Wenn sich das Bewusstsein erweitert, wirst du dich inmitten einer oberflächlich geprägten Gesellschaft wie ein Fremder fühlen, da du dir selbst die Freiheit erteilt hast, nicht länger in jenem Rollenspiel mitzuwirken. Du legst das Bedürfnis ab, dich in irgendeiner Form präsentieren zu wollen – strebst nicht mehr nach Leistung, Anerkennung und Applaus, hörst auf, deinen Wert vom äusseren Geschehen abhängig zu machen. Es ist dann so, als würdest du dir als Zuschauer eine dramatisch tragische Theatervorstellung ansehen, die dich zwar manchmal zum Schmunzeln bringt, doch zunehmend langweilt.
In dem Moment, in dem die Figuren auf der Bühne allmählich verblassen und ihre sich immerzu wiederholenden Worte so klingen, als seien deine Ohren mit Watte gefüllt, wenn du schon nicht mehr weisst, wie lange du auf schweigende Weise teilnahmslos dagesessen hast, beginnst du allmählich zu realisieren, dass das wahre Leben ganz woanders auf dich wartet. Und so stehst du auf, verlässt deinen verschlissenen Platz, wirst Eins mit einer tieferen Dimension – jenseits von Raum und Zeit, die für die Welt jener strebsamen, sich gegenseitig übertönenden Darsteller unsichtbar bleibt.







«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








