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Das epische Format der Fantasyserie “Game of Thrones” wird einer der Gründe sein, warum sie zu einer der beliebtesten derzeitigen Serien gehört, doch wie sähen die Landschaften und Mannschaften aus, wenn es kein CGI gäbe? Fantastische Landschaften, Drachen und Heerscharen von Kämpfern. In einem neuen Video sehen wir den Kontrast zwischen Originalsets und den nachbearbeiteten Szenerien. Dabei fällt vor allem auf, dass es an vielen Stellen kaum zu merken ist, dass gerade CGI-Technik verwendet wird, was für die Qualität der Serie spricht.

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Warum “Amon Amarth” ihren Stil trotz starkem Bezug zu den nordischen Kriegern nicht einfach Viking Death Metal nennen, ist nicht wirklich klar, aber spielt eigentlich auch kein Rolle. Hauptsache, die Mannen um Überwikinger Johan Hegg liefern weiterhin verdammt geilen Sound und grossartige Shows. Das Programm versprach Brutal Death, Thrash, Black und Melodic Death Metal und daher verwunderte es nicht, dass sich viele Metalheads schon früh einfanden. Dass es voll werden würde war auch an einem Dienstag nicht überraschend. Unterstützung erhielten die Wikinger aus den USA: Skeletonwitch, Havok und Suffocation waren dafür besorgt, die Stimmung anzuheizen. Ein absolut grossartiges Line-Up, welches Anfang August das Metal-Walhalla der Schweiz, das Z7 in Pratteln, bis in die Grundfesten erschüttern liess!

Amon Amarth im Metal-Walhalla

“Amon Amarth” sind die Speerspitze des Melodic Death Metal basierend auf Wikinger-Mythen und Legenden und mit dieser Band kam einer der ganz Grossen des Genres nach Pratteln. Spätestens seit dem 2003 veröffentlichten Album “Versus the World” sind die Schweden ein Dauerbrenner und haben sich mit zahlreichen Tourneen und Festival-Auftritten unter den besten Livebands etabliert. Den Abend eröffneten “Skeletonwitch” aus Ohio und zu diesem Zeitpunkt genossen viele noch ihr Feierabendbier bei schönem Wetter auf dem Vorplatz und warteten auf die ersten Klänge. Von Beginn weg gingen “Skeletonwitch” so richtig zur Sache, doch vor die Bühne locken liessen sich aber vorerst nur wenige. Musikalisch sorgten Elemente aus Thrash, Death und Heavy Metal zusammen mit dem Gesang, welcher eher dem Black Metal zuzuordnen ist, für eine interessante Kombination. Titel wie “I am of Death (Hell Has Arrived)” wurden von den Amerikanern trocken und präzise präsentiert. Einen Bezug zum Publikum herzustellen gelang den Jungs während ihres ganzen Auftrittes zwar nicht, was bei rund 30 Minuten Bühnenzeit auch nicht wirklich das Ziel war. Vielmehr sorgten “Skeletonwitch” mit ihrem schnellen und aggressiven Sound für einen gelungenen Start in den Abend.

Seit 2004 widmen sich “Havok” aus Denver dem Thrash Metal und veröffentlichten bisher drei Studioalben und zwei EPs. Auch sie erhielten rund eine halbe Stunde Spielzeit und diese nutzten sie sehr aktiv und zeigten sich auf der Bühne sehr präsent. Kritik an Gesellschaft und Politik gehört bei ihnen zum Standard, verpackt in einer schnellen und intensiven Interpretation des Bay Area Thrash Metals, wobei Havok eher eine junge Band dieses Genres ist und auch moderne Einflüsse zu nutzen weiss. So waren durchaus auch Crossover-Elemente herauszuhören, mit welchen sie die Lyrics in Songs wie “Give Me Liberty… Or Give Me Death” schonungslos untermauerten. Ohne Umschweife legten dann die New Yorker “Suffocation” los, der letzte Supportact an diesem Abend. Die Band wurde vor fast 25 Jahren gegründet und gilt als Urgesteine des Brutal Death. Die Herren boten von durchwegs düster-aggressiven Growls über schnelle Drums bis zu tiefen, einfach gestrickten Riffs das, was man von ihnen erwarten konnte. Akustisch gelang dies leider nicht so ganz, die Drums übertönten in den eigentlich ruhigeren Parts die Gitarren, der ganze Auftritt wirkte daher insgesamt etwas langatmig und eintönig.

Amon Amarth im Metal-Walhalla

Während dem Bühnenumbau konnte man einen ersten Blick auf das imposante Bühnenbild werfen und mit den beiden riesigen Drachenköpfen auf der Bühne erreichte die Anspannung dann ihren Höhepunkt. Nur wenige Minuten trennten die Anwesenden Fans von den Wikingern und dann kurz nach 22:00 Uhr ging es endlich los! Als ersten Song spielten “Amon Amarth” “Father of the Wolf” und dies so wie man es von ihnen kennt: Von Anfang an passte jeder Ton, alle Hände schnellten in die Höhe und vor der Bühne ging es von Beginn an zur Sache! Mit “Deceiver of the Gods” folgte der Titelsong des aktuellen Albums. Kurzatmige und prägnante Riffs, ein aggressiv gehaltener Refrain, kombiniert mit langen melodischen Parts und einem eingängigen, rein instrumentellen Übergang, welcher die ganze Halle zum Mitsingen einlud. Ein grossartiger Auftakt! So kam es auch, dass Johan Hegg die Anwesenden erst begrüssen konnte, als das erste Highlight des Abends bereits Geschichte war: “Metal Mekka Z7 – ready for some Metal? I fucking knew you were!”. Erste Rufe nach einer Wall of Death hallten durch das Z7, was der Sänger trocken mit “well, make sure nobody gets hurt” beantwortete und zugleich ein herrlich ironischer Übergang zum nächsten Titel war, “Death In Fire”. Im vorderen Teil der Halle herrschte viel Bewegung und zur Bridge zur Mitte des Songs gingen bereits wieder alle Hände nach oben. Der Frontmann wusste mit dem Publikum zu spielen, nahm gut gelaunt einen Schluck aus seinem Horn während die Gitarristen mit präzise gespielten Riffs zum zweiten, wesentlich melodischeren Teil des Songs übergingen. Spätestens als die beiden gleich anschliessend die ersten Klänge von “For Victory or Death” spielten, klatschte ausnahmslos jeder in der Menge.

Amon Amarth im Metal-Walhalla

Insgesamt langsamer als die meisten Titel, sorgten die sirenenartigen Riffs von Johan Söderberg für eine mystische Stimmung im Song ” As Loke Falls”. Während Olavi neben ihm und Frederik dahinter an den Drums ihre Parts präzise performten, grüssten Frontmann und Bassist von den Drachenköpfen. Das spärliche grüne Licht trug seinen Teil dazu bei, dass die imposante Bühnendekoration auch ohne Feuer seine optische Wirkung nicht verfehlte. Dennoch war diese nur eine schöne Nebensache, denn der Auftritt von “Amon Amarth” lebte von ihren unglaublich stimmungsvollen und abwechslungsreichen Songs und natürlich von Johan Hegg: Abseits der Bühne ein unscheinbar ruhiger, bodenständiger Typ, verwandelt er sich bei seinen Auftritten in einen unglaublich charismatischen, energischen Krieger, der mit seinem stimmungsvollen, authentischen Gesang überzeugt. Herr Hegg beweist, dass er sein Organ auch live genauso eindrucksvoll zur Geltung bringen kann wie auf Platte. Dem Mann könnte man tatsächlich abnehmen, der letzte Nachfahre der Wikinger zu sein. Die ganze Band präsentierte sich in guter Form, die Jungs hatten scheinbar Bock auf die Show und spielten absolut fehlerfrei und mit viel Elan.

Amon Amarth im Metal-Walhalla

“Guardians of Asgaard” sorgte für Bewegung im Moshpit wie kaum ein anderer Song und “Shape Shifter” war dann der letzte Song in der Halbzeit, welche fast ausschliesslich Titel der aktuelleren Alben beinhaltete. Während einer kurzen Verschnaufpause starrten nur die beiden Drachen mit gespenstisch leuchtenden Augen in die Dunkelheit. Der anhaltende Applaus des Publikums erstarrte, als die Rufe von Vögeln aus der Ferne den zweiten Konzertteil einleiteten. “Cry of the Black Birds” war der Auftakt zu einer Abfolge von Hits der früheren Platten. “Asator”, “Valhall Awaits Me” oder “War of the Gods”, dass sind Amon Amarth aus alten Tagen! Mit “Embrace of the Endless Ocean” wurde es episch, der Song erzählt die atemberaubende Geschichte eines Kriegers, welcher auf der Heimfahrt von den heimischen Winterlandschaften träumt, aber von den eisigen Wellen des weiten Ozeans verschlungen wird. Einmal mehr bewiesen “Amon Amarth” wie melodisch und emotional Death Metal sein kann. Und jeder Song wird vom Publikum frenetisch gefeiert.

Mit “Victorious March” gewinnen wieder energischere Klänge Oberhand und wurden zum regelrechten Triumphzug durch Pratteln. Das Publikum hatte noch lange nicht genug und so verwunderte es nicht, dass die Jungs auf der Bühne noch nicht einmal so taten, als ob der letzte Song des regulären Sets wirklich der Abschluss des Abends gewesen wäre. Ohne lange zu Zögern packte Johan den Hammer aus, um den absoluten Übersong einzuläuten: “Twilight of the Thunder God”! Nochmals gingen alle Hände nach oben, langen Haare flogen wild durch die Luft und die ganze Halle sang den Refrain mit. Als Johan “if you’re loud enough” als Bedingung für einen letzten Song stellte, erreichte die Anzeige der Halle satte 115.7 Dezibel! Keine Instrumente, keine Mikrofone, es waren alleine die Stimmen des begeisterten Publikums, welche diesen rekordverdächtigen Wert erreichten! Mit dem letzten Kracher “The Pursuit of Vikings” setzten Amon Amarth dann einen grandiosen Schlusspunkt. Über 1500 Kehlen brüllten den Refrain – von Herrn Hegg angestachelt – immer lauter mit, was schon für kurze Gänsehaut sorgte. Das ganze war schlicht eine unvergessliche Show: Klasse Stimmung, qualitativ einwandfreier Sound, ein ausgewogenes und hochstehendes Set, zu Recht durften sich die Schweden an diesem Abend feiern lassen! Nach dem letzten Song segelten die Mannen umjubelt wieder gen Norden und man kann abschliessend festhalten, dass man heute Abend schon eine Menge für sein Geld bekommen hat. Ein stimmungsvoller Abend an dem “Amon Amarth” mit ihrem Auftritt, wie bereits 3 Jahre zuvor, einmal mehr wieder vollends zu überzeugen vermochten und das Z7 in ein Tollhaus verwandelten.

Amon Amarth im Metal-Walhalla

Trackliste:

  1. Father of the Wolf
  2. Deceiver of the Gods
  3. Death in Fire
  4. For Victory or Death
  5. As Loke Falls
  6. We Shall Destroy
  7. Guardians of Asgaard
  8. Shape Shifter
  9. Cry of the Black Birds
  10. Asator
  11. Embrace of the Endless Ocean
  12. Valhall awaits me
  13. War of the Gods
  14. Victorious March
  15. Twilight of the Thunder God
  16. The Pursuit of Vikings
Warum "Amon Amarth" ihren Stil trotz starkem Bezug zu den nordischen Kriegern nicht einfach Viking Death Metal nennen, ist nicht wirklich klar, aber spielt eigentlich auch kein Rolle. Hauptsache, die Mannen um Überwikinger Johan Hegg liefern weiterhin verdammt geilen Sound und grossartige Shows. Das Programm versprach Brutal Death, Thrash, Black und Melodic Death Metal und daher verwunderte es nicht, dass sich viele Metalheads schon früh einfanden. Dass es voll werden würde war auch an einem Dienstag nicht überraschend. Unterstützung erhielten die Wikinger aus den USA: Skeletonwitch, Havok und Suffocation waren dafür besorgt, die Stimmung anzuheizen. Ein absolut grossartiges Line-Up, welches Anfang August das Metal-Walhalla der Schweiz, das Z7 in Pratteln, bis in die Grundfesten erschüttern liess! "Amon Amarth" sind die Speerspitze des Melodic Death Metal basierend auf Wikinger-Mythen und Legenden und mit dieser Band kam einer der ganz Grossen des Genres nach Pratteln. Spätestens seit dem 2003 veröffentlichten Album "Versus the World" sind die Schweden ein Dauerbrenner und haben sich mit zahlreichen Tourneen und Festival-Auftritten unter den besten Livebands etabliert. Den Abend eröffneten "Skeletonwitch" aus Ohio und zu diesem Zeitpunkt genossen viele noch ihr Feierabendbier bei schönem Wetter auf dem Vorplatz und warteten auf die ersten Klänge. Von Beginn weg gingen "Skeletonwitch" so richtig zur Sache, doch vor die Bühne locken liessen sich aber vorerst nur wenige. Musikalisch sorgten Elemente aus Thrash, Death und Heavy Metal zusammen mit dem Gesang, welcher eher dem Black Metal zuzuordnen ist, für eine interessante Kombination. Titel wie "I am of Death (Hell Has Arrived)" wurden von den Amerikanern trocken und präzise präsentiert. Einen Bezug zum Publikum herzustellen gelang den Jungs während ihres ganzen Auftrittes zwar nicht, was bei rund 30 Minuten Bühnenzeit auch nicht wirklich das Ziel war. Vielmehr sorgten "Skeletonwitch" mit ihrem schnellen und aggressiven Sound für einen gelungenen Start in den Abend. [youtube id="t5V5bn9hrOo" align="center"] Seit 2004 widmen sich "Havok" aus Denver dem Thrash Metal und veröffentlichten bisher drei Studioalben und zwei EPs. Auch sie erhielten rund eine halbe Stunde Spielzeit und diese nutzten sie sehr aktiv und zeigten sich auf der Bühne sehr präsent. Kritik an Gesellschaft und Politik gehört bei ihnen zum Standard, verpackt in einer schnellen und intensiven Interpretation des Bay Area Thrash Metals, wobei Havok eher eine junge Band dieses Genres ist und auch moderne Einflüsse zu nutzen weiss. So waren durchaus auch Crossover-Elemente herauszuhören, mit welchen sie die Lyrics in Songs wie "Give Me Liberty... Or Give Me Death" schonungslos untermauerten. Ohne Umschweife legten dann die New Yorker "Suffocation" los, der letzte Supportact an diesem Abend. Die Band wurde vor fast 25 Jahren gegründet und gilt als Urgesteine des Brutal Death. Die Herren boten von durchwegs düster-aggressiven Growls über schnelle Drums bis zu tiefen, einfach gestrickten Riffs das, was man von ihnen erwarten konnte. Akustisch gelang dies leider nicht so ganz, die Drums übertönten in den eigentlich ruhigeren Parts die Gitarren, der ganze Auftritt wirkte daher insgesamt etwas langatmig und eintönig. Während dem Bühnenumbau konnte man einen ersten Blick auf das imposante Bühnenbild werfen und mit den…

Amon Amarth im Metal-Walhalla

Atmosphäre - 100%
Performance - 100%
Akustik - 100%
Sichtverhältnisse - 95%
Vor-Ort-Service - 95%
Sanitäre Einrichtungen - 30%
Parkplatzsituation - 80%
Zusammenfassung

Warum "Amon Amarth" ihren Stil trotz starkem Bezug zu den nordischen Kriegern nicht einfach Viking Death Metal nennen, ist nicht wirklich klar, aber spielt eigentlich auch kein Rolle. Hauptsache, die Mannen um Überwikinger Johan Hegg liefern weiterhin verdammt geilen Sound und grossartige Shows. Unterstützung erhielten die Wikinger aus den USA: Skeletonwitch, Havok und Suffocation waren dafür besorgt, die Stimmung anzuheizen. Ein absolut grossartiges Line-Up, welches Anfang August das Metal-Walhalla der Schweiz, das Z7 in Pratteln bis in die Grundfesten erschüttern liess! Das ganze war schlicht eine unvergessliche Show: Klasse Stimmung, qualitativ einwandfreier Sound, ein ausgewogenes und hochstehendes Set, zu Recht durften sich die Schweden an diesem Abend feiern lassen! Nach dem letzten Song segelten die Mannen umjubelt wieder gen Norden und man kann abschliessend festhalten, dass man heute Abend schon eine Menge für sein Geld bekommen hat. Ein stimmungsvoller Abend an dem "Amon Amarth" mit ihrem Auftritt, wie bereits 3 Jahre zuvor, einmal mehr wieder vollends zu überzeugen vermochten und das Z7 in ein Tollhaus verwandelten.

Beurteilung 86%
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Pineview Drive ist ein Horrorspiel, dass ganz ohne Gewalt auskommt, da es auf Effekte und Soundkulissen setzt, die Bilder im Kopf des Spielers erzeugen sollen. Dabei wird gänzlich auf Monster, Zombies oder ähnliche Gestalten verzichtet, die den Spieler angreifen. Der besondere Reiz beim Gameplay liegt darin, dass die Lebensenergie des Spielers nur davon abhängt, ob dieser sich erschreckt und wie schnell er sich aus der Ruhe bringen lässt. Jedes Zucken, jede Angstbewegung, jeder Schreck – das Spiel bemerkt jede kleinste Veränderung in Verhalten des Spielers und lässt die Energie schwinden! Im Game geht es um folgendes:

Eine einsames Haus, ein verwachsener Garten und absolute Stille. Wagst du dich in das sagenumwobene, verlassene Haus am Pineview Drive? Seit Jahren hat es niemand mehr längere Zeit dort ausgehalten und es gibt Unmengen an Gerüchten rund um das alte Anwesen. Man spricht von unheimlichen Begegnungen, geisterhaften Erscheinungen und dem ultimativen Bösen… Nachdem du das Grundstück am Pineview Drive vor 20 Jahren zum letzten Mal mit Linda gemeinsam betreten hast, kehrst du nun dorthin zurück, um herauszufinden was damals mit Ihr passiert ist. Den Gerüchten zufolge hat hier seit Jahren niemand mehr länger als 30 Tage überlebt. Die Zeit ist also knapp, wenn du das Rätsel um Lindas Verschwinden lösen willst.

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Wer Ace Frehley’s Biografie “Keine Kompromisse” (“No Regrets” in der englischen Originalfassung) gelesen hat wird sich wundern, dass der Space-Ace noch immer unter den Lebenden weilt. Der langjährige Kiss-Gitarrist will es noch einmal wissen: Nachdem seine frühere Band derzeit bei Tourneen gross abräumt und der jüngere Tommy Thayer dabei die Rolle und das Kostüm von Frehley übernommen hat, bringt der 65-Jährige ein neues Solo-Album heraus. Der “einzig wahre” KISS-Gitarrist ist nun schon seit fast einer Dekade trocken und veröffentlicht mehr oder weniger regelmässig neues Solo-Material. Das letzte hörte auf den Namen “Anomaly”, erschien im Jahr 2009 und war ebenso Easy Listening wie das nun gereichte “Space Invader”. Den Sound des Albums darf man über weite Strecken als “klassisch Kiss” bezeichnen.

Ace Frehley - Space Invader

Der Spaceman kultiviert auch auf der neuen Platte “Space Invader” sein extraterrestrisches Image, angefangen beim schnieken Artwork und den Weltraum-Bezug verströmenden Album- und Songtiteln. Mit dem Titeltrack “Space Invader” rockt die Scheibe gleich ordentlich los, auch das nachfolgende “Gimme A Feelin’” weiss trotz seiner auf Mainstream-Rock-Radio polierten Fassade mit einer lässigen Eingängigkeit zu überzeugen. Wer aber nach dieser Eröffnung auf eine echte Monster-Platte gehofft hat, wird im weiteren Verlauf des Albums enttäuscht. Das insgesamt sechste Solo-Studio-Album des ehemaligen KISS-Gitarristen fällt nie in zweitklassige Gefilde ab, hat aber mit wenigen Ausnahmen nicht mehr als solide Hausmannskost zu bieten. Songs wie das mit einem unbeeindruckenden Refrain versehene “Toys”, die vertonte Belanglosigkeit “What Every Girl Wants”, das handzahme “I Wanna Hold You” oder das Steve Miller-Cover “The Joker” liefern zwar den Beweis, das Frehley immer noch ein Gitarrist der Extraklasse ist – können aber nicht über das etwas altbacken wirkende Songwriting hinweg täuschen. Zudem hat sich mit dem abschliessenden (Beinahe-)Instrumental “Starship” dann auch ein echter Langweiler auf “Space Invader” eingenistet.

Da gefallen hingegen das mit leichter Psychedelic-Rock-Schlagseite veredelte “Reckless”, das mit einem tollen Refrain ausgestattet ist und auch das lässige “Immortal Pleasures” sowie das spacige “Inside The Vortex” haben durchaus ihre spannenden Momente – Ace liefert sowohl am Mikro als auch am Bass eine ordentliche Leistung ab. Qualitativ bewegt sich “Space Invader” auf etwa dem selben Niveau wie “Monster”, der aktuellen Scheibe seiner ehemaligen Band-Kollegen KISS. Einige Songs, wie das fulminante Titelstück, das banale wie amüsante “Toys” oder das locker-flockige “Gimme A Feeling” hätten “Monster” ganz gutgetan. Und weil “Space Invader” so retro klingt, steuerte Ken Kelly das Cover bei. Der Zeichner war für die Gestaltung der Verpackung der beiden beliebten Kiss-Alben “Love Gun” und “Destroyer” verantwortlich. Ace hat in der Vergangenheit wiederholt seinen Unmut darüber geäussert, dass bei Kiss ein anderer Musiker in seiner Maske und seinem Kostüm auftritt. Als die New Yorker Formation im Frühjahr in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen wurde, waren zwar die beiden Ex-Gründungsmitglieder Frehley und Peter Criss (Drums) dabei, zu einem gemeinsamen Auftritt mit Paul Stanley (Gesang, Gitarre) und Gene Simmons (Bass, Gesang) kam es nicht – die beiden Kiss-”Chefs” hatten das vehement verweigert.

Ace Frehley

Die Gitarrenarbeit jenes Mannes, der bei KISS für die wirklich harten Töne zuständig war, ist jedoch immer noch atemberaubend. Der Kerl versteht es aus zu Anfang unscheinbaren Riffs oder Licks etwas Besonders zu machen, allein die zwingenden Songwriting-Skills, welche sein bahnbrechendes Solo-Album aus dem Jahr 1978 ausgezeichnet hatten, die sind dem guten Ace über die Jahre wohl davongeschwommen. So plätschert der in ein von Ken Kelly entworfenes Kleid gehüllte “Space Invader” ebenso wie das vor fünf Jahren erschiene “Anomaly” mehr oder weniger unspektakulär aus den Boxen, weiss kaum ein Song so richtig aufzuregen und auch die zwingend im Hirn festfräsenden Refrains sucht man in diesem wieder sehr Weltraum-lastigen Ambiente eher mit der Lupe.

Ace Frehley - Space Invader

Tracklist:

  1. Space Invader
  2. Gimme A Feelin` (Radio Edit)
  3. I Wanna Hold You
  4. Change
  5. Toys
  6. Immortal Pleasures
  7. Inside The Vortex
  8. What Every Girl Wants
  9. Past The Milky Way
  10. Reckless
  11. The Joker
  12. Starship
Wer Ace Frehley's Biografie "Keine Kompromisse" ("No Regrets" in der englischen Originalfassung) gelesen hat wird sich wundern, dass der Space-Ace noch immer unter den Lebenden weilt. Der langjährige Kiss-Gitarrist will es noch einmal wissen: Nachdem seine frühere Band derzeit bei Tourneen gross abräumt und der jüngere Tommy Thayer dabei die Rolle und das Kostüm von Frehley übernommen hat, bringt der 65-Jährige ein neues Solo-Album heraus. Der "einzig wahre" KISS-Gitarrist ist nun schon seit fast einer Dekade trocken und veröffentlicht mehr oder weniger regelmässig neues Solo-Material. Das letzte hörte auf den Namen "Anomaly", erschien im Jahr 2009 und war ebenso Easy Listening wie das nun gereichte "Space Invader". Den Sound des Albums darf man über weite Strecken als "klassisch Kiss" bezeichnen. Der Spaceman kultiviert auch auf der neuen Platte "Space Invader" sein extraterrestrisches Image, angefangen beim schnieken Artwork und den Weltraum-Bezug verströmenden Album- und Songtiteln. Mit dem Titeltrack "Space Invader" rockt die Scheibe gleich ordentlich los, auch das nachfolgende "Gimme A Feelin'" weiss trotz seiner auf Mainstream-Rock-Radio polierten Fassade mit einer lässigen Eingängigkeit zu überzeugen. Wer aber nach dieser Eröffnung auf eine echte Monster-Platte gehofft hat, wird im weiteren Verlauf des Albums enttäuscht. Das insgesamt sechste Solo-Studio-Album des ehemaligen KISS-Gitarristen fällt nie in zweitklassige Gefilde ab, hat aber mit wenigen Ausnahmen nicht mehr als solide Hausmannskost zu bieten. Songs wie das mit einem unbeeindruckenden Refrain versehene "Toys", die vertonte Belanglosigkeit "What Every Girl Wants", das handzahme "I Wanna Hold You" oder das Steve Miller-Cover "The Joker" liefern zwar den Beweis, das Frehley immer noch ein Gitarrist der Extraklasse ist - können aber nicht über das etwas altbacken wirkende Songwriting hinweg täuschen. Zudem hat sich mit dem abschliessenden (Beinahe-)Instrumental "Starship" dann auch ein echter Langweiler auf "Space Invader" eingenistet. [youtube id="tjFJTZFL4fc" align="center"] Da gefallen hingegen das mit leichter Psychedelic-Rock-Schlagseite veredelte "Reckless", das mit einem tollen Refrain ausgestattet ist und auch das lässige "Immortal Pleasures" sowie das spacige "Inside The Vortex" haben durchaus ihre spannenden Momente - Ace liefert sowohl am Mikro als auch am Bass eine ordentliche Leistung ab. Qualitativ bewegt sich "Space Invader" auf etwa dem selben Niveau wie "Monster", der aktuellen Scheibe seiner ehemaligen Band-Kollegen KISS. Einige Songs, wie das fulminante Titelstück, das banale wie amüsante "Toys" oder das locker-flockige "Gimme A Feeling" hätten "Monster" ganz gutgetan. Und weil "Space Invader" so retro klingt, steuerte Ken Kelly das Cover bei. Der Zeichner war für die Gestaltung der Verpackung der beiden beliebten Kiss-Alben "Love Gun" und "Destroyer" verantwortlich. Ace hat in der Vergangenheit wiederholt seinen Unmut darüber geäussert, dass bei Kiss ein anderer Musiker in seiner Maske und seinem Kostüm auftritt. Als die New Yorker Formation im Frühjahr in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen wurde, waren zwar die beiden Ex-Gründungsmitglieder Frehley und Peter Criss (Drums) dabei, zu einem gemeinsamen Auftritt mit Paul Stanley (Gesang, Gitarre) und Gene Simmons (Bass, Gesang) kam es nicht - die beiden Kiss-"Chefs" hatten das vehement verweigert. Die Gitarrenarbeit jenes Mannes, der bei KISS für die wirklich harten Töne zuständig war, ist jedoch immer…

Ace Frehley - Space Invader

Originalität - 50%
Tempo - 50%
Musikalische Fähigkeiten - 90%
Gesang - 75%
Songtexte - 50%
Substanz - 50%
Produktion - 90%
Langlebigkeit - 50%
Zusammenfassung

Wer Ace Frehley's Biografie "Keine Kompromisse" ("No Regrets" in der englischen Originalfassung) gelesen hat wird sich wundern, dass der Space-Ace noch immer unter den Lebenden weilt. Der langjährige Kiss-Gitarrist will es noch einmal wissen: Nachdem seine frühere Band derzeit bei Tourneen gross abräumt und der jüngere Tommy Thayer dabei die Rolle und das Kostüm von Frehley übernommen hat, bringt der 65-Jährige ein neues Solo-Album heraus. Das letzte hörte auf den Namen "Anomaly", erschien im Jahr 2009 und war ebenso Easy Listening wie das nun gereichte "Space Invader". Den Sound des Albums darf man über weite Strecken als "klassisch Kiss" bezeichnen. Qualitativ bewegt sich "Space Invader" auf etwa dem selben Niveau wie "Monster", der aktuellen Scheibe seiner ehemaligen Band-Kollegen KISS. Einige Songs, wie das fulminante Titelstück, das banale wie amüsante "Toys" oder das locker-flockige "Gimme A Feeling" hätten "Monster" ganz gutgetan. Die Gitarrenarbeit jenes Mannes, der bei KISS für die wirklich harten Töne zuständig war, ist jedoch immer noch atemberaubend. Der Kerl versteht es aus zu Anfang unscheinbaren Riffs oder Licks etwas Besonders zu machen, allein die zwingenden Songwriting-Skills, welche sein bahnbrechendes Solo-Album aus dem Jahr 1978 ausgezeichnet hatten, die sind dem guten Ace über die Jahre wohl davongeschwommen. So plätschert der in ein von Ken Kelly entworfenes Kleid gehüllte "Space Invader" mehr oder weniger unspektakulär aus den Boxen, weiss kaum ein Song so richtig aufzuregen und auch die zwingend im Hirn festfräsenden Refrains sucht man in diesem wieder sehr Weltraum-lastigen Ambiente eher mit der Lupe.

Beurteilung 63%
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1.6
63
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Jede Sekunde deines Lebens wirst du attackiert. Bakterien, Viren, Sporen und andere Lebewesen wollen in deinen Körper eindringen. Doch das Immunsystem ist eine mächtige Armee aus Zellen, die wie ein T-Rex on Speed sich selbst opferen und so für dein Überleben kämpfen. Ohne sie würden wir in kürzester Zeit sterben. Das klingt jetzt sehr einfach, aber die Realität ist komplex, schön und einfach nur geil…

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Spinat enthält viel Eisen, lesen bei schlechtem Licht schadet den Augen und einen Kaugummi verschlucken ist schlecht für den Magen. Das Gemeinsame dieser drei Aussagen? Es handelt sich um Mythen. Wissenschaftlich lassen sich keine der Behauptungen stützen. Auch um unser Denkorgan ranken sich Legenden, die trotz zweifelhafter Grundlage in der Öffentlichkeit kursieren…

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Im Jahre 1976 erblickte das Album Oxygène von Jean Michel Jarre das Licht der Welt. 31 Jahre später, im Jahre 2007, veröffentlichte Jarre die DVD “Live In Your Living Room”, ein Mitschnitt einer Live-Performance, bei der er mit weiteren Musikern seine Hits spielt. Die Bühne sieht dabei aus wie ein Museum für Synthesizer. Überall holzgerahmte Kisten mit Knöpfen, Potis, Tasten und Patch-Kabeln. Einen Ausschnitt aus dieser DVD stellte der Künstler auf Youtube. Er zeigt das komplette Album Oxygene live performt mit den original Synthesizern der 70er Jahre in sage und schreibe 60 Minuten Länge. Echter Synth-Porn!