Draven's Concert Reviews

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Adam Harum hat hier die Szenen zu folgendem Clip aber wirklich exquisit gewählt. Da kann man schon mal eine Auge zudrücken, wenn musikalisch die Sache vielleicht nicht immer so richtig zusammenpasst. Ausserdem ist dieser Witz so konsequent durchgezogen, dass man das einfach gut finden muss… :)

Ok, technisch gesehen ist das ja kein Kuchen und ich hatte keine Ahnung, was mich beim Drücken der Play-Taste in diesem Video erwartet, aber nach 20 Sekunden, BOOM! Einfach genial!

Man nehme ein paar Explosionen und eine Prise Waffen, wickle alles in die amerikanische Flagge und garniere es mit einer Portion Rassis- und Sexismus. Dann lässt man alles von gestählten Körpern voller Brüste oder Muskeln servieren und fertig ist der Film à la Michael Bay…

Ich habe von “The Order 1986″ noch nie etwas gehört und finde den Kurzfilm von CorridorDigital richtig spassig. Ein Hardrock-Action-Trash-Kurzfilm zu einem Spiel, in dem es um Werwölfe geht. Yeah, um Werwölfe, um Hardrock-Werwölfe!

Heute kommt die Gruft wieder einmal seinem Bildungsauftrag nach. Wussten ihr, dass die grossen ägyptischen Pyramiden vermutlich von bezahlten Arbeitern und nicht von Sklaven gebaut wurden?

Some may have performed this work as a form of tax payment for several months of the year. Skilled engineers would have planned and orchestrated the building. An estimated 10,000-20,000 people would have been working on a pyramid at any one point in time. They were well fed and provided with shelter near the pyramids. Plus their burial sites close by indicate they were respected and were not slaves.

Much of the limestone was quarried from the Giza plateau itself, meaning the stones did not need to be transported far. The granite casing of Menkaure’s pyramid, on the other hand, was transported from Aswan, around 600 miles, or 1000 km up the Nile.

Es gibt viele Möglichkeit Lügen anhand von physiologischen Veränderungen des Menschen, der eine Geschichte oder eben Lüge erzählt, zu entlarven. Der Grossteil dieser Methoden sind aber unzuverlässig. Noah Zandan verwendet einige berühmte Beispiele von Lügen, um zu zeigen, wie wir die Kommunikationswissenschaft nutzen können, um Lügen selbst zu analysieren…

Herrlich blutigbrutales Musikvideo in einem niedlichen Häschenkostüm zum Song “Out of the Black” der Band “Royal Blood”. Verantwortlich für den bunten Mix aus Surrealität und Zeichentrick sind David Wilson & Kristy Caracas. Grossartig!

Seit ein paar Tagen kann man in “Grand Theft Auto IV” mit Fahrzeugen der Polizeikorps der Kantone Luzern, Tessin oder St. Gallen durch die Strassen heizen. Auch ein Rettungswagen, der Rega Rettungshubschrauber oder der BMW 5 der Zivilstreife St.Gallen stehen zur Verfügung. Dabei sind die Schweizer Polizeiautos durchaus gut gelungen und handwerklich gut im Spiel umgesetzt, sieht aus wie echt und lassen sich kaum von den anderen Gegenständen in “GTA IV” unterscheiden. Suisse Mod’s präsentiert auf Youtube Videos, welche Schweizer Gamer-Herzen höher schlagen lassen. Sämtliche genannten Fahrzeuge sind kostenlos auf der Homepage als Download verfügbar.

Mr. Spock ist tot: Leonard Nimoy mit 83 Jahren gestorben

Leonard Nimoy wurde als halb-vulkanischer Offizier Spock an Bord der Enterprise zur Ikone und kaum ein Schauspieler verschmolz so mit seiner Rolle wie er. Irgendwie hat er mich mein ganzes Leben lang begleitet, meine Kindheit geprägt und ich sah ihn immer gerne. Jetzt ist er im Alter von 83 Jahren gestorben, in der Popkultur wird er weiter leben. Faszinierend.

“Raumschiff Enterprise”” gehört wohl zu einer meinen ältesten Erinnerungen – eine von vielen. Nimoy spielte den Vulkanier Spock als Inbegriff der logischen Vernunft und absoluten Selbstbeherrschung. Nie emotional, immer objektiv und stets dem Gemeinwohl verpflichtet. Da konnte Kirk noch so sehr das hyperaktive Alphamännchen machen – ohne Spock war er ein langweiliges Nichts. Doch vielleicht sollte man Leonard Nimoy nicht nur auf diese eine Rolle reduzieren, war er doch auch Poet, Musiker, Regisseur und Kunstschaffender. Doch selbst, wenn man ihn nur auf seine Rolle als Spock beschränkt, war er der letzte, der das schlimm fand, war er immer freundlich und zuvorkommend zu seinen Fans. Er litt nicht darunter. Nimoy schrieb:

Ich bin nicht Spock.

Aber warum drehe ich mich dann um, wenn ein Fremder auf der Straße mich bei diesem Namen ruft? Warum fühle ich einen Stich, wenn jemand fragt: ‘Was ist mit Ihren Ohren passiert?’

Ich bin nicht Spock.

Aber warum fühlt es sich wohlig an, wenn ich Komplimente über Vulkanier höre oder lese? Auf dem Aufkleber am Wagen vor mir steht ‘Spock for President’. Ich lächle voller Stolz. Ich bin nicht Spock.

Aber: Wenn ich es nicht bin, wer dann? Und wenn ich nicht Spock bin, wer bin ich dann?

Das Zitat stammt aus seiner zweiten Autobiografie “Ich bin Spock” aus dem Jahre 1996 und zeigt die Ironiefähigkeit des Autors: Es ist nicht Nimoys Autobiografie, sondern die seiner Rolle. Seine eigentliche, erste Autobiografie hiess “Ich bin nicht Spock” (1975). In beiden Büchern kommen die beiden nicht voneinander los, nur die Perspektive wechselt. Seine Rolle als Spock war für viele ein Vorbild, eben weil man manchmal die Emotionen abschalten und die Logik ans Werk lassen muss.

Nimoy hat mit Spock eine moralische Ikone der Popkultur geschaffen. Die rechte Hand wie zum Schwur erhoben, Mittel- und Ringfinger gespreizt, machte er die zentralen Werte der Vulkanier zum Gruss aller Wesen guten Willens: “Live long and prosper”. In der deutschen Synchronisation meist: “Lebe lang und in Frieden.” Für einen Vulkanier ist das auch der letzte Gruss. Mach’s gut, Leonard Nimoy!