Normalerweise wird über Sequels gemeckert, bei Dredd läuft dies jedoch anders, denn die Fans der Comic-Verfilmung wollen mit einer Petition eine Fortsetzung in die Wege leiten. Als Dredd in den Kinos startete, zeigten die Zuschauer weltweit wenig Interesse. Mit einem Budget von 50 Millionen Dollar spielte der Film von Pete Travis und Alex Garland weltweit nur 35,6 Millionen Dollar ein. Auf DVD und Blu-ray entwickelte sich Dredd allerdings zum Hit. Nun fordern Fans und der Comic-Publisher von 2000AD mit Hilfe einer Petition und einer Facebook-Seite die Produktion einer Fortsetzung.
Seit Wochen halten sich hartnäckig Gerüchte über ein Sequel von Dredd. Nachdem die Props des ersten Films versteigert wurden, schien die Hoffnung gestorben. Doch Hauptdarsteller Karl Urban wird nicht müde zu betonen, dass das Dredd-Sequel im Bereich des Möglichen liegt. Zuletzt äusserte er sich bei der Comic-Con via DigitalSpy zu diesemm Thema wie folgt: «Ich hoffe wirklich sehr, dass wir noch mehr [Filme] machen dürfen […]. Es gibt offensichtlich Zuschauer dafür. […] Ich denke, je mehr Leute sich dafür einsetzen, je mehr Leute Lionsgate e-mailen, tweeten oder schreiben und sagen ‚wir wollen das sehen‘, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir das sehen.»
Und genau das geschieht gerade. Die von Fans ins Leben gerufene Facebook-Seite hat bislang rund 47’000 Likes und die Petition hat rund 52.000 Unterschriften gesammelt. Bei Entertainment Weekly führt Darren Franich auf, wie die Chancen für das Dredd-Sequel stehen. Denn mit seinem 50 Millionen-Budget, dem R-Rating und der weniger bekannten Franchise-Anbindung gehört Dredd zu jener Sorte Film, die in Hollywood kaum noch umgesetzt werden. Mittelgross budgetierte Werke, die auf erwachsene Zuschauer abzielen, werden von den überteuerten Blockbustern schlicht verdrängt. Das magere Einspielergebnis und die Frage, ob die vielerorts gelobten visuellen Effekte des ersten Teils mit einem noch kleineren finanziellen Aufwand umsetzbar sind, ziehen die Erfolgsaussichten der Dredd 2-Kampagne in Zweifel. Wenn ihr die Kampagne unterstützen wollt, könnt ihr euren Namen unter die Petition setzen oder die Facebook-Seite liken.


«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








