Wenn der Mensch wirklich gesehen wird, nicht durch die Augen, sondern durch das Herz, geschieht etwas Seltenes: Das Sichtbare verliert an Bedeutung und das Unsichtbare beginnt zu sprechen. Viele sehnen sich nach diesem Gesehenwerden, nach der stillen Berührung einer Seele, die sie erkennt. Doch zugleich fürchten sie genau das. Denn wer wirklich erkannt wird, kann sich nicht mehr hinter der eigenen Fassade verstecken.
Das Gesehenwerden ist ein Entkleiden des Geistes. Es nimmt dem Ego seine Masken, den Strategien ihre Macht und den alten Mustern ihre Bühne. Dort, wo Kontrolle bisher das Heilige war, öffnet sich plötzlich der Raum der Hingabe – jener Ort, an dem kein Trick mehr wirkt und keine Distanz mehr schützt.
Die meisten Menschen sind Meister darin, sich selbst zu verbergen. Sie perfektionieren ihre Rollen, bis sie selbst glauben, das Schauspiel sei echt. Sie möchten geliebt werden für das, was sie zeigen können, nicht für das, was sie sind. Denn das, was sie sind, entzieht sich jeder Kontrolle. Es ist roh, wahr, verletzlich – und genau darin göttlich.
Doch wer Tiefe sucht, wird sich ihr nicht entziehen können. Er muss hinabsteigen in das eigene Innere, in die Schatten der Angst, in die stillen Räume, in denen kein Applaus erklingt. Dort begegnet er dem, was ewig war: Dem Selbst ohne Maske, der Quelle allen Erkennens.
Wahre Nähe entsteht erst, wenn wir uns selbst anschauen – ohne Urteil, ohne Verteidigung, ohne Flucht. Dann beginnt ein anderer Blick: Ein Sehen, das heilt, weil es nichts mehr will, sondern einfach ist.
Das Paradox bleibt: Wir fürchten am meisten, was wir am tiefsten suchen – unser eigenes Licht. Und je grösser die Angst vor dieser Grösse, desto fester wird die Maske. Doch das Licht wartet geduldig. Es sieht uns längst…

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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