Nein, nicht in Kiew. In Afghanistan, Syrien, dem Irak und vielen anderen Staaten dieser Welt. Das ist das Ergebnis einer Recherche der New York Times von Ende des letzten Jahres: Noch nie wurden so viele Menschen ermordet – ohne Grund, ohne Urteil, ohne Gerechtigkeit – wie unter dem Held aller pseudo Linken: Barack Obama. In nur 5 Jahren liess der Verbrecher, mMssenmörder UND Friedensnobelpreisträger über 50’000 Luftangriffe auf den gesamten Erdkreis fliegen. Dabei müssen Tötungen via Drohne (die sogenannte «Kill list») übrigens vom US-Präsidenten persönlich abgesegnet werden. Das tat er, der Friedensprophet. Und sprengte zehntausende Menschen in die Luft.
Übrigens: Nicht von Washington, sondern von Deutschland aus. Bis heute wird fast jede Sauerei des transatlantischen Imperiums vom deutschen Ramstein aus ausgeführt. Die US- und NATO-Air Base in Rheinland-Pfalz ist Dreh- und Angelpunkt für nahezu jede Operation des Imperiums. Von hier aus wurden und werden tausende Menschen ermordet. Dass die Bild, also der Springer-Verlag, nicht ein einziges mal von diesen Verbrechen berichtete, liegt an den Grundsätzen des Propaganda-Schmierblattes.
Mit der US-Operation Mockingbird (1948) sollte Einfluss auf ausländische Medien genommen werden, damit diese die geopolitischen Interessen der USA propagieren. dazu wurden im Rahmen des European Recovery Program (ERP) hohe Schmiergelder vergeben. Auch an den Axel-Springer Verlag. Der soll bereits damals gigantische Millionen-Summen der CIA erhalten haben. Dafür formulierte Axel Springer die Grundsätze, die bis heute für jegliche «Berichterstattung» von Bild & Co gelten (nachzulesen: https://www.axelspringer.com/de/werte):
- absolute Unterstützung der EU
- absolute Unterstützung Israels
- bedingungslose Unterstützung der USA und aller transatlantischen Bündnisse
- absolute Unterstützung des Kapitalismus
Die CIA erprobte bereits vor Jahrzehnten, was alle westlichen Geheimdienste bis heute perfektionierten: Die «Agency» schleuste tausende Mitarbeiter in die Presseredaktionen des Westens ein. Ein Fakt, über den die Redaktionen von TAZ, Spiegel bis Jan Böhmermann aller Voraussicht nach nie recherchieren werden. Vielleicht, weil man nicht in die Hand beisst, die einen füttert? Am wenigsten jedoch wird man darüber jemals Fakten beim Springer-Verlag finden. Genauso wenig eben wie über die Drohnen-Angriffe und -morde der USA und NATO, gesteuert aus Deutschland.
NATÜRLICH müssen Drohnenangriffe in Kiew aufhören. Aber eben nicht, weil die russisch sind. Denn wenn die Drohne völkerrechtswidrig tausende Zivilisten wegbombt, aber dabei einen USA-Sticker drauf hat, ist es für die Bild kein Problem. Auch nicht für die arg humanitäre deutsche Regierung, die weiter morden lässt von deutschem Boden aus: Via Drohnensteuerung aus Ramstein. Ebenso wenig übrigens stellt es ein Problem dar, wenn die ukrainische Armee Drohnen gegen die eigene Bevölkerung einsetzt. Seit jahren tötet die ukrainische Armee im Donbass mittels Drohnen – hier meist mit dem türkischen Typ «Bayraktar». Diese wurden dokumentiert auch das ganze Jahr 2021 über – unter Bruch der geschlossenen Waffenstillstandsabkommen – vom ukrainischen Militär eingesetzt, um ZIVILE Infrastruktur im Donbass zu zerstören. Der einzige Unterschied: Seit Beginn des Konfliktes im Jahr 2014 (nicht etwa im Februar diesen Jahres) hat es Bild-Chef-Propagandist Paul Ronzheimer nicht ein einziges mal nach Donezk geschafft, wo Kinder seit über 8 Jahren auf dem Schulweg sterben – ohne, dass sich solidaritätsbesoffene deutsche Feierabendhumanisten darum scheren.
Offenbar gilt für gute und für schlechte Bomben eben dasselbe wie für «Drohnen»: Wer Opfer erster und wer Opfer zweiter klasse ist, bestimmt die Haltung.








«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








