsteren und einflussreiche Männer ist unter anderem der Bowler King (Laurence Fishburne).

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John Wick: Chapter 2 (2017 Movie) Official Trailer – ‘Wick Goes Off’

65 Rocksongs in fünf Minuten

 

Beginnend in den 50ern spielt sich Anthony Vincent mit Freunden bis in die Gegenwart. Eine richtig schöne Reise durch die Geschichte des Rocks.

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65 Songs - A Journey Through Rock 'N' Roll | Ten Second Songs

Wie man einen Schokoriegel von Grund auf macht

 

In dieser fantastischen Serie von Videos reist Andy George nach Mexiko und untersucht den Prozess, wie aus der Kakaofrucht Schokolade wird. Die Videos unten zeigen jeden einzelnen Schritt des Prozesses, von der Kommissionierung der Kakaofrüchte, bis zum Temperieren der Schokolade und wie dann schlussendlich daraus ein Schokoriegel wird…

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Do You Know Where Chocolate Comes From?
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Harvesting Cacao | How to Make Everything: Chocolate Bar
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Fermenting & Roasting | How to Make Everything: Chocolate Bar
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Sugarcane | How to Make Everything: Chocolate Bar
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Peanut Butter & Caramel Fillings | How to Make Everything: Chocolate Bar
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Chocolate Making | How to Make Everything: Chocolate Bar
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Chocolate Bars | How to Make Everything: Chocolate Bar

DBD: Post Society – Voivod

 

Voivod haben einen Videoclip zum Titeltrack ihrer aktuellen EP „Post Society“ online gestellt…

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VOIVOD - Post Society (OFFICIAL VIDEO)

The „Pie-nisher“

 

„Si vis pacem, para bellum“ ist ein lateinisches Sprichwort und heisst wörtlich übersetzt „Wenn du Frieden willst, bereite (den) Krieg vor.“ Dieses antike Zitat verwendete bekannterweise Frank Castle in der „The Punisher“ Verfilmung aus dem Jahr 2004. Und genau dieses Zitat schmückt auch den folgenden, grossartigen Punisher-Kuchen…

The "Pie-nisher"

Und so sah der Kuchen aus, vor dem Backen. Einfach grossartig!

The "Pie-nisher"
(via Reddit)

Eis-Karussell: Wie Finnen Spass haben

 

Der finnische Schriftsteller und Energieexperte Janne Käpylehto hat in Lohja, Finnland ein unterhaltsames Eis Karussell gebastelt. Dazu schnitt Janne mit einer Kettensäge einen Kreis auf einem gefrorenen See und benutzte einen Evinrude Aussenbordmotor, um die Fläche um isch selbst drehen zu lassen. Er veranstaltete dann ein Get-together auf dem 40ft-breiten Karussell und alle scheinen, mit Lasten des Spaßes zu haben. Jetzt will Janne ein Spinnkarussell in Helsinki schaffen, aber viermal größer!

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Ice carousel

Logan – Poster und Extended Red Band Trailer

 

In seinem angeblich letzten Abenteuer als Wolverine darf Hugh Jackman nochmal richtig zulangen. Es gibt einen neuen, längeren Trailer zu Logan, dem dritten Wolverine-Solofilm. Diesmal gibt es mehr rund um das mysteriöse Mädchen X-23 zu sehen, das es zu beschützen gilt und neues von Professor X sowie der Zukunft der Mutanten.

Im neuen und womöglich letzten jackmanisierten Wolverine Abenteuer „Logan – The Wolverine“ erwartet Hugh Jackman mit einer Little Miss Bloodfeast an seiner Seite eine blutigere Herausforderung als je zuvor. Zumindest im Kontext der X-Men-Kinoreihe und ihrer Altersfreigaben. Der neue Film von James Mangold (Wolverine: Weg des Kriegers) wird seinen regulären Kinostart am 2. März 2017 feiern. Neben Hugh Jackman, Dafne Keen als mörderische kleine Laura Kinney und Patrick Stewart als Charles Xavier wartet „Logan“ auch mit Boyd Holbrook, Stephen Merchant und Richard E. Grant auf.

Logan spielt in der nahen Zukunft und zeigt, wie sich der Mutant um einen immer schwächer werdenden Professor X (Patrick Stewart) kümmert, wobei sie sich in Mexiko verstecken. Aber Logans (Hugh Jackman) Versuche, ihn vor der Welt zu verstecken und sein Vermächtnis zu bewahren, geraten in Gefahr, als eine junge Mutantin erscheint, die von dunklen Mächten verfolgt wird…

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LOGAN Extended Red Band Trailer #2 (2017) Hugh Jackman Wolverine Movie HD

Hatchet

 

Hatchet

20061 h 25 min
Kurzinhalt

Der liebeskummerkranke Ben ist der einzige in seiner Studentenclique, der sich beim Ausflug zum Mardi Gras nach New Orleans weniger für die nackten Tatsachen auf der Bourbon Street als eine "Haunted Swamp Tour" zu den Arbeitsplätzen berühmter Serienmörder interessiert. Gemeinsam mit dem breitgeschlagenen Kumpel und ein paar weiteren Katastrophentouristen geht es hinaus in den nächtlichen Sumpf, wo weit schlimmere Überraschungen als hungrige Alligatoren auf die Ausflügler lauern.

Metadaten
Titel Hatchet
Original Titel Hatchet
Regisseur Adam Green
Laufzeit 1 h 25 min
Starttermin 27 April 2006
Website
Detail
Film-Details
Bewertung Gut
Trailer

„Hatchet“ ist eine klare Hommage und Liebeserklärung an die Blut-Exzesse der 80er Jahre. Mit dieser Mischung aus „Freitag der 13.“ und „Das Ding aus dem Sumpf“ dürfte es Green gelingen, aich einen Platz in den Herzen der Gorehounds dieser Welt zu ergattern. Allein schon weil Kane Hodder Viktor Crowley spielt. Zudem haben Robert England und Tony Todd einen Gastauftritt. Der Spass-Faktor ist für einen Horror-Film ebenfalls hoch. Natürlich kommt er noch nicht an die grössten Filme dieses Genres heran, braucht sich aber auch nicht hinter diesen zu verstecken. Ein buntes Knallbonbon, dass man sich als Fan des Genres unbedingt geben sollte.

Der Inhalt klingt alles andere als originell – und er ist es auch nicht. „Hatchet“ (deutsch: Beil oder kleine Axt) hat seine Qualitäten in ganz anderen Bereichen. Der Beginn ist zugegebener Massen etwas sehr unglücklich ausgefallen. Neugierig darauf, was da im Sumpf lauert, macht der Splatterauftakt zunächst nicht, und auch der Humor sitzt noch nicht richtig. Zum Glück tröstet der Cameo-Auftritt von Horror- und B-Movie-Star Robert „Freddy“ Englund etwas über die ersten Minuten hinweg. Dranbleiben lohnt sich auch, denn im Folgenden findet der Film immer besser seinen Ton und im weiteren Verlauf greift die Parodie. Es gibt noch einen kleinen Auftritt von „Candyman“ Tony Todd, aber erst als Ben, Marcus und die Reisegruppe im Sumpf verloren gehen, kommt der Film in Fahrt und das ist manchmal wirklich komisch. Herrlich sind nicht nur die beiden ungleichen Freunde – der introvertierte Ben und der partysüchtige Marcus – sondern auch die anderen Figuren, die Regisseur Adam Green („Spiral“) in die Sümpfe schickt, wie zum Beispiel die beiden freizügigen Tussies Misty und Jenna, die glauben an einer freizügigen Filmproduktion des lüsternen Dark Shapiro beteiligt zu sein. Auch den anderen Teilnehmern der „Haunted Swamp Tour“ sieht man gerne zu. Vor allem Gruppenleiter Shawn (Parry Shen), aber auch Mr. und Mrs. Permatteo (Richard Riehle, Patrika Darbo) sind für einige Lacher gut.

Doch „Hatchet“ ist nicht nur ein Film, über den man lachen soll, dementsprechend hart sind auch die Splatterszenen. Hier werden Gliedmassen aus den Gelenken gedreht, Körper zerrissen, gespalten oder mit einer Schleifmaschine bearbeitet. Wer keine Lust auf ein derartiges Massaker hat, ist definitiv im falschen Film. Und noch ein kleiner Hinweis für Fans: Mordmaschine Crowley wird von Kane Hodder, dem Jason-Voorhees-Darsteller, gespielt. Die Originalität der genannten Szenen bewegt sich grösstenteils über dem Durchschnitt, kann aber selten wirklich begeistern. Die übertriebenen Splatterszenen gewinnen ihren Charakter eher durch das stets präsente Augenzwinkern, mit dem Green Versatzstücke des Genres aneinander reiht. Erst durch dummlustige Dialoge („Das tut doch weh“), eine sumpfige Atmosphäre, den schwungvoll-ironischen Soundtrack mit zum Beispiel Marilyn Mansons „This is the new shit“ (2003) und allgegenwärtigen Trashflair wird „Hatchet“ zu dem Partykracher, der er ist.

Doch auch wenn der Film seine Vorbilder so wunderbar durch den Kakao zieht, machen sich gewisse Ermüdungserscheinungen vor allem in der zweiten Filmhälfte bemerkbar. So gut die Parodie auf und die Hommage an die 80er-Jahre-Vorbilder stellenweise funktionieren – mit der bewusst einfach gehaltenen Geschichte stellt sich Adam Green selbst ein Bein. Richtig spannend wird es nie und leider ist Green weder ein Sam Raimi (Evil Dead) noch ein Peter Jackson (Brain Dead), die auch mit begrenztem Budget und schmalem Szenario allein durch ihren Inszenierungsstil locker 90 Minuten oder mehr unterhalten können. Wegrennen, anhalten und beratschlagen, wegrennen, anhalten… auf Dauer ist dieses Schema etwas zu monoton. Sicher, es macht einen Unterschied, ob absichtlich oder aufgrund blosser Einfallslosigkeit die überstrapazierten Motive des Genres aneinander gereiht werden. Er ist allerdings nicht so groß, wie es sich Adam Green wahrscheinlich gewünscht hat. Ein bisschen mehr Originalität hätte dem Film gut getan.

Hatchet ein Horrorspass! Zu Beginn braucht der Film zwar etwas Anlauf, sobald allerdings die blutigen Kills endlich einsetzen und es anfängt fontänenartig Blut zu spritzen, geht es gut ab und macht wirklich richtig Spass, auch wenn man der Produktion das schmale Budget durchaus anmerkt. Wenn die Geschichte noch etwas mehr ausgeschmückt worden wäre, hätte das ein ganz Großer werden können. Adam Green ist mit „Hatchet“ ein kleiner, nostalgischer Ausflug in die Goresümpfe vergangener Jahre gelungen. Leider schleppt der Regisseur auch die Schwächen des Genres mit. Massig Gags, (abgetrennte) Glieder und Gedärm machen „Hatchet“ aber immerhin zu einem launigen Vergnügen für echte Fans. Wer auf viel Blut, Splatter und ein paar flache Gags steht, hat für einen feuchtfröhlichen Videoabend den richtigen Film gewählt. Anschauen lohnt sich!

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