Seit Jahren scheint Hollywood nicht so recht zu wissen, was es mit Predator anfangen soll. Die Alien vs. Predator-Filme (oder zumindest der erste) waren lustig, aber trashig. Der von Robert Rodriguez produzierte Predators-Film war vielversprechend, hat aber nicht so recht gezündet. Zuletzt hat Shane Blacks «The Predator» die Erwartungen an einen Predator-Film nicht erfüllt. Jetzt, nach vielen Predator-Filmen, kommt «Prey» – eine neue Version der Geschichte um die Alien-Jäger, die die Serie in eine ganz andere Zeit versetzt, in die Zeit der Comanchen, vor 300 Jahren.
Der Film von Dan Trachtenberg, Regisseur von «10 Cloverfield Lane», ist für eine Streaming-Veröffentlichung auf Hulu in den USA (und vermutlich für Star auf Disney+ hierzulande) bestimmt und bringt die übliche Dynamik zwischen Jäger und Gejagtem in ein neues Setting. Hier der offizielle Inhalt:
Prey ist die Geschichte einer jungen Frau, Naru, einer leidenschaftlichen und hochbegabten Kriegerin. Sie ist im Schatten einiger der legendärsten Jäger aufgewachsen, die die Great Plains durchstreifen. Als ihr Stammeslager in Gefahr gerät, macht sie sich auf den Weg, um ihr Volk zu beschützen.
Die Beute, an die sie sich heranpirscht und mit der sie schließlich konfrontiert wird, entpuppt sich als hochentwickeltes außerirdisches Monster mit einem technisch ausgereiften Waffensystem, was zu einem bösartigen und furchterregenden Showdown zwischen den beiden Kontrahenten führt.
Trachtenberg und sein Team haben angekündigt, dass sie in Prey eine respektvolle Darstellung des Volkes der Comanchen präsentieren wollen.
Die Filmemacher waren bestrebt, einen Film zu schaffen, der eine genaue Darstellung der Comanchen bietet und ein Maß an Authentizität mitbringt, das den indigenen Völkern gerecht wird„, heißt es in einer Erklärung.
Produzentin Jhane Myers, eine anerkannte Filmemacherin, Sundance-Stipendiatin und selbst Angehörige der Gemeinschaft der Comanchen, ist bekannt für ihre Aufmerksamkeit und ihr Engagement für Filme, die sich mit den Völkern der Comanchen und Blackfeet befassen. Sie engagiert sich leidenschaftlich für die Würdigung des kulturellen Erbes der indigenen Gemeinschaften.
Aus diesem Grund besteht die Besetzung des Films fast ausschließlich aus einheimischen und indigenen Talenten, darunter Amber Midthunder, Newcomer Dakota Beavers, Stormee Kipp, Michelle Thrush und Julian Black Antelope.
Vielleicht wird dies endlich der Predator-Nachfolger, auf den Hollywood so lange gewartet hat. «Prey» kommt am 5. August auf den Bildschirm – die Jagd ist eröffnet.






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