Zwölf Minuten Krieg. Mehr braucht es offenbar nicht, um die Welt in Schutt, Asche und Talkshows zu verwandeln. Zumindest theoretisch. Praktisch reicht es heute schon, wenn der Akku unter fünf Prozent fällt. Panik. Existenzkrise. Zivilisationsbruch. Aber keine Sorge. Die Apokalypse kommt ohnehin leiser. Und sie braucht keine Bombe.

Das Handy muss gar nicht explodieren. Es reicht völlig, dass es existiert. Bestes Beispiel: Der Brand in einer Bar in der Schweiz. Feuer, Rauch, Gefahr. Und was machen die Menschen? Sie filmen. Nicht fliehen, nicht helfen, nicht nachdenken. Dokumentieren. Hochkant. Für später. Für Likes. Für den Moment, in dem man sagen kann: «Ich war dabei», auch wenn man fast dabei draufgegangen wäre.

Noch hübscher wird es im Strassenverkehr. Kürzlich läuft mir eine junge Frau vors Auto. Blick fest im Handy verankert, Realität auf Flugmodus. Das wirklich Verstörende: Sie schiebt einen Kinderwagen vor sich her. Als Stossdämpfer. Kein Horrorfilm, kein Satireentwurf, kein dystopischer Roman. Alltag. Blackout. Komplett.

Und dann die grosse Angstdebatte: Das Handy als Bombe. Als gezielte Waffe. Als ferngesteuerter Sprengsatz. Technisch betrachtet kein Problem. Ein Akku kann durchbrennen, ja, explodieren. Dass dies problemlos möglich ist, hat Israel mit seinen Pager-Attentaten bewiesen. Und wie sprach des letztens «Bibi» Netanyahu? «In jedem Handy steckt ein Stück Israel.»

Zerberstende Displays, lassen die Menschen erblinden. Massenerblindung weltweit. Klingt spektakulär, doch die Wahrheit ist banaler und zynischer: Das Handy muss keine Bombe sein, um Schaden anzurichten. Es lenkt ab. Es lähmt. Es macht Menschen blind für Feuer, Autos, Kinder und Realität. Ganz ohne Explosion. Ganz ohne Verschwörung. Völlig legal.

Vielleicht ist das die eigentliche Innovation. Keine Waffen, keine Technik, keine zwölf Minuten Krieg. Nur ein Display. Und wir erledigen den Rest selbst…

Zwölf Minuten Krieg: Warum die eigentliche Gefahr längst in unserer Hand liegt
Zwölf Minuten Krieg: Warum die eigentliche Gefahr längst in unserer Hand liegt

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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