Ganz im Sinne des vom WEF propagierten Transhumanismus und ein weiterer Schritt mehr zur Entmenschlichung: Die erste künstliche Gebärmutter der Welt, EctoLife, könnte bis zu 30’000 Babys pro Jahr ausbrüten. Anstatt herauszufinden, warum die Fruchtbarkeit sinkt und diese Faktoren zu beheben, ist die Lösung, aus den kaputten biologischen Fähigkeiten der Menschen Kapital zu schlagen und sie ihnen wieder zu verkaufen. Stell dir vor, wie überrascht ich bin. Nicht.
Selbstverständlich führt man in nachfolgendem Werbevideo humane Gründe an für diese Anlage, wie die Möglichkeit Frauen ihren Kinderwunsch zu erfüllen, die keine Gebärmutter mehr haben. Wir alle können aber mit bisherigen Erfahrungen der globalen Agenda, zwei Schritte weiter denken worum es tatsächlich geht, nämlich um totale staatliche Geburtenkontrolle. Was werden das für Wesen sein, entkoppelt vom mütterlichen Leib, wie viel Technologie steckt in ihnen und wie viel Mensch?
Der Biologe Hashem Al-Ghaili zeigt, wie die Zukunft der Reproduktion aussehen könnte. Der in Berlin lebende Molekularbiologe und Wissenschaftskommunikator zeigt im PR-Clip eines Unternehmens namens Ectolife, in dessen mit erneuerbaren Energien gespeister Anlage bis zu 30’000 Menschen in künstlichen Gebärmuttern heranreifen können. Das System von Ectolife soll 50 Jahre interdisziplinäre Forschung kombinieren, um etwa auch Frauen den Kinderwunsch zu erfüllen, die aufgrund einer krebsbedingten Entfernung des Uterus oder anderer gesundheitlicher Einschränkungen ein Kind selbst nicht austragen können. Oder sie entscheiden sich schlicht gegen die Anstrengungen und gesundheitlichen Risiken, die eine Schwangerschaft mit sich bringt. Gleichzeitig könnte auf diesem Wege auch dem Bevölkerungsschwund begegnet werden, mit dem einige Staaten teilweise schon heute zu kämpfen haben.
In den «Brutstationen» sollen die per genetischer Analyse ausgewählten In-vitro-Embryos über ein von einer künstlichen Intelligenz verwaltetes System mit den passenden Nährstoffen versorgt und konstant medizinisch überwacht werden, während sie in den keimgeschützten Kapseln ihrer Geburt entgegenwachsen. Eltern können sich per App auf dem Laufenden halten, den Fortschritt dank integrierter Kameras beobachten und per Lautsprecher auch mit ihrem Kind kommunizieren oder Musik abspielen. Eine Haptikweste kann auf Wunsch die Bewegungen des Kindes spürbar machen. Auch die Geburt wird von Ectolife transformiert. Statt oft langer Wehen und hoher Anstrengungen oder riskanter Hilfseingriffen wie eines Kaiserschnitts reicht hier ein Knopfdruck. Dann wird das künstliche Fruchtwasser abgelassen und die Kammer geöffnet.
Wer das Premiumpaket bucht, erhält vor der Einleitung der Labor-Schwangerschaft die Möglichkeit, sein Kind anzupassen. Von der Haut- und Augenfarbe bis hin zur Grösse oder Intelligenz sollen hier dank der «Molekülschere» Crispr/Cas9 viele Möglichkeiten offenstehen. Trotz der blumigen Versprechen löst das rund neunminütige Video vorwiegend negative Reaktionen aus. Dementsprechend oft fallen Vergleiche zu verschiedenen Science-Fiction-Werken. Genannt wird hier etwa «Gattaca», in dessen Welt zunehmend Konkurrenz zwischen genetisch editierten und auf natürlichem Wege gezeugten Menschen entsteht. Zu finden sind auch Zitate aus «Matrix», wo weltbeherrschende Maschinen Menschen zwecks Energiegewinnung in riesigen Anlagen züchten. Es gelingt dem Clip also, nicht nur ein mögliches Zukunftsszenario aufzuzeigen, dessen potenzieller Realisierung sich die Forschung langsam annähert, sondern auch, Debatten zu ethischen Fragen anzustossen. Im Kern geht es dabei vor allem um einen Punkt: Wie weit darf der Mensch in die Entstehung neuen Lebens eingreifen – und wo ziehen wir die Grenzen?
Es wird hier nur auf Frauen ein Auge geworfen. Effektiv würden Männer und Frauen durch eine solche «Innovation» in reproduktionstechnischer Hinsicht gleich gestellt. Bisher könnten Frauen auf Männer verzichten, sie brauchten nur deren Samen. Mit einer solchen Technik ist es auch bei Männern spiegelbildlich ebenso. Aber noch ein Aspekt ist zu erwähnen. Frauen könnten sich zu Nachwuchs entscheiden, wann sie bereit sind, jenseits der biologischen Grenzen. Zuerst Ausbildung, dann Karriere, dann mit 50+ Nachwuchs. Facit: Die Geschlechter wären nur mehr gering aneinander gebunden – und dahin geht die Reise, wenn man sich schon den künstlich erzeugten Hype um LGBTQ+ ansieht. Eine andere Welt als bisher. Und genau diese wollen Konzerne mit Hilfe der Politik und Presse als «Neue Weltordnung» zementieren.
Nun denn, was kosten 20’000 überdurchschnittlich starke, bisserl doofe aber dafür hündisch loyale Soldaten Exemplare? Kann ich die Ausrüstung und Training auch gleich mit bestellen? Wie sieht es mit beschleunigtem Wachstum aus? Und mit geplanter Obsoleszenz müssen auch nicht mehr so viele nutzlose Rentner durchgefüttert werden….

«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








