Als spiritueller Mensch darfst du nichts schlecht finden, nicht schimpfen, nicht wütend, nicht traurig sein, keine Angst haben, nicht feiern, nicht essen, worauf du Bock hast, nicht vögeln, nie geil sein und auf keinen Fall das sagen, was du denkst, sondern nur das, was die Super-Guru-Coaches vorbeten. Als spiritueller Mensch musst du alles gut finden, weil alles sein darf, weil alles positiv ist. Auch Pädophile, die Atombombe, Mord, Blödheit und vor allem die bescheuerte Meinung eines anderen Spirituellen. Wenn du das nicht so siehst, dann liegt das nur daran, dass du dir gerade etwas spiegelst, das in dir selbst angesiedelt ist.
Du musst vegan leben, Eileen Caddy lesen, Snatam Kaur hören, Yoga machen, dich Lichtarbeiter nennen und im Internet sofort zur Stelle sein und allen deine Weisheit in ellenlangen Kommentaren aufs Auge drücken, um die Welt zu retten. Du musst indische Kleidung tragen, achtundsechzig Buddhas und zwölf Nepalfahnen zuhause haben, auch einmal nach Tibet reisen wollen, dich nach deiner Dualseele sehnen und todunglücklich sein, weil die mit jemand anderes lebt und nie an dich denkt. Du darfst nur Sex gut finden, wenn der nach den Regeln des heiligen Tantras vollzogen wird, musst dich vor schwarzer Kleidung hüten und vor Energievampiren, auch dann, wenn du selbst der grösste Energiesauger und obendrein eine unterbelichtete Nervensäge bist. Du musst immer einen weisen Spruch parat haben und alle Rumi-Zitate auswendig können. Du darfst auf keinen Fall nicht aurasichtig sein und weniger weit entwickelt als dein Sitznachbar im Workshop «Giftpflanzen, die man am Geschmack erkennt». Als spiritueller Mensch musst du dich einer faschistoiden, psychotischen Gesellschaft von Dogmatikern unterwerfen, sonst sagt dir bald einer «In dir ist noch sehr viel Unerlöstes!» und «Bleib in der Liebe!».
Ja, all das und noch viel mehr ist nötig, wenn du ein – mainstream-spirituell genormtes Weltsozialismus-Zombie bist und nicht eigentlich spirituell…

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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