Frozen Soul haben für ihren neuen Schlachtkreuzer «Invoke War» niemand Geringeren als Robb Flynn von Machine Head ins Studio gezerrt – und der Mann hat geliefert. Der Track stammt vom kommenden Album «No Place Of Warmth», das am 8. Mai erscheint und die Welt voraussichtlich um einige Grad kälter hinterlassen wird.
«Invoke War» ist die Fortsetzung von «Arsenal Of War» – und wer glaubt, es geht dabei um Schlachtfelder mit Fahnen und Uniformen, liegt falsch. Es geht um den hässlichsten Krieg überhaupt: Den im eigenen Schädel. Trauer. Verlust. Schuld. Depression. Das Schlachtfeld, das keine Karte kennt und keinen Waffenstillstand akzeptiert. Sänger Chad Green bringt es auf den Punkt: «Aufstehen, weitermachen, kämpfen – mit dem Song als Munition für den nächsten beschissenen Tag. Robb Flynns Lyrics legen dabei noch eine weitere Sprengladung obendrauf.»
Das Musikvideo zeigt keinen Hollywoodkrieg mit Statisten und Pyrotechnik. Nur einen Mann, allein, mit Erinnerungsstücken in zitternden Händen. Am Ende gräbt Chad einen Dolch aus blutiger Erde – eingraviert: Der Name seines verstorbenen Bruders Cory. Die Kamera sieht es nicht. Er schon. Manche Songs sind Lieder. Dieser ist eine Waffe. Ladet sie…






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








