Aus der Ukraine werden zunehmend Selbstjustiz und rassistische Gewalttaten gemeldet. In Lwow wurden sogar ganze Roma-Familien misshandelt. Die verstörenden Bilder und Videoaufnahmen werden in der Berichterstattung der europäischen Medien weitgehend ignoriert. Seit Anfang März häufen sich in sozialen Netzwerken Fotos und Videoaufnahmen auf der Ukraine mit an Masten festgebundenen Männern und Frauen, die mit heruntergelassener Hose bloßgestellt oder mit Stockschlägen auf den nackten Hintern malträtiert werden.

Für welche «Vergehen» der Betroffenen diese Art der Selbstjustiz geübt wird, ist weitgehend unklar. In einigen Fällen behaupten die Nutzer der sozialen Netzwerke, die diese Art von Videos posten und teilen, dass es sich bei den «Bestraften» um Plünderer und Diebe handelt. Ob das überhaupt stimmt, kann nicht geprüft werden, körperliche Bestrafung zumal ohne ordentliche Gerichtsverhandlung ist indes in jedem Fall illegal und ihrerseits als Straftat zu bewerten. Die Polizei mischt sich in der Regel nicht ein oder beteiligt sich gar an den Misshandlungen (Video: https://t.me/OpenUkraine/9847)

Mehrere Roma-Familien, darunter Jugendliche und Familien mit Frauen und Kindern, wurden Berichten zufolge mit Klebeband an Laternenpfähle gefesselt und ihre Gesichter mit einem antiseptischen Farbstoff besprüht, der in den ehemaligen Sowjetstaaten als «Seljonka» bekannt ist. Die grün gefärbte Substanz lässt sich nur sehr schwer abwaschen und kann Verätzungen an den Augen verursachen. Lokalen Medien zufolge wurden die Roma «bestraft», weil sie versucht hatten, die Fahrgäste eines Busses zu bestehlen. In den sozialen Medien wird jedoch behauptet, dass sie nur versucht hätten, Lebensmittel zu stehlen, da sie nach ihrer Flucht aus Kiew ausgehungert waren.

Einige Nutzer sozialer Medien behaupten, die harte Bestrafung sei auf die Nationalität der Opfer zurückzuführen. Für die grausame Tat wurden Angehörige der Territorialen Verteidigungskräfte verantwortlich gemacht, einer kürzlich gegründeten Freiwilligeneinheit des ukrainischen Militärs. Auf den Bildern vom Tatort sind maskierte Männer in Uniform zu sehen. (Video: https://t.me/boris_rozhin/35309) Das folgende Video zeigt einen Akt der Lynchjustiz in Charkow. Der «Bestrafte» wurde mit einer Flasche Alkohol angetroffen, die selbst ernannten Ordnungshüter vermuteten, dass er diese Flasche gestohlen hatte. Kommentiert mit den Worten:

Charkow. Chroniken von den marodierenden Fronten. Während Selenskij für die Überreste der Ukraine eine neue Fantasieroute nach Europa bahnt, halten die Nazis vor Ort Meisterkurse in der Entwicklung des Rechtssystems ab.

Wenn der EGMR, die UNO und andere betroffene Stellen sich über solche Massaker nicht besonders empören, dann ist das offenkundig durchaus eine europäische Methode.


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