Vladislav Untod hat mich auf ein Musiker der amerikanischen Gothic-Szene aufmerksam gemacht: Voltaire, geboren am 25. Januar 1967 in Havanna als Aurelio Voltaire Hernandez. Voltaire ist vor allem als Solokünstler bekannt und wird sowohl im Studio wie Live von verschiedenen anderen Musikern unterstützt, welche sich um Instrumente wie Violine und Mandoline, Cello, Schlagzeug und Akkordeon kümmern.
Während seiner Kindheit emigrierte seine Familie von Kuba nach New Jersey. Neben seiner Tätigkeit als Musiker arbeitet Voltaire als Produktdesigner, Stopmotion-Filmanimateur, Comic- und Buchautor. Des Weiteren ist er Dozent an der School of Visual Arts in New York.
Voltaire’s Musik hat starke Wurzeln und Verbindungen zu europäischen Volksmusik sowie andere Einflüsse aus der Gothic-Szene und ist daher wohl für viele Hörer schwer zu klassifizieren. Voltaire beschreibt seine eigene Musik als «Musik für eine parallele Welt, wo der Strom nie erfunden wurde und Morrissey die Königin von England ist.». Als Einflüsse auf seine Musik nennt er Rasputina, Morrissey, Tom Waits, Cab Calloway und Danny Elfman.
Die erste Band, in der Voltaire während seiner Junior High School Zeit spielte hiess «First Degree». In diesem Alter war er Fan von Duran Duran und begann schwarze Musik zu hören, dabei vor allem Bands wie Bauhaus und The Cure. Später als Erwachsener gründete Voltaire eine Band mit Instrumenten wie Violine, Cello, Schlagzeug und er selbst betätigte sich als Sänger und zupfte die akustische Gitarre. Im Juni 1998 erschien ihr erstes Album «The Devil’s Bris», zwei Jahre später das zweite «Almost Human». Wer nun noch ein wenig mehr hören möchte, ich empfehle u.a. «Zombie Prostitue» und «Cantina«, welches doch schon wieder ein wenig Landcharme versprüht und Country aufleben lässt.
Einer von Voltaire’s populärsten Hits war «Brains!» für die Cartoon Network Show «The Grim Adventures of Billy and Mandy» in der Episode «Little Rock of Horror», welchen Clip ich hier nachfolgend präsentieren möchte:






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.









Vielen Dank, Draven!
Mach weiter so!